Schmerzen, Muskelverspannungen, Ermüdung – für viele Beschäftigte sind sie alltägliche Begleiter. Exoskelette entlasten den Körper bei anstrengenden Tätigkeiten, wie etwa der Überkopfarbeit.
Mit dem Rumpfbeuge-Exoskelett MATE UBA heben Beschäftigte auch schwere Güter ermüdungsarm.
(Bild: J. Schmalz GmbH)
Exoskelette ermöglichen es Menschen, weniger zu ermüden und ohne Beschwerden zu arbeiten. Schmalz erweitert mit zwei vielseitigen Modellen sein Portfolio in der manuellen Handhabung.
Rund 18 Prozent aller Fehltage in Deutschland entstehen durch Muskel-Skelett-Erkrankungen. Beschäftigte leiden unter Schmerzen, die ihre Arbeitskraft einschränken oder häufig zu Ausfällen führen. Unternehmen müssen das kompensieren. Durch den Einsatz von Exoskeletten lassen sich Beschwerden und Fehlzeiten spürbar reduzieren, da sie die Belegschaft entlasten. Ergonomische Arbeitsplätze sind nachweislich ein entscheidender Faktor für weniger krankheitsbedingte Fehltage und damit höhere betriebliche Effizienz. Kraftvolle Exoskelette verwandeln körperliche Belastungen in nahezu mühelose Bewegungen, während sie gleichzeitig das Verletzungsrisiko drastisch reduzieren.
Exoskelette: Zwei Lösungen, viele Einsatzmöglichkeiten
Schmalz erweitert sein Handhabungsportfolio um zwei Exoskelett-Modelle für typische Hebeaufgaben in Logistik und Fertigung. Das Rumpfbeuge-Exoskelett MATE UBA unterstützt den unteren Rücken beim Anheben und Ablegen von Gütern – insbesondere bei sich wiederholenden Tätigkeiten, wenn Beschäftigte beispielsweise aus tiefen Regallagen kommissionieren. Ein weiteres Beispiel ist die Be- und Entladung von Blechbearbeitungsmaschinen. Hierfür müssen die Mitarbeitenden schwere Platten auf Paletten ablegen oder sie von dort greifen. Dank der intuitiven Ein-/Ausschaltfunktion nehmen die Beschäftigten das Exoskelett schnell und einfach in Betrieb und deaktivieren es nach getaner Arbeit ebenso unkompliziert.
Überkopfarbeiten werden einfacher
Das Oberkörper-Exoskelett MATE UTA erleichtert Überkopfarbeiten wie die Montage von Gipsplatten an Decken oder das Be- und Entladen höher gestapelter Frachtcontainer. Es entlastet gezielt die Schulter- und Nackenmuskulatur, unterstützt das Anheben der Arme und verteilt die Kräfte gleichmäßig. Der Clou: Die leichte, aber äußerst belastbare Karbonfaserstruktur sorgt für eine ergonomische und ermüdungsfreie Haltung.
Kernmechanismus ist bei beiden Systemen die sogenannte Torque Generating Box (TGB), die potenzielle mechanische Energie speichert und umwandelt, um Drehbewegungen zu erleichtern. Im Gegensatz zu herkömmlichen Handhabungslösungen benötigen die Exoskelette keine externe Energiequelle. Sie sind leicht, mobil, für den Outdoor-Einsatz geeignet und unterstützen den Körper rein mechanisch. Die Textilelemente sind waschbar, wodurch die Langlebigkeit des Systems erhalten bleibt, hygienische Mehrfachnutzung möglich wird und sich der Tragekomfort für den Nutzer erhöht.
Rückengesundheit als Wettbewerbsvorteil
„Nicht in jeder Produktionsumgebung sind große, automatisierte Handhabungsgeräte praktikabel oder wirtschaftlich sinnvoll“, betont Mattias Lindh, Leiter des Geschäftsfelds Handhabung und Mitglied der Unternehmensleitung. „Exoskelette hingegen sind flexibel einsetzbar, individuell an verschiedene Nutzer anpassbar und ermöglichen eine natürliche Bewegungsfreiheit.“ Die leichte Bauweise und atmungsaktive Materialien sorgen für hohen Tragekomfort, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Die „MATES“ halten ihren Trägern bei jeder Herausforderung den Rücken frei. So bleibt der Mensch als Arbeitskraft im Mittelpunkt – gestärkt, nicht ersetzt.
Erweitertes Portfolio in der manuellen Hebetechnik
Mit den Exoskeletten erweitert Schmalz sein Portfolio in der manuellen Hebetechnik. Damit baut das Unternehmen seine Position als ganzheitlicher Anbieter für ergonomische Handhabungslösungen weiter aus – von dynamischen Hebesystemen über präzise Prozessautomation bis hin zu körpergetragenen Hebelösungen – und bietet damit eines der umfangreichsten Portfolios am Markt.
„Unser Anspruch ist es, für jede Anwendung die bestmögliche Handhabungslösung bereitzustellen und damit die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden nachhaltig zu stärken“, erklärt Mattias Lindh. „Mit der Erweiterung unseres Portfolios werden wir diesem Anspruch künftig noch besser gerecht.“
Die bewährten Vakuumheber und Manipulatoren sorgen bereits heute für effiziente Arbeitsabläufe, nun kommt eine weitere Entlastung für körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten hinzu. „Dank der Kombination aus Technologie, Ergonomie und Produktivität erhalten Unternehmen umfassende Lösungen aus einer Hand – für mehr Effizienz und weniger Belastung im Arbeitsalltag“, bringt es Mattias Lindh auf den Punkt.
Stand: 16.12.2025
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Schmalz präsentiert die beiden Exoskelett-Modelle im April auf der Bauma in München.