In einer Potsdamer Kita kommt für den automatischen Abgleich der Heizzonen ein Verteiler-und Regelsystem von Flamco zum Einsatz.
(Quelle: Sebastian Rost)
Im Spätsommer 2020 feierte die Kita Kasimir & Suse in Potsdam Eröffnung.
Bis zu 130 ein- bis sechsjährige Kinder kann die neue inklusiven Kindertagesstätte aufnehmen.
Die beheizbare Fläche des Neubaus misst 970 m² auf drei Etagen plus Kellergeschoss. Der Großteil davon wird mittels Flächentemperierung beheizt, wobei knapp zehn Prozent der Räume über Radiatoren verfügen.
In Gebäuden wie diesem kann der hydraulische Abgleich aufgrund der langen Rohrleitungen sowie der großen Anzahl an Heizkreisen zur Herausforderung werden.
Das Verteiler- und Regelsystem Simplex Secos von Flamco schafft hier Abhilfe
Simplex Secos, das Verteiler- und Regelsystem von Flamco, gleicht die Heizzonen vollautomatisch und kontinuierlich ab und fördert somit maximalen Wärmekomfort bei minimalem Energieverbrauch Um die Gesundheit jüngerer Kinder, die viel auf dem Boden sitzend spielen, zu gewährleisten, sollte dieser angenehm temperiert sein. Daher hat man für die Beheizung der ans Fernwärmenetz angeschlossenen Kindertagesstätte eine Fußbodenheizung ausgewählt. Bei der Auswahl des passenden Verteilersystems kam den Kriterien maximaler Komfort und Betriebssicherheit die höchste Priorität zu. Darüber hinaus legt die Einrichtung großen Wert auf Nachhaltigkeit. Deshalb war eine maximal energiesparende Lösung gewünscht. Da sich in einigen Funktionsräumen der Kita, wie die Toiletten oder die hauseigene Küche, Heizkörper befinden, war ein Regelsystem nötig, das sowohl für die Flächentemperierung als auch für Radiatoren geeignet ist.
(Als Verteiler- und Regelsystem kommt Simplex Secos von Flamco zum Einsatz – eine Premiere. Foto: Reinhardt & Sommer)
Gemeinsam mit Installateuren entwickelt
Der für die Heizungsinstallation verantwortliche Betrieb, die Haus- und VersorgungsTechnik GmbH Potsdam (kurz HVT), ist Teil des Arbeitskreises Innovation von Flamco. Ausgewählte Handwerksbetriebe arbeiten dort mit dem Produktmanagement zusammen, um neue Entwicklungen zu forcieren. Aus diesem Arbeitskreis heraus kam die Idee für das Simplex Secos Energy Control System. 2019 auf der ISH Frankfurt dem Fachpublikum vorgestellt, kam es beim Kita-Neubau erstmalig im Rahmen eines erweiterten Feldtests zur Anwendung.
„Unsere Anforderung war es, ein Verteilsystem zu bekommen, das den automatischen hydraulischen Abgleich der Flächen den Gegebenheiten angepasst selbst fährt“, erklärt Axel Malz, Geschäftsführer der HVT Potsdam und Projektleiter bei der Kita. Mit Simplex Secos hat er genau das bekommen: Der Systemverteiler erfasst über digitale Multisensoren gleichzeitig und dauerhaft den realen Volumenstrom und die Temperatur. Auf Basis dieser Werte gleicht die fortschrittliche Technologie mit keramischen Scheibenventilen die Heizzonen vollautomatisch ab und reguliert den Durchfluss bedarfsgerecht.
(Der Simplex Secos Systemverteiler führt vollautomatisch den hydraulischen Abgleich aller Heizzonen durch. Auf jeder Etage der Kita wurden zwei Verteiler installiert.Foto: Reinhardt & Sommer)
Schnelle und einfache Inbetriebnahme per App
In der Kindertagesstätte hat man zwei Secos-Systeme pro Etage installiert. Bei diesem Projekt hat es sich als besonders nützlich erwiesen, dass sich der Verteiler sowohl für die Flächentemperierung als auch für die Beheizung mit Radiatoren verwenden lässt. Ein weiterer Vorteil ist die Funktion, die eine Anpassung der Menge an Heizkreisen erlaubt. Je nach Anzahl der Räume wurden zwischen vier und zehn Heizkreise verbunden. „Die Montage ist vergleichbar mit anderen Verteilern. Trotz der umfangreichen Technik gab es keinen Mehraufwand“, so Axel Malz. Die Anlieferung des Secos-System erfolgt komplett vorverdrahtet, die Antriebseinheiten lassen sich vor Ort per Steckmontage anbringen.
(Bis zu zwölf Heizkreise können an das Simplex Secos angeschlossen werden. Je nach Anzahl der Räume sind in der Potsdamer Kita zwischen vier und zehn Heizkreise verbunden. Foto: Reinhardt & Sommer)
Mit einer großen Zeitersparnis punkten kann das System darüber hinaus bei der Inbetriebnahme. Denn diese erfolgt über Plug-and-Play und die App Flamconnect, die den Installateur Schritt für Schritt durch den Inbetriebnahmeprozess leitet. Zudem lassen sich Einstellungen wie die Betriebsparameter oder die Zuordnung der Heizzonen zu den jeweiligen Antriebseinheiten bequem am Tablet vornehmen. „Pro Verteiler hat die Inbetriebnahme dadurch gerade einmal 25 bis 30 Minuten gedauert. Die elektronische Einstellung erfolgt viel schneller als der mechanische Abgleich der Anlage, zudem entfällt das Nachregulieren nach 3 bis 4 Wochen Betrieb“, sagt Projektleiter Axel Malz. „Letztlich ist der mechanische Abgleich nicht so genau. Die Stellmotoren des Secos passen sich jedoch kontinuierlich den Anforderungen an, wenn diese sich ändern – beispielsweise dann, wenn ein Raum nicht genutzt wird.“
(Axel Malz, Geschäftsführer der HVT Potsdam und projektleitend bei der Kita Kasimir & Suse: „Für größere Gebäude mit wechselnden Anforderungen ist Simplex Secos ideal!“Foto: HVT Potsdam)
Alle Räume der Kita gleichmäßig mit Wärme versorgt
Einmal eingestellt, kann das Personal die Raumtemperatur nach Belieben erhöhen oder senken, der Verteiler reguliert den Durchfluss vollautomatisch. Das Ergebnis: Alle Räume lassen sich gleichmäßig mit Wärme versorgen; eine Über- oder Unterversorgung ist ausgeschlossen. Dies sichert nicht nur den größtmöglichen Komfort, sondern auch maximale Energieeinsparungen. „Das System läuft absolut optimal, keine Wärme wird vergeudet“, schließt Axel Malz. Seit nunmehr zwei Jahren ist der Simplex Secos in der Potsdamer Kindertagesstätte in Betrieb, Versorgungsprobleme gab es in dieser Zeit keine. Sowohl der Installationsbetrieb als auch die Kita-Leitung sind zufrieden. „Für größere Gebäude mit wechselnden Anforderungen ist Simplex Secos ideal!“, resümiert Axel Malz.
Stand: 16.12.2025
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Funktionsprinzip des Simplex Secos Die innovativen Antriebseinheiten des Simplex Secos arbeiten effizienter als handelsübliche thermoelektrische Stellantriebe, da sie nur im Moment der Verstellung Strom verbrauchen (< 1 Watt pro Einstellung). Darüber hinaus dauert der Verstellprozess lediglich circa eine Sekunde anstatt fünf bis sieben Minuten bei thermoelektrischen Stellantrieben. Auf Strangregulierventile kann verzichtet werden. Simplex Secos zeichnet sich zudem durch seine Flexibilität aus: Kunden haben die freie Wahl, welches Raumthermostat sie nutzen möchten – unabhängig vom Hersteller. Eine Anbindung ans Smart Home sowie eine Schnittstelle zum Gebäudemanagement sind ebenfalls möglich.