Additive Fertigung Japanisches Teehaus vermählt traditionelle Tischlertechnik mit 3D-Druck

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Dubai Design Week, die wichtigste Design-Veranstaltung des Nahen Ostens, bot eine Bühne für ein 3D-gedrucktes japanisches Teehaus von Mitsubishi Estate. Es vereint die traditionelle japanische Kultur mit dem FDM-3D-Druck.

Das 3D-gedruckte Teehaus verbindet traditionelle japanische Kultur mit modernster FDM-3D-Drucktechnologie. Das Teehaus wurde mit Präzision entworfen und ist von den alten Hozo-Tsugi-Tischlertechniken inspiriert. Es veranschaulicht, wie die additive Fertigung traditionelle Konstruktionstechniken und das architektonische Erbe bewahrt und neu interpretiert.(Bild:  Business Wire)
Das 3D-gedruckte Teehaus verbindet traditionelle japanische Kultur mit modernster FDM-3D-Drucktechnologie. Das Teehaus wurde mit Präzision entworfen und ist von den alten Hozo-Tsugi-Tischlertechniken inspiriert. Es veranschaulicht, wie die additive Fertigung traditionelle Konstruktionstechniken und das architektonische Erbe bewahrt und neu interpretiert.
(Bild: Business Wire)

Das japanische Teehaus steht für architektonische Innovation. Der 3D-Druckspezialist und Dienstleistungsanbieter Dynamism spielte eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung des 3D-Drucks der Teehauskomponenten, die alle mit einem Filament auf Holzbasis hergestellt wurden. Diese Teile wurden dann nach Dubai verschifft, wo sie nahtlos zu der beeindruckenden Endstruktur zusammengefügt wurden.

Dubai Design Week: Ein Zentrum für Kreativität

Die Dubai Design Week ist bekannt dafür, dass sie Designer aus der ganzen Welt zusammenbringt, um Kreativität und Innovationen zu fördern. Die jährlich stattfindende Veranstaltung bietet Ausstellungen, Pop-ups, Installationen und Vorträge, die Fachleute, Medien und Designliebhaber ansprechen und gleichzeitig den Ruf Dubais als pulsierende Designhauptstadt stärken sollen.

Das 3D-gedruckte Teehaus: Tradition trifft auf Innovation

Das Bauwerk stach auf der Dubai Design Week durch seine richtungsweisende Konstruktion besonders hervor. Durch die Verschmelzung traditioneller Architektur mit modernem 3D-Druck zeigte dieses ehrgeizige Projekt, wie additive Fertigung das kulturelle Erbe bewahren und gleichzeitig die Grenzen von Design und Technik erweitern kann.

1'938 sorgfältig gefertigte „Hozo“-Verbindungen werden auf Druckern der Ultimaker S-Serie gedruckt, die etwa 4'000 Druckstunden benötigen, um das Projekt zum Leben zu erwecken. (Bild:  Business Wire)
1'938 sorgfältig gefertigte „Hozo“-Verbindungen werden auf Druckern der Ultimaker S-Serie gedruckt, die etwa 4'000 Druckstunden benötigen, um das Projekt zum Leben zu erwecken.
(Bild: Business Wire)

Einflüsse traditioneller japanischer Konstruktionstechniken

Die Konstruktion des Teehauses orientiert sich stark an japanischen Traditionen, insbesondere der „Hozo tsugi“-Tischlertechnik. Bei dieser uralten Methode werden Holzverbindungen ohne Nägel oder Schrauben ineinandergesteckt, eine kunstfertigkeitsintensive Praxis, die Haltbarkeit und Eleganz gewährleistet. Um diese Technik authentisch nachzubilden, wurde ein Filament auf Holzbasis verwendet, um die Ästhetik traditioneller japanischer Teestuben nachzubilden.

Ultimakers Rolle beim Präzisionsdruck

Der Schlüssel zum Erfolg des Projekts waren die 3D-Drucker der S-Serie von Ultimaker. Anhand digitaler Renderings wurde das komplizierte Teehaus-Design in 988 Einzelteile zerlegt, darunter 1‘938 sorgfältig gefertigte Hozo-Verbindungen. Die Ultimaker-Drucker lieferten hohe Präzision und brachten das Projekt in rund 4'000 Druckstunden zum Leben. Die Vielseitigkeit der Drucker ermöglichte die nahtlose Integration von traditioneller Konstruktion mit fortschrittlichen FDM-Drucktechniken.

Die Bedeutung des 3D-gedruckten Teehauses

Das Teehaus war mehr als ein architektonisches Wunderwerk -- es symbolisierte die harmonische Verschmelzung von Tradition und Technologie. Durch den Einsatz des FDM-Drucks wurde das transformative Potenzial der additiven Fertigung zur Bewahrung und Neuinterpretation des kulturellen Erbes demonstriert. Das Teehaus zog ein weltweites Publikum in seinen Bann und verdeutlichte die Möglichkeiten des 3D-Drucks in Architektur, Design und Technik.

Brückenschlag zwischen Erbe und Innovation

Der Beitrag von Dynamism zur Dubai Design Week unterstrich die wachsende Rolle des 3D-Drucks im modernen Design. Projekte wie das 3D-gedruckte Teehaus zeigen nicht nur die technologischen Möglichkeiten des FDM-Drucks, sondern unterstreichen auch dessen Fähigkeit, Traditionen zu bewahren und in eine neue Form zu bringen. Als Anbieter aktueller 3D-Drucklösungen will Dynamism auch weiterhin die Vergangenheit mit der Zukunft durch neuartige Designs verbinden

Weitere Informationen: https://www.dynamism.com/

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung