Raumlufthygiene KNL System: Mit der richtigen Planung zum gesunden Raumklima

Ein Gastbeitrag von Annik Erdmann 2 min Lesedauer

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Ein modernes KNL System trägt zur Wärmedämmung eines Gebäudes bei und spart wertvolle Energie. Für ein gesundes Raumklima ist viel häufiger zu lüften, um verbrauchte Luft auszutauschen, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und in der Raumluft angereicherte Luftschadstoffe, Gerüche sowie ­Mikroorganismen zu entfernen.  

(Bild: Kingspan STG)
(Bild: Kingspan STG)

Höhere Luftdichtigkeit bedeutet auch einen stark reduzierten Luftaustausch. Unsanierte Altbauten werden praktisch permanent durch undichte Fenster oder Ritzen in der Außenhülle belüftet, Zugluft dringt ein, Feuchtigkeit wird abgeführt.

KNL System: Frische Luft und Energieeffizienz durch intelligente Technologie

Gedämmte Gebäude hingegen sind so dicht, dass von allein kein Luftaustausch stattfindet. Dauerte der früher rund zwei Stunden, braucht er heute bis zu zwei Tage.

Automatisierte Fenster optimieren die Luftqualität und die Sicherheit in Gebäuden. Fenster mit elektromotorischen Antrieben sorgen nicht nur für frische Luft und ein Wohlfühlklima, sondern sind fester Bestandteil von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA). Sie gewährleisten einen schnellen natürlichen Luftaustausch und stellen gesetzliche Vorgaben zur Energieeffizienz in Gebäuden sicher.

In Kombination mit einer Steuerzentrale sowie Sensoren sorgen sie für geregelte Frischluftzufuhr für eine hygienisch und thermisch hohe Raumluftqualität bei minimalem Energieverbrauch.

KNL System: Normgerechte Konzepte

Integriert man automatisierte Fenster für die kontrollierte natürliche Lüftung (KNL) in die Gebäudeautomation, lassen sich bedarfsgerechte, nutzerunabhängige Lüftungskonzepte umsetzen. Sie berücksichtigen die nationalen und europäischen Normen für die Lüftung in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Inzwischen muss bei fast jedem Projekt, egal ob Neubau oder Sanierung, ein Lüftungskonzept erstellt werden.

Besonders für öffentlich und gewerblich genutzte Gebäude, Hotels, Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen sowie Lern-, Sport- und Freizeitstätten ist ein KNL System zu empfehlen. Denn eine regelmäßig hohe Frischluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, das Risiko einer Infektion durch virenkontaminierte Aerosole in Innenräumen zu senken.

Auch in Sachen Barrierefreiheit überzeugt ein KNL System. Selbst schwächere oder mobil eingeschränkte Menschen können diese Fenster mühelos bedienen.

Für die volle Wirksamkeit von Lüftung und Entrauchung spielt nicht nur die innere und äußere Gestaltung des Gebäudes, die Umgebung, die thermischen Wärmelasten, der Gebäudetyp oder die Nutzerbedürfnisse eine bedeutende Rolle. Vor allem die Positionierung ist wichtig: Welche Fenster zu öffnen sind, ist unter anderem abhängig von Windrichtung, -druck und -geschwindigkeit.

Aber auch der richtige Antrieb, die Öffnungsfrequenz oder der Öffnungswinkel sind auszuwählen. Hier eignen sich modulare und konfigurierbare Antriebe, die durch austauschbare Funktionsmodule verschiedene Einsatz-­zwecke abdecken.

Kostenlose KNL-Planungshilfe

Der Verband Fensterautomation und Entrauchung (VFE) stellt eine kostenlose webbasierte Planungssoftware zur Luftwechselbestimmung zur Verfügung. Mit der KNL-Planungshilfe lässt sich einfach, schnell und normenkonform berechnen, ob in einem Projekt lüftungstechnische Maßnahmen notwendig sind und wenn ja, welche. ­https://www.vfe.info/knl-planungshilfe

Intelligente Systeme mit Cloud-Technologien entwickeln sich in Richtung selbstlernender Einheiten mit gesammelten Daten und Messwerten zu Öffnungs- und Schließvorgängen, so dass Fenster melden, ob und wann gewartet werden muss. Das hilft Störungen oder Ausfälle zu verhindern, reduziert Servicearbeiten und senkt so die Betriebskosten eines Gebäudes.

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