Bedarfsgesteuerte Lüftung und Überwachung der Raumluftqualität CO2-Sensor der nächsten Generation

Verantwortliche:r Redakteur:in: Regine Appenzeller 2 min Lesedauer

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Senseair, ein schwedisches Tochterunternehmen von Asahi Kasei Microdevices, hat einen CO2-Sensor für die bedarfsgesteuerte Lüftung (DCV) in Nullenergiegebäuden und die batteriebetriebene Überwachung der Raumluftqualität (IAQ) entwickelt. 

CO2 Sensor S12 CO2 für die bedarfsgesteuerte Lüftung (DCV) in  Nullenergiegebäuden.(Bild:  Asahi Kasei Europe GmbH)
CO2 Sensor S12 CO2 für die bedarfsgesteuerte Lüftung (DCV) in Nullenergiegebäuden.
(Bild: Asahi Kasei Europe GmbH)

Im Vergleich zu seinen Vorgängern ist das neue Modell S12 etwa 75 Prozent kleiner und kann als oberflächenmontiertes Gerät (SMD) auf Leiterplatten eingesetzt werden. Die hohe Genauigkeit und der geringe Stromverbrauch werden dabei nicht beeinträchtigt. Das ermöglicht die Integration des CO2-Sensors in Anwendungen, in denen die Installation bisher schwierig war. 

In den letzten Jahren wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden weltweit verschärft. Insbesondere innerhalb der EU schreibt die 2024 verabschiedete Gebäuderichtlinie vor, dass neue Gebäude den Null-Emissions-Standard erfüllen müssen. Diese Gebäude haben einen sehr geringen Energiebedarf, der weitgehend durch erneuerbare Energiequellen vor Ort und in der Nähe gedeckt wird. Diese Rechtsvorschrift tritt für neue öffentliche Gebäude bis 2028 und für alle anderen neuen Gebäude bis 2030 in Kraft.

CO2-Sensor im gesamten Gebäude

Intelligente DCV-Systeme können als hochwirksame Alternative zur herkömmlichen temperaturgesteuerten Lüftung zur Erreichung dieser Ziele beitragen. DCV-Systeme passen die Lüftung automatisch an den CO2-Gehalt an und ermöglichen so sowohl eine Reduzierung des Energieverbrauchs als auch eine angenehme Raumluftqualität. Allerdings erfordern DCV-Systeme die Installation von CO2-Sensoren im gesamten Gebäude. Designeinschränkungen hinsichtlich der Optik und des Installationsraums haben sich bisher als große Herausforderungen erwiesen. 

Senseairs CO2-Sensor basiert auf der NDIR-Sensortechnologie (nichtdispersive Infrarotabsorption) des Unternehmens. Mit einem Messbereich von 400 bis 10.000 ppm und einer Genauigkeit von +/- (30 ppm + drei Prozent des Messwerts) bietet der neue Sensor die gleiche Leistung wie seine Vorgängermodelle „Sunrise“ und „Sunlight“. Er ist dabei mit Abmessungen von 18 mm × 15 mm × 7 mm jedoch deutlich kleiner. Diese kompakte Größe ermöglicht eine effektive Nutzung des verfügbaren Installationsraumes und die SMD-Reflow-Oberflächenmontage auf Leiterplatten. Dadurch kann eine unauffällige, elegante Installation in Klimaanlagen oder wandmontierten Monitoren ohne Beeinträchtigung der Designästhetik realisiert werden.

Konform mit globalen Baunormen

Für den Retrofit-Markt, wo die Kabelinstallation oft eine Herausforderung darstellt, bietet der Senseair-Sensor den gleichen niedrigen Stromverbrauch wie die Sensoren „Sunrise” und „Sunlight”. Seine Energieeffizienz, seine SMD-Lötbarkeit und seine kompakte Größe ermöglichen elegante, batteriebetriebene CO2-Monitore, die sich einfach und mit großer Flexibilität installieren lassen. Der S12-CO2-Sensor wird für die Luftqualitäts-Überwachung in Gebäudeenergiemanagementsystemen (BEMS) in Bürogebäuden und gewerblichen Einrichtungen eingesetzt werden, vor allem in Europa, Nordamerika und Asien. Weitere Anwendungsbereiche sind Klimaanlagen und Wärmetauscher im Wohnbereich. Weitere Informationen gibt es unter www.akm.com/global/en/

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