Baumaschinen und Baustoffanlagen Hersteller rechnen mit verhaltenem Wachstum

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 1 min Lesedauer

Entscheidend für ein erneutes Wachstum bei Baumaschinen und Baustoffanlagen sind die Rahmenbedingungen, so der VDMA. Die Weltleitmesse Bauma 2025 setzt technologische Impulse.

(Bild:  James Thew/stock.adobe.com)
(Bild: James Thew/stock.adobe.com)

Nach dem Rekordjahr 2023 ist der Umsatz von Baumaschinen aus deutscher Produktion im Jahr 2024 um real 21 Prozent zurückgegangen, nominal um 20 Prozent. Am stärksten verloren Hochbaumaschinen mit minus 26 Prozent, gefolgt von Erdbaumaschinen mit minus 23 Prozent und Straßenbaumaschinen mit minus 14 Prozent. Einer der Hauptgründe ist, dass der Absatz von Baumaschinen im Heimatmarkt Deutschland um 31 Prozent eingebrochen ist, was den stärksten Rückgang seit 2009 darstellt. Auch der europäische Markt erlebte ein Absatzminus von über 20 Prozent. Die eingetrübte Weltkonjunktur sorgte dafür, dass außereuropäische Exporte das Bild nicht entscheidend verbessern konnten.

Hersteller von Baumaschinen und Baustoffanlagen erwarten Umsatzwachstum

Die Hersteller erwarten für das Jahr 2025 ein Umsatzwachstum von rund 5 Prozent, wenn die Rahmenbedingungen für die Unternehmen stimmen, so der einhellige Tenor auf der VDMA-Jahrestagung der Baumaschinenhersteller am 14. Februar 2025 in Frankfurt. „Jeder muss seinen Beitrag leisten. Eine stabile Regierung bei uns in Deutschland ist die Grundvoraussetzung, zumal für die Baumaschinenindustrie das Nordamerika-Geschäft durch die neue US-Regierung auf wackeligen Beinen steht“, betonte Joachim Strobel, Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Baumaschinen und Baustoffanlagen. „Wir können nur immer wieder an die Politik in Deutschland und Europa appellieren, endlich Entbürokratisierungs- und Deregulierungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen“, ergänzte Franz-Josef Paus, Vorsitzender der VDMA Fachgruppe Baumaschinen. 

Boomende Regionen versprechen Chancen

Hauptrisiken sind eine verzögerte Regierungsbildung in Deutschland nach dem 23. Februar, weiterhin unfaire Wettbewerbsbedingungen im Vergleich zu chinesischen Herstellern und geopolitische Spannungen. Die Hauptabsatzmärkte Europa und Nordamerika sind nicht kalkulierbar, Middle East, insbesondere Saudi-Arabien als derzeit boomende Region, bietet Chancen.

Positive Stimmungsimpulse erwartet die Branche von der Bauma (7. bis 13. April 2025). Die flächenmäßig größte Leistungsschau der Welt ist ausgebucht, und der VDMA als ideeller Träger ist mit einem umfangreichen Rahmenprogramm auf der Messe vertreten. 

Wichtige Links
www.vdma.org/bauma
www.cece.eu
mic40.org

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