Architektur zwischen Geschichte und Gegenwart Revitalisierung der Kellogg’s Silos in Bremen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Regine Appenzeller 1 min Lesedauer

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Im Westen Bremens entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Überseehafens ein neues Stadtviertel. Auf der „Überseeinsel“ werden durch Revitalisierung die ehemaligen Kellogg’s-Werkanlagen neu genutzt. Prägendes Wahrzeichen ist der ehemalige Kornspeicher des Lebensmittelherstellers aus den 1970er-Jahren, den das Wiener Architekturbüro Delugan Meissl mit einem außergewöhnlichen Umnutzungskonzept in ein Hotel mit historischem Bezug verwandelt hat.

Schiebefenster schaffen transparente Übergänge zu den halbkreisförmigen Terrassen auf den Silotürmen.(Bild:  Solarlux)
Schiebefenster schaffen transparente Übergänge zu den halbkreisförmigen Terrassen auf den Silotürmen.
(Bild: Solarlux)

Das Konzept sah vor, den Bestand weitgehend zu erhalten und zugleich eine zeitgemäße Nutzung zu ermöglichen. Die charakteristische Silhouette der acht Kornspeicher, die einst bis zu 5.000 Tonnen Mais, Weizen und Hafer fassten, blieb bestehen. Im Inneren entstand das John & Will Silo-Hotel mit 117 kreis- und halbkreisförmigen Zimmern, verteilt auf 14 Etagen in den rund 40 Meter hohen, ehemals fensterlosen Röhren

Sowohl die Hotellobby im Erdgeschoss als auch der Gastronomie- und Eventbereich im hinzugefügten Dachaufbau sind durch raumhohe Glasfassaden mit integrierten Cero-Schiebefenstern von Solarlux lichtdurchflutet. Die filigranen Profile der Baureihen Cero II und III bieten selbst im geschlossenen Zustand nahezu ungestörte Ausblicke auf die Umgebung, da der Glasanteil bei bis zu 98 Prozent liegt.

Höchste Energiestandards bei der Revitalisierung

Hochwärmegedämmte Schiebefenster mit Sonnenschutzglas und voranodisierten Rahmen gewährleisten klimatischen Komfort und Schutz vor Korrosion.(Bild:  Solarlux)
Hochwärmegedämmte Schiebefenster mit Sonnenschutzglas und voranodisierten Rahmen gewährleisten klimatischen Komfort und Schutz vor Korrosion.
(Bild: Solarlux)

Im Restaurant auf der obersten Etage kam das System Cero III zum Einsatz. Mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten von bis zu 0,8 W/(m²K) und der Windwiderstandsklasse C5 nach DIN EN 12210 erfüllt es höchste Standards in Energieeffizienz sowie Winddruck- und Sogfestigkeit. Im Erdgeschoss entschied man sich für Cero II, das mit einem Wärme-durchgangskoeffizienten von bis zu 1,35 W/(m²K) und der Windwiderstandsklasse B4 den dortigen Anforderungen entspricht. Die unmittelbare Küstennähe machte einen erhöhten Materialschutz notwendig. Durch die Voranodisation der Aluminiumprofile ist selbst unter hoher Salz- und Feuchtebelastung ein dauerhafter Korrosionsschutz gewährleistet. Weitere Informationen gibt es hier

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