Bürogebäude mit Tector Print 3D Norddeutschlands erstes Gebäude aus dem 3D-Drucker

Verantwortliche:r Redakteur:in: Regine Appenzeller 2 min Lesedauer

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Unter Mitwirkung von Holcim entstand auf dem Gelände des Tochterunternehmens von Matthäi Schlüsselfertigbau in Selsingen ein zweistöckiges Bürohaus unter Verwendung von Tector Print 3D.

Zweistöckiges Bürohaus in Selsingen: Norddeutschlands erstes Gebäude aus dem 3D-Drucker.(Bild:  Peri 3D Construction GmbH)
Zweistöckiges Bürohaus in Selsingen: Norddeutschlands erstes Gebäude aus dem 3D-Drucker.
(Bild: Peri 3D Construction GmbH)

Eine der Innovationen, die Holcim nach Selsingen geliefert hat, ist Tector Print 3D, eine Produktfamilie von Trockenmörteln und komplementären Zusatzmitteln, die sich für verschiedene 3D-Druck-Anwendungen eignen. Ein Compound, der auf die besonderen Anforderungen des 3D-Betondrucks angepasst wurde. Entscheidend ist dabei eine gute Verarbeitbarkeit im Druckprozess bei höchsten Anforderungen an die Standfestigkeit nach Austritt aus dem Druckkopf. „Wir nutzen konsequent die Möglichkeiten nachhaltiger und digitaler Innovationen. Mit dem Trockenmörtel Tector Print 3D bieten wir einen Schlüssel für nachhaltiges, weil superschnelles und ressourceneffizientes Bauen an. Wir führen dieses Produkt nun im deutschen Markt ein und freuen uns, mit visionären Architekten und Bauschaffenden die Bauwende voranzutreiben", sagt Simon Liebl, Leiter Business Development bei Holcim Deutschland.

Vorteil 3D-Druck 

3D-Drucker beim Hausbau: direkt auf der Baustelle einsetzbar.(Bild:  Peri 3D Construction GmbH)
3D-Drucker beim Hausbau: direkt auf der Baustelle einsetzbar.
(Bild: Peri 3D Construction GmbH)

Der innovative 3D-Druck bietet herkömmlichen Bauverfahren gegenüber einige Vorteile: Er beschleunigt den aufwändigen, manuellen Wandbau und ist zudem genauer als das Mauern oder Betongießen von Hand. Anders als vorproduzierte Betonfertigteile, die ähnliche Präzision in kurzer Zeit bieten, lässt sich mit 3D-Druck auch vor Ort bisher unbekannte Präzision und Qualität erreichen. 3D-Drucker können direkt auf der Baustelle oder zumindest in der Nähe eingesetzt werden. Das senkt die Transportkosten für die Betonanlieferung und verringert damit den Logistikaufwand und die Abhängigkeit von Lieferketten. Schließlich verkürzt 3D-Druck die Bauzeit und damit auch die Kosten für Geräte und Maschinen sowie die Zwischenfinanzierung von Bauwerken.

Trockenmörtel für 3D-Druck-Anwendungen, etwa Tector Print 3D von Holcim. (Bild:  Peri 3D Construction GmbH)
Trockenmörtel für 3D-Druck-Anwendungen, etwa Tector Print 3D von Holcim.
(Bild: Peri 3D Construction GmbH)

Für einen 3D-Druck, der seine Versprechen auch einlösen kann, ist Trockenmörtel gefragt, der eine gute Verarbeitbarkeit im Druckprozess bei höchsten Anforderungen an die Standfestigkeit nach Austritt aus dem Druckkopf ermöglicht, etwa Tector Print 3D von Holcim. Mit dieser Produktfamilie verfügt Holcim über einen Mörtel für 3D-Druck-Anwendungen, der die Bauwende der deutschen Wirtschaft vorantreiben kann. „Um bezahlbares Wohnen zu ermöglichen, Klimaschutz voranzutreiben und die ökologische Wende unserer Volkswirtschaft zu schaffen, transformieren wir uns und unsere Branche und nutzen konsequent die Möglichkeiten nachhaltiger und digitaler Innovationen", sagt Fenja Josefin Thießen, Leiterin Vertrieb Binder Solutions bei Holcim Deutschland. Weitere Informationen gibt es hier

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