Holcim und Geocycle auf der IFAT Munich 2026 Modernisierungsturbo für die Baustoffwende

Verantwortliche:r Redakteur:in: Regine Appenzeller 2 min Lesedauer

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Unter dem Motto „We close the Loops“ präsentiert sich Holcim mit seinem Tochterunternehmen Geocycle auf der diesjährigen IFAT Munich (4. bis 7. Mai). Am Messestand in Halle A6, Stand 317 zeigt man, dass die Zukunft des Bauens schon heute möglich ist - zirkulär, resilient und nachhaltig.

Holcim ist auf der IFAT Munich 2026.(Bild:  Holcim)
Holcim ist auf der IFAT Munich 2026.
(Bild: Holcim)

Holcim und Geocycle präsentieren auf der IFAT Munich, Weltleitmesse für Umwelttechnologien, erstmals gemeinsam ihre Expertise. Der gemeinsame Auftritt markiert die Zielvorhaben eines geschlossenen industriellen Kreislaufsystems. Beide Systeme stehen für Holcims ganzheitlichen Anspruch, Ressourcen zu schonen und die Dekarbonisierung der Bauwirtschaft voranzutreiben. Sie treffen sich dort, wo alles beginnt und endet: in Gebäuden und Infrastrukturen. Die Zusammenführung der Kompetenzen unter dem Holcim-Dach bildet die gesamte Wertschöpfungskette ab: vom kontrollierten Rückbau über die mineralische Aufbereitung und industrielle Verwertung bis zur Produktion klimaschonender neuer Baustoffe. Im Mittelpunkt steht dabei nicht eine einzelne Technologie, sondern das Zusammenspiel zweier industrieller Ansätze:

IFAT Munich: Kreislaufwirtschaft als Modernisierungsturbo

Ecocycle steht für zirkuläres Bauen auf mineralischer Basis. In spezialisierten Baustoffrecyclingcentern bereitet Holcim mineralische Bau- und Rückbauabfälle systematisch auf, um daraus hochwertige Sekundärrohstoffe wie rezyklierte Gesteinskörnungen oder RC-Sande für neue Beton- und Zementprodukte zu gewinnen. So wird aus alt wieder neu – etwa, wenn ein Rückbauobjekt zum Material- und Rohstofflager für ein Neubauprojekt wird.

Bei Geocycle geht es um die gleichzeitige energetische und stoffliche Verwertung von Abfällen und/oder industriellen Nebenprodukten. Im Rahmen des so genannten Co-Processings werden qualitätsgesicherte alternative Brenn- und Rohstoffe wie beispielsweise Ersatzbrennstoffe, Schlacken, mineralische Fraktionen aus den Bau- und Rückbauabfällen oder industrielle Reststoffe vollständig und rückstandsfrei im Zementwerk verwertet. Damit schließt Geocycle Stoffkreisläufe, die über klassische Recyclingpfade hinausgehen – effizient, sicher, ressourcenschonend und emissionsmindernd.

„Wir zeigen mit unseren Lösungen, dass Kreislaufwirtschaft kein Bremser für die Modernisierung Deutschlands ist, sondern der Turbo“, erklärt Thorsten Hahn, CEO von Holcim Deutschland. „Angesichts von Rohstoffknappheit und brüchigen internationalen Lieferketten entwickelt sich die zirkuläre Bauwirtschaft zu einem entscheidenden Standortfaktor: Ein regional geführter Kreislauf mit städtischen Rohstofflagern und innovativen Recyclingtechnologien schafft Versorgungssicherheit, schützt Infrastrukturprojekte wirksam vor externen Krisen und schont dabei heimische Ressourcen", so Hahn weiter. „Wir haben in Deutschland kein Erkenntnisproblem. Wir haben ein Umsetzungspotenzial, das wir endlich voll ausschöpfen müssen. Die Politik ist gefordert, die Weichen zu stellen, damit zirkuläres Bauen zum Standard wird”, fordert Hahn.  

Wissenschaftliches Fundament: Die Studie zur Baustoffwende

Als Diskussionsgrundlage für den notwendigen Wandel dient die aktuelle Studie zur nachhaltigen Baustoffwende bei Zement und Beton. Darin wird herausgearbeitet, welche Hebel in der Industrie und Politik bewegt werden müssen, damit Baustoffe standardmäßig ressourcenschonend hergestellt und genutzt werden können. Die Experten freuen sich darauf, am Messestand über Handlungsmöglichkeiten und die schon heute verfügbare Lösungen zu diskutieren. Weitere Infos gibt es hier

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