Die Aeres University of Applied Sciences in den Niederlanden erzeugt ihren Strom auf dem Flevo-Campus in Almere mit eigenen Sonnenkollektoren und nutzt Fassadenbegrünung als Isolierung. Die Sicherheit ist ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept, der entscheidend zum Wohlbefinden innerhalb der Gebäude beiträgt. Deshalb setzt die Hochschule auf modernste Technik von Hertek und nachhaltiger Brandschutz wird garantiert.
(Bild: Aeres Hogeschool)
Intelligente Brandmeldesysteme: Weniger Fehlalarme, bessere Energiebilanz
Mit intelligenten Brandmeldesystemen, die mehrere Sensorsignale abgleichen, bevor sie einen Alarm auslösen, lässt sich auch die Energiebilanz verbessern. Löst ein System seltener fälschlich aus, muss auch die Feuerwehr nicht so oft ausrücken. Durch Fehlalarme ausgelöste Einsatzfahrten produzieren nämlich leicht mehrere 100 Tonnen CO2-Ausstoß jährlich. So ist es nicht verwunderlich, dass die Brandschutzmaßnahmen auf dem Campus nachweislich energieeffizient geplant und umgesetzt wurden.
Die Brandmelderzentrale Penta 6000 ist gut für die schnelle und differenzierte Kommunikation mit möglichst vielen Teilnehmern geeignet.
(Bild: Hertek)
Hertek übernahm das Anforderungsprogramm, den Projektentwurf, die Inbetriebnahme und die Überwachung der Zertifizierung. Die Durchführung setzte die Firma HOMIJ Technische Installaties um, die großen Wert auf die Auswahl von Material und Komponenten legte. Denn mit möglichst komfortabler, regelmäßiger Wartung aller technischen Anlagen ist der Erhalt von Gebäuden ebenso wichtig wie ein Neubau.
Aeres University: Wohlbefinden und Nachhaltigkeit mit WELL-Zertifikat
Da neben der Energiegewinnung das Wohlbefinden der Studierenden im Mittelpunkt steht, soll für alle Benutzer der Hochschule ein optimales Lebens- und Lernklima spürbar sein. Dies dokumentiert die Aeres University mit dem WELL-Zertifikat, das in elf Themenbereichen die Gesundheit in Gebäuden fördert. Dazu zählen Luft, Wasser, Nahrung, Licht, Bewegung, Wärmekomfort, Schall, Materialien, geistige Gesundheit, soziale Gesundheit und Innovation.
Projektleiter Sven Jakobsen: „Ich finde es wunderbar, dass Homij und Hertek als Partner gemeinsam dazu beitragen, die nachhaltigste Hochschule der Niederlande zu schaffen”.
Penta 6000
Das Kernstück in der Hochschule ist die Brandmeldezentrale Penta 6000, an die auf dem gesamten Gelände etwa 500 Komponenten angeschlossen sind. Das CoreProtocol sorgt dafür, dass alle Informationen besonders schnell und zuverlässig fließen. Es ist speziell auf Applikationen mit besonders vielen Teilnehmern ausgerichtet. Die EasyFit-Sockel der Soteria-Baureihe sind besonders installationsfreundlich, weil sie schon früh montiert und zu einem späteren Zeitpunkt angeschlossen werden können. Die Sockel können wahlweise mit verschiedenen Meldern bestückt werden, so dass die Brandmeldeanlage auch bei sich ändernder Nutzung flexibel bleibt. Gleichzeitig reduziert das modulare System die Austauschteile auf ein Minimum.
Sonnenkollektoren auf dem Dach erzeugen Energie – darunter wird gelernt und gearbeitet.
(Bild: Anton van Daal, HOMIJ Technische Installaties)
Die Brandschutzelemente sind sowohl an frei zugänglichen als auch an schwer erreichbaren Orten wie Aufzugsschächten oder abgeschlossenen Räumen im Gebäude untergebracht. Die Brandmelderzentrale muss die Komplexität verwalten und gleichzeitig möglichst intuitiv zu bedienen sein. Bei der Penta 6000 ist außerdem ein Evakuierungsalarm integriert. Die intelligente Rufweiterleitung erlaubt die sehr detaillierte Konfiguration für die verschiedenen möglichen Szenarien.
Während die Besucher in den Gebäuden normalerweise weder von der Energieerzeugung noch von Nachhaltigkeitsmaßnahmen direkt etwas spüren, ist dies in Almere bewussst anders. Das Gebäudemanagementsystem beschränkt sich nicht nur auf das Innenklima. Bei erhöhter Feinstaubbelastung in der Außenluft schließen die Fenster automatisch.
Nachhaltiger Brandschutz
Das Dach fungiert als Wasserpuffer; das aufgefangene Wasser dient zum Bewässern der großzügigen Grünanlagen im Gebäude und in den Außenbereichen. Mit dem Dachgarten steht auch ein Lern- und Arbeitsbereich zur Verfügung. So ist der Wandel zu mehr Nachhaltigkeit an vielen Stellen in der Hochschule direkt erlebbar und steigert das Wohlbefinden.
Das auf dem Dach aufgefangene Wasser versorgt die großzügigen Grünbereiche im Innen- und Außenbereich.
(Bild: Aeres Hogeschool)
Auch bei Hertek werden die Abläufe immer nachhaltiger und damit gleichermaßen die ausgelieferten Brandschutzlösungen. Seit 2019 ist das Unternehmen dem Einsparen von Energie verpflichtet. Gleichzeitig soll der CO2-Ausstoß sinken und das gesamte Verpackungsmaterial reduziert werden. Darüber hinaus sorgt ein aktives Management der Abfallströme dafür, die Auswirkungen des Geschäftsbetriebs auf die Umwelt zu mindern. Einwegtrinkbecher gehören der Vergangenheit an, die verbrauchten Batterien werden in einer Sammelstelle fachgerecht entsorgt.
Hertek-Zentrale: Nachhaltiger Brandschutz mit Windkraft und Kreislaufwirtschaft
Die Hertek-Zentrale in den Niederlanden erfüllt das Energielabel A, ist durch den Betrieb einer Wärmepumpe komplett gasfrei und wird vollständig mit energieeffizienten LEDs beleuchtet. Seit Januar 2024 stammt der Strom zudem zu 100 Prozent aus Windkraft.
Sichere Brandschutzelemente und möglichst viel Natur ergänzen sich in der nachhaltigsten Hochschule der Niederlande.
(Bild: Aeres Hogeschool)
Auch bei den eingesetzten Brandmeldekomponenten geht das Engagement des Herstellers über die reine Branderkennung hinaus. Detaillierte Ziele zu Energieerzeugung, Abfallvermeidung durch Kreislaufwirtschaft und Gleichberechtigung im Arbeitsleben sind festgeschrieben und seit 2023 mit dem Silberstandard der Nachhaltigkeitsratingagentur ecovadis belegt.
Stand: 16.12.2025
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