Fehlende Fachkräfte haben sich in der Baubranche zum Geschäftsrisiko entwickelt. Die Plattform Crafthunt soll Fachkräfte und Unternehmen effektiver zusammenbringen.
(Quelle: Molteo)
Die neue Plattform Crafthunt verbindet Fachkräfte aus der Baubranche mit Bauunternehmen.
Hier können sich Bauunternehmen um Bautalente bewerben.
Dabei bleiben die Fachkräfte solange anonym, wie sie es wünschen.
Die Nutzung ist für Anwender kostenfrei.
Nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e.V. hat sich der Fachkräftemangel in der Baubranche zum größten Geschäftsrisiko entwickelt. Zum Jahresbeginn 2021 nannten in der Umfrage des DIHK 67 % der Bauunternehmen fehlende Fachkräfte als Risiko für die eigene wirtschaftliche Entwicklung. Zum Jahresbeginn 2010 waren es dagegen nur 21 %. „Wir erleben das auch so bei unseren Kunden. Aktuell bleiben rund 62 % der offenen Stellen unbesetzt“, berichtet Jonas Stamm, Inhaber und Geschäftsführer von Molteo und Crafthunt. „Die Zahlen waren für uns erschreckend. Wir wollten etwas schaffen, um die Branche zu unterstützen.“
(Quelle: in Anlehnung an DIHK/Hauptverband Deutsches Baugewerbe e. V.)
Die Kernfrage war also: Wie kann man Unternehmen und Fachkräfte zusammenbringen? Und wie kann man dabei sichergehen, dass die Bewerber zum Unternehmen passen? Denn eine Fachkraft, die kurze Zeit später das Unternehmen wieder verlässt, bringt nur unnötige Arbeit und damit Kosten auf allen Seiten.
So ist Crafthunt entstanden, eine Plattform, auf der sich Unternehmen um Fachkräfte bewerben können. Das Besondere daran: Crafthunt ist komplett auf die Mitarbeiter ausgerichtet. Denn anders als noch Jahre zuvor geht es heutzutage nicht mehr darum, dass sich viele Suchende auf die wenigen offenen Stellen bewerben. Wie die Umfragen und Statistiken deutlich zeigen, geht es darum, sich als Unternehmen so darzustellen, dass man als interessanter Arbeitgeber Fachkräfte anlockt.
(Quelle: in Anlehnung an DIHK/Hauptverband Deutsches Baugewerbe e. V.)
Fachkräfte für die Baubranche: Crafthunt komplett auf Mitarbeiter ausgerichtet
Genau diese Mentalität teilt das Softwareunternehmen Molteo seit der ersten Stunde. Mit dem Leitsatz „Gewinne den Mitarbeiter“ ist Molteo 2018 gestartet. Immer mit dabei ist das Feedback von den Menschen auf den Baustellen. Somit konnte sich die Software kontinuierlich weiterentwickeln. Das gesammelte Wissen hat Molteo nun auch für Crafthunt genutzt. Damit macht es den Fachkräften so einfach wie noch nie, von passenden Unternehmen gefunden zu werden.
Im Hinblick auf die neue Plattform treiben Jonas Stamm unterschiedliche Beweggründe an. „Ich wünsche mir, dass die Baubranche und das Handwerk wieder das Image bekommen, das sie einmal hatten. Hier schaffen Menschen echte Werte mit ihrem Können“, so der Unternehmer. „Dazu finde ich es wichtig, dass Fachkräfte ihre Ergebnisse und Leistungen präsentieren können, und zwar aus dem echten Leben.“
Denn IHK-Zertifikate und Uni-Abschlüsse wie sie im normalen Bewerbungsprozess immer noch Standard sind, ließen leider außer Acht, dass Menschen durch Erfahrung und die tägliche Arbeit genauso viel, oder sogar mehr, Fachkompetenz haben können. „Dies gilt auch für Bewerber aus dem Ausland. Dort läuft die Ausbildung oft anders. Das heißt aber nicht, dass diese Fachkräfte schlechter qualifiziert sind. Durch Crafthunt kann sich jeder transparent mit seinem Können zeigen. So können Fachkräfte einen fairen Lohn bekommen, da Unternehmen die benötigten Talente gezielt ansprechen können. Das ist eine Win-Win Situation für alle Beteiligten“, erklärt Jonas Stamm.
Was für Unternehmen und Fachkräfte wichtig ist
Welche Fakten für Unternehmer wirklich relevant sind, hat Stamm gemeinsam mit seinem Team in vielen Interviews ermittelt. Dazu zählen beispielsweise:
mit welchen Maschinen der jeweilige Mitarbeiter gearbeitet hat,
wie groß die Teams sind, mit denen er unterwegs ist,
ob er eine leitende Position hat oder nicht,
welche Führerscheine er besitzt,
und vieles mehr.
Auf der Gegenseite bietet Crafthunt den Unternehmen Platz, um sich zeitgemäß vorzustellen. Und auch hier wieder mit den Informationen, die die Arbeitnehmer wirklich interessieren:
An welchen Projekten arbeitet das Unternehmen?
Wie groß sind die Teams?
Wie weit entfernt sind die Baustellen?
und nicht zuletzt: Wie neu oder alt ist der Maschinenpark?
„Unterm Strich geht es darum, dass sich Unternehmen ehrlich und authentisch vorstellen. Mit einer Imagekampagne, die mit der Realität nichts zu hat, ist niemanden geholfen. Unterschiedliche Unternehmen haben, wie verschiedene Fachkräfte, Vor- und Nachteile. Kommuniziert jede Seite ehrlich, können offenen Stellen nachhaltig besetzt werden“, ist sich Stamm sicher.
Stand: 16.12.2025
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Crafthunt bietet darüber hinaus weitere Lösungen, um Fachkräfte aus der Baubranche zu erreichen. Unternehmen können beispielweise über Molteo Banner bestellen, die sie an ihren Baustellen platzieren können. Darauf zu sehen ist ein QR-Code, über den sich Interessierte mit der Crafthunt-1-Scan-Bewerbung bewerben können.
Bild oben: Jonas Stamm und Bennet Peters. Bildquelle: Crafthunt