A-Frame-Haus in Irlands weiter Natur Ein Nurdachhaus aus Holz

Verantwortliche:r Redakteur:in: Regine Appenzeller 2 min Lesedauer

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Wenn sich der Morgennebel über den Feldern von Longford in Irland lichtet, wird die Größe des Grundstücks langsam sichtbar. Auf weiten 6.100 Quadratmetern steht heute ein Traumhaus aus Holz – ein A-Frame, klar in der Linie, warm im Material, offen für Licht. 

Das fertige Haus in Irland, aus FSC-zertifiziertem Holz, entspricht der Vorstellung eines nachhaltigen und bezahlbaren Gebäudes.(Bild:  Avrame)
Das fertige Haus in Irland, aus FSC-zertifiziertem Holz, entspricht der Vorstellung eines nachhaltigen und bezahlbaren Gebäudes.
(Bild: Avrame)

 Vor dem Hintergrund gestiegener Baukosten und Wohnraummangel rücken neue Baukonzepte wie Modulhäuser in A-Frame-Bauweise vermehrt in den Fokus. Sie gelten als kostengünstige und ressourcenschonende Alternative zum klassischen Hausbau.

Die Idee für dieses A-Frame-Haus begann mit einem Telefonat. Ein Bekannter von Alan Rowan, Planer einer Baufirma in Longford, Irland, war auf der Suche nach einem ökologischen, bezahlbaren Zuhause. Als Alan ihm die Nurdachhäuser von Avrame empfahl, einem Hersteller von A-Frame-Bausätzen aus Estland, sprang der Funke sofort über. Qualität und Lieferzeiten sowie das durchdachte Design überzeugten ihn sofort. Vor allem der Rohstoff machte für ihn den Unterschied. „Während irisches Holz wegen zu schnellen Wachstums kaum im Hausbau genutzt wird, stammt das Material von Avrame aus nachhaltig bewirtschafteten, kalt gewachsenen Wäldern Estlands. Das macht das Holz dichter und stabiler“, erklärt Alan, „und man lässt es zusätzlich kammergetrocknet und für den strukturellen Einsatz behandeln.“ 

Von der Planung zur Wohnwelt

Die Wahl des A-Frame-Hauses fiel auf das Modell Trio 100:  drei Zimmer,  102 Quadratmeter und offener Mezzanin. Kein klassisches Mauerwerk, sondern ein klarer, 8,7 Meter hoher moderner Holzbau. Die Planungsphase verlief erstaunlich reibungslos, Longfords Behörden gaben schnell grünes Licht und Alan übernahm das Projektmanagement.Der Bau verlief reibungslos: Gelände freilegen, drei massive Fundamentpfeiler – elf Meter lang, 400 Millimeter breit – gießen, Bodenaufbau, dann die filigrane, aber kraftvolle Holzstruktur. In nur 15 Tagen stand die Hülle, inklusive Dach.
Die dreifach verglasten Passivhausfenster, eine 250 Millimeter starke Sprühdämmung im Boden, 200 Millimeter in Wänden und Dach sowie die sorgfältige Luftdichtheit verwandelten den Rohbau schnell in ein Haus der Energieklasse A1, so energieeffizient, dass zwei elektrische Radiatoren genügen, um es zu beheizen.

Innenräume sind pures Handwerk

Für die Innenräume lieferte Alan eine Auswahl an Materialien und Designs. Küchen, Bodenbeläge, Bad, Wände – alles entstand Stück für Stück, während der Bauherr wöchentlich vorbeikam, um den Baufortschritt zu verfolgen. Nach sechs Monaten übergab man ihm die Schlüssel. Keine Überraschungen, keine explodierenden Kosten, nur Terrasse und Einfahrt kamen noch hinzu.

Heute wirkt das A-Frame-Haus, als sei es immer für diesen Ort bestimmt gewesen. Ein Haus, das zeigt, wie man in kurzer Zeit kostensicher, mit klarer Vision und gutem Handwerk ein funktionales und zugleich individuelles Zuhause schaffen kann.
Mehr Informationen zum Baukonzept unter www.avrame.com

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