Bauen im Bestand: Umbau und Aufstockung eines Parkhauses in Paris Geschichten der Städte bewahren

Verantwortliche:r Redakteur:in: Regine Appenzeller 1 min Lesedauer

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Atelier Téqui Architectes ist mit der Transformation eines ehemaligen Parkhauses in ein Wohngebäude im 11. Pariser Arrondissement ein Projekt gelungen, das zeigt, wie Bauen im Bestand nicht nur ressourcenschonend, sondern auch identitätsstiftend sein kann – als Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Die dreigeschossige Aufstockung in Holzbauweise bildet einen gelungenen Kontrast zur weiß gestrichenen Fassade des Bestandsgebäudes mit den horizontalen Fensterbändern.(Bild:  Schnepp Renou)
Die dreigeschossige Aufstockung in Holzbauweise bildet einen gelungenen Kontrast zur weiß gestrichenen Fassade des Bestandsgebäudes mit den horizontalen Fensterbändern.
(Bild: Schnepp Renou)

Das zentrale Entwurfsmotiv war die Öffnung und Durchlässigkeit des vormals geschlossenen Baukörpers. Durch gezielte Rückbauten entstanden großzügige Höfe und Lufträume, die Licht und Frischluft ins Gebäudeinnere leiten und vielfältige Sichtbeziehungen ermöglichen. In den drei Gebäudeteilen, darunter eine dreigeschossige Aufstockung in Holzbauweise, wurden 63 individuelle Wohneinheiten realisiert. Nahezu alle verfügen über private Außenbereiche in Form von Wintergärten, Loggien oder Terrassen. Sichtbar belassene Original-Tragwerkstrukturen erinnern an die Geschichte des Ortes und verleihen den Räumen eine authentische Atmosphäre mit rauem Industriecharme.

Zwischen Raum und Geschichte: Die Doppelfassade

Die straßenseitige Bestandsfassade blieb in ihrer ungedämmten Originalform erhalten, wurde jedoch mit einer dahinter liegenden, wärmegedämmten Ebene zu einer Doppelfassade ergänzt, die sich vollständig öffnen lässt. Der Zwischenraum dient als akustisch und thermisch wirksamer Wintergarten.

Die Glas-Faltwände aus Kiefernholz des Systems Woodline von Solarlux ermöglichen großzügige Übergänge und unterstützen das architektonische Konzept von Offenheit und Transparenz.(Bild:  Schnepp Renou)
Die Glas-Faltwände aus Kiefernholz des Systems Woodline von Solarlux ermöglichen großzügige Übergänge und unterstützen das architektonische Konzept von Offenheit und Transparenz.
(Bild: Schnepp Renou)

Als Übergang in die Wintergärten wurden 18 Glas-Faltwände des Systems Woodline von Solarlux verbaut. Jedes Element besteht aus drei Segmenten, die sich nach innen öffnen und – je nach Einbausituation – entweder nach links oder rechts zu einem schmalen Paket zusammenfalten lassen. „Die Glas-Faltwände unterstützen unser architektonisches Konzept von Offenheit und Durchlässigkeit“, erklärt Projektarchitektin Claire de Fraguier. Zum Thema Schallschutz fügt sie hinzu: „Dank der optimalen Schall- und Wärmedämmung der Woodline-Faltwände konnten wir darüber hinaus den geforderten Lärmschutz in den Wohnungen sicherstellen.“ 

Die Woodline-Serie zählt zu den wenigen Glas-Faltwandsystemen aus Holz auf dem Markt und wurde – passend zum Fußbodenbelag der Wintergärten – aus Kiefer gefertigt. Die schlanken Rahmenprofile lassen auch im geschlossenen Zustand viel Tageslicht in die Wohnungen, während Funktionalität und Komfort den Anforderungen an modernes Wohnen gerecht werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

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