Bauhandwerk 2025 Fünf Trends, die die Branche prägen

Von Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Die BAU in München steht im Zeichen von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz -- Themen, die nicht nur auf der Messe, sondern in der gesamten Baubranche und im Bauhandwerk immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Dominik Hartmann, Co-CEO bei OneQrew, beleuchtet fünf zentrale Trends, die das Handwerk im kommenden Jahr besonders beeinflussen werden. (Bild:  OneQrew)
Dominik Hartmann, Co-CEO bei OneQrew, beleuchtet fünf zentrale Trends, die das Handwerk im kommenden Jahr besonders beeinflussen werden.
(Bild: OneQrew)

Fachkräftemangel, Materialengpässe und der unzulängliche Digitalisierungsgrad in vielen Gewerken werden Betriebe weiterhin vor Herausforderungen stellen, sollten diese nicht handeln. Dominik Hartmann, Co-CEO bei OneQrew, beleuchtet fünf zentrale Trends, die das Bauhandwerk im kommenden Jahr besonders beeinflussen werden.

1. Digitalisierung der Baubranche als Antwort auf den Fachkräftemangel

Mit weniger Personal mehr erreichen – das bleibt ein zentrales Ziel vieler Betriebe. Digitale Werkzeuge wie mobile Baustellen-Apps oder automatisierte Zeiterfassungssysteme helfen dabei, zeitaufwändige Büroarbeiten zu reduzieren, sodass Monteure und Handwerker beim Kunden vor Ort mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben haben und ihre Kapazitäten besser auf das Handwerk konzentrieren können. Somit bietet die Digitalisierung die Möglichkeit, trotz geringer Ressourcen produktiv zu sein und gleichzeitig die Arbeitsprozesse zu optimieren.

2. Effizientes Ressourcenmanagement wird unverzichtbar

Materialengpässe und steigende Kosten machen eine präzise Planung für alle Gewerke, vor allem aber auch beim Baugewerbe und Bauhandwerk, unerlässlich. Digitale Systeme wie moderne ERP-Tools ermöglichen es, den Materialeinsatz zu optimieren und Engpässe frühzeitig zu erkennen. Dies spart nicht nur Kosten, sondern kommt auch den Kunden entgegen, die einen zuverlässigen und pünktlichen Service erwarten.

3. Ausbildung muss digitaler werden

Auf der einen Seite kämpft das Bau- und Baunebengewerbe mit einem wachsenden Nachwuchsproblem; viele Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Auf der anderen Seite erwarten junge Talente moderne Arbeitsbedingungen und den Einsatz digitaler Tools. Die Digitalisierung der Ausbildung ist nicht nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit. Dies zeigt jungen Menschen, dass das Handwerk nicht nur Tradition, sondern auch alles andere als zukunfts- und innovationsscheu ist. OneQrew etwa unterstützt Betriebe mit digitalen Plattformen, die Auszubildende auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereiten.

4. Nachhaltigkeit wird zum Standard

Auch von Betrieben aus der Baubranche, egal ob KMU oder Mittelstand, wird künftig erwartet, dass sie ressourcenschonend und umweltfreundlich arbeiten. Digitale Tools können dabei helfen, Abläufe effizienter zu gestalten, Energie zu sparen und Abfälle zu vermeiden. Nachhaltigkeit ist somit schon lange kein Nice-to-have mehr, sondern stellt auch einen zentralen Wettbewerbsfaktor dar. Betriebe, die jetzt auf nachhaltige Lösungen setzen, können ihren ökologischen Fußabdruck verringern und ihren Kunden zeigen, dass sie Verantwortung übernehmen.

5. Vernetzung verbessert die Zusammenarbeit

Eine reibungslose Kommunikation – sowohl intern im Team als auch mit Kunden – ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Handwerksbetriebe. Kunden bleiben über digitale Plattformen, die in Echtzeit Informationen zu Projektstatus und Fortschritten bereitstellen, durchgehend auf dem Laufenden. Gleichzeitig ermöglichen moderne ERP- und CRM-Systeme eine effizientere Abstimmung zwischen Teams und Standorten. Diese verbesserten Kommunikationsmöglichkeiten schaffen Klarheit, reduzieren Missverständnisse und sorgen für einen reibungsloseren Ablauf – vom Angebot bis hin zur finalen Abnahme.

2025 muss das Bauhandwerk Chancen aktiv ergreifen

Das kommende Jahr wird für Betriebe über alle Gewerke hinweg ein Jahr der Weichenstellung. Wer jetzt in digitale Lösungen investiert, sichert sich nicht nur eine starke Marktposition, sondern gestaltet auch aktiv die Zukunft des Handwerks mit. Die Unternehmen, die heute auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und effizientes Ressourcenmanagement – Stichwort ERP – setzen, stellen sich aktiv den Herausforderungen von morgen und legen den Grundstein für langfristigen Erfolg.

Weitere Informationen: https://oneqrew.com/

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