Schuller auf der Digitalbau 2026 Durchgängige Kommunikation auf gemeinsamer Datenbasis

Verantwortliche:r Redakteur:in: Regine Appenzeller 2 min Lesedauer

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Schuller & Company stärkt mit Bocad 2026 den nahtlosen BIM-Workflow über die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung über Detailierung und Fertigung bis in den Gebäudebetrieb. Die Lösung wird auf der Digitalbau 2026 (Halle 8, Stand 237) in Köln präsentiert. 

BIM-Plattform Bocad von Schuller.(Bild:  Schuller & Company GmbH)
BIM-Plattform Bocad von Schuller.
(Bild: Schuller & Company GmbH)

Eine zentrale Projektbasis – mit oder ohne Cloud – sorgt für konsistente Daten und schafft die Grundlage für die Zusammenarbeit aller Gewerke. Sie ist zugleich die Basis für die SC-Collaboration-Suite als Plattform für den digitalen Zwilling. Abstimmungen erfolgen direkt am Modell, wodurch sich der Koordinationsaufwand reduziert und die Prozess- und Planungssicherheit im Stahl-, Holz-, Leichtmetall-, Glas- und Hybridbau sowie in der industriellen Vorfertigung steigt. Das Bauwesen befinde sich mitten in einer Industrialisierung, sagt Helmut Schuller, CEO und Gründer. Der entscheidende Schritt sei heute nicht mehr der Datenaustausch, sondern die direkte Kommunikation der Gewerke auf Basis eines gemeinsamen Modells

Zentrale Projektbasis für Planung, Detailierung und Fertigung 

Mit „One Project" stellt man auf der Digitalbau 2026 erstmals eine zentrale Projektbasis bereit. Planung, Detailierung, Fertigung und Dokumentation arbeiten auf einer gemeinsamen, material- und gewerkeübergreifenden Datenstruktur. Alle Beteiligten greifen in Echtzeit auf den gleichen Projektstand zu. Eine gemeinsame Datenbasis verhindert bei komplexen Projekten mit vielen Zeichnungen parallele Planungsstände und reduziert Fehler. Änderungen wirken projektweit, wodurch Nacharbeit und Abstimmungen zwischen Planung und Werkstatt sinken. Gleichzeitig entsteht eine verlässliche Grundlage für As-built-Modelle und strukturierte Übergabedaten im Gebäudebetrieb. One Project bildet zugleich die Grundlage für die SC-Collaboration-Suite und ermöglicht so eine durchgängige Zusammenarbeit über System- und Unternehmensgrenzen hinweg.

Intelligente Automatisierung und Kennzeichnung von Änderungen

Mit der Funktion „Klonen" lassen sich Änderungen einfach und projektweit auf eine Vielzahl von Elementen übertragen. Anpassungen können gezielt nach Element, Baugruppe oder Markierungsnummer vorgenommen und automatisiert auf identische Bauteile angewendet werden. „Smart Draw" sorgt für Transparenz im Zeichnungsstand und macht Änderungen im Modell sofort sichtbar. Farblich codierte Markierungen zeigen präzise Abweichungen und stellen sicher, dass Zeichnungen stets dem aktuellen Modellstand entsprechen, so dass ausschließlich aktuelle Fertigungsunterlagen in die Werkstatt gelangen.

Digitalbau 2026: Gewerkeübergreifende Kommunikation 

Mit der SC-Collaboration-Suite bietet das Unternehmen eine Umgebung, in der Daten aus unterschiedlichen Systemen zusammengeführt und als konsistente Modelle nutzbar gemacht werden – unabhängig davon, ob sie beispielsweise aus Revit oder aus Bocad stammen. Auf dieser Grundlage arbeiten Planung, Tragwerksplanung, Detailierung, TGA und Elektro auf einem konsistenten Modell und greifen auf den gleichen aktuellen Projektstand zu. Entscheidend ist die Konsistenz im gemeinsamen Modell. So entsteht ein durchgängiger Kommunikationsraum, in dem Abstimmungen, Änderungen und Konflikte direkt am Bauteil erfolgen und für alle Beteiligten nachvollziehbar bleiben. Formate wie BCF unterstützen die Kommunikation zwischen den Beteiligten, indem sie Abstimmungen direkt am Modell verankern und nachvollziehbar machen.

Bocad auf der Digitalbau 2026

Die konsistente Verknüpfung von Modell-, Zeichnungs- und Fertigungsdaten ist bei Bocad kein neues Konzept, sondern konstruktives Prinzip seit den 1980er-Jahren. Sie bildet die Grundlage dafür, dass alle Beteiligten auf einer einheitlichen Datenbasis arbeiten und direkt am Modell kommunizieren. Weitere Informationen gibt es hier

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