Durchgängig integriertes Datenmanagement Neues CAFM-System für das Objektmanagement

Verantwortliche:r Redakteur:in: Regine Appenzeller 3 min Lesedauer

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Als Hersteller und Dienstleister für Innenausbau, Gebäudehülle und -technik sowie Isoliertechnik deckt die Lindner Group alle Leistungsphasen ab – von der Projektidee über den Entwurfs- und Planungsprozess bis hin zur Abwicklung und Montage und nachfolgenden Aufgaben im Service. Besonderen Fokus legt das Unternehmen auf sein Objektmanagement mit RIB FM, um aktuelle Trendthemen im Baubereich nachhaltig zu digitalisieren.

Das Donauquartier in Passau. (Bild:  Architekturfotografie Rainer Täpper)
Das Donauquartier in Passau.
(Bild: Architekturfotografie Rainer Täpper)

Das Objektmanagement der Unternehmensgruppe Lindner stellt eine besondere Herausforderung dar. Aus diesem Grund wurde nach einer übergreifenden Softwareplattform gesucht, mit der man so schnell wie möglich an alle relevanten Informationen gelangt. Mit RIB FM wurde man fündig. Zwei Mitarbeitende des Facility-Management-Teams von Lindner steuern nun federführend die Einführung des CAFM-Systems. In allen Unternehmensbereichen der Firmengruppe und an allen Standorten rund um den Globus. Gemeinsam verantworten sie unternehmensübergreifend die Themenbereiche Immobilien- und Projektentwicklung sowie die Immobilienverwaltung. In der Vergangenheit habe jegliche Übersicht gefehlt. Man wusste schlichtweg nicht, welche Liegenschaft innerhalb der Lindner Group welcher Eigentümerfirma zuzuordnen war. So konnte sich die Suche nach dem Ansprechpartner bei einem Schaden im Gebäude entsprechend lange ziehen. Für gewöhnlich war erst nach mühsamem und langwierigem Suchen in vielen verschiedenen Programmen bekannt, welchem Unternehmen das Bauwerk mit dem Reparaturbedarf zuzuordnen ist.

Im nächsten Jahr soll das umfangreiche Facility-Management-Projekt laut Unternehmensangaben abgeschlossen sein. Mit großem Erfolg und einer Vielzahl von Mehrwerten, die sich im Projektverlauf bereits frühzeitig zeigten.

Das verantwortliche Team hat über die Jahre viel Know-how auf der Projekt- und Anwenderseite aufgebaut. Lediglich in besonderen Fällen, in denen sie selbst nicht weiterkommen, ist zusätzlich das Know-how der IT-Abteilung der Firmengruppe erforderlich. So konnte man nach eigenen Angaben 90 Prozent der Probleme im Bereich Objektmanagement erfolgreich selbst lösen.

Voraussichtlicher Projektabschluss 2026

Das Objektmanagement-Projekt des Facility-Management-Teams startete im Jahr 2015 mit der Implementierung der Client-Anwendung der Software RIB FM des Unternehmens RIB IMS. Seit 2019 wurde parallel die browserbasierte Version von RIB FM eingeführt. Zunächst mussten sämtliche Flurstücke und Gebäude jeglicher Lindner-Firmen auf die RIB-Plattform transferiert werden. Das ist eine große Herausforderung, da zur Unternehmensgruppe Gebäudetypen aller Art zählen. Von Produktionsimmobilien und Verwaltungsgebäuden über Wohnimmobilien bis hin zu Lagergebäuden, Industriehallen oder auch Hotels. Zusätzlich zu all den Liegenschaften sind tausende Mitarbeitende im System zu erfassen. Auf dieser Datengrundlage konnte im Unternehmen ein Helpdesk für das Instandhaltungsmanagement umgesetzt werden. So lässt sich über Tickets direkt nachvollziehen, an welcher Stelle genau ein Schaden verortet ist. 

Als dritter Schritt stand die Abbildung des Energiemanagements sämtlicher Gebäude mit allen Zählern an, was sich aufgrund der bereits im RIB-System befindlichen Informationen relativ einfach umsetzen ließ. Seit 2023 sind zusätzlich die Mietverhältnisse innerhalb von RIB FM abgebildet.

Das Mietmanagement laufe derzeit noch auf der Client-Anwendung und die Umstellung auf das rein browserbasierte Facility-Management-System von RIB  befinde sich derzeit in Vorbereitung, erklärt einer der Verantwortlichen Ist dieser Schritt ebenfalls erfolgt, geht das Projekt 2026 mit der Betriebskostenerfassung in die finale Phase. Damit möchte man in der Lage sein, alle Gebäude komplett zu verwalten.

Selbsterklärendes IT-System mit komfortabler Suchfunktion

Das browserbasierte RIB FM kommt bei den Mitarbeitenden sehr gut an. Die Bedienung sei praktisch selbsterklärend, so dass man sich schneller und außerdem besser zurechtfindet als in der Client-Anwendung. Insbesondere die Suchfunktion wird gelobt, die mit einem erhöhten Detaillierungsgrad aufwartet. 

Damit eine durchgängig flexible und komplett von der Lindner-eigenen IT-Infrastruktur unabhängige Arbeitsweise via RIB FM überhaupt erst möglich war, musste zunächst das innerhalb der Lindner Group etablierte ERP-System in verschiedenen Bereichen mit dem RIB-System verzahnt werden. Integrationen mit der Buchhaltung sowie mit der Personal- und Adressverwaltung waren Voraussetzung. Hier war es entscheidend, dass jegliche Adressen, die für das Gebäudemanagement von Belang sind, auch 1:1 in der RIB-Software zur Verfügung standen. Hierbei konnte man sich auch auf die stabilen Schnittstellen verlassen, die für das Gelingen unabdingbar waren.

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Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Hersteller der Software und einem langjährigen Ansprechpartner beim CAFM-Anbieter, der die Lindner Group und ihre firmenspezifischen Ausprägungen seit der ersten Stunde kennt, ließen sich diese zuverlässig und zur vollsten Zufriedenheit der Unternehmensgruppe realisieren. Auch einige unternehmensspezifische Anpassungen der Software konnten gemeinsam umgesetzt werden, die die Arbeit mit dem System für die Mitarbeitenden insgesamt noch komfortabler macht.