Allianz für den digitalen Gebäudepass ausbauen CO2-Fußabdruck verringern –Nachhaltigkeit fördern 

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung und die Berliner Concular GmbH kooperieren, um digitale Gebäudepässe praxistauglich zu machen – für mehr Nachhaltigkeit und zirkuläres Bauen. Gesucht werden Pilotvorhaben in der öffentlichen Wohnraumförderung und der Städtebauförderung.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung und  Dominik Campanella, Geschäftsführer und Mitgründer der Concular GmbH.(Bild:  MHKBG NRW)
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung und Dominik Campanella, Geschäftsführer und Mitgründer der Concular GmbH.
(Bild: MHKBG NRW)

„Nachhaltig bauen, Zukunft gestalten: Das hört sich häufig leichter an, als es wirtschaftlich in die Tat umzusetzen“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung im Landtag von NRW. Bei der Kreislaufwirtschaft würde viel zu oft noch um die Ecke gedacht. 

Der digitale Gebäudepass zeige, was wirklich in unseren Gebäuden stecke – über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Nicht nur der Betrieb, sondern auch die Materialien, ihre Herkunft und Wiederverwendbarkeit würden Teil der CO2-Bilanz. Dafür bedürfe es konkreter Kriterien und vor allen Dingen einer wirtschaftlichen Umsetzbarkeit für alle Beteiligten. Nordrhein-Westfalen sammele Erfahrungen in der Praxis, um klare, wirtschaftlich tragfähige Kriterien für nachhaltiges Bauen zu entwickeln. Mit der weiteren Kooperation mit Concular könne das Land Nordrhein-Westfalen und die Wohnungs- und Bauwirtschaft von noch mehr Erfahrungswissen profitieren, so die Ministerin weiter.

Dominik Campanella, Geschäftsführer und Mitgründer der Concular GmbH: „Zirkuläres Bauen eröffnet enorme Potenziale – für Klimaschutz, Ressourcenschonung und bezahlbaren Wohnraum. Die Kooperation mit NRW ist ein wichtiger Schritt, um zirkuläre Prozesse in der Bauwirtschaft zu skalieren und einen echten Zukunftsmarkt zu erschließen.“

Mit dem digitalen Gebäudepass soll eine vergleichbare und dauerhaft verfügbare digitale Dokumentation über die verwendeten Ressourcen erfolgen. Dadurch kann die Wiederverwendbarkeit von Materialien und Bauteilen sowie die CO2-Bilanz des Gebäudes erfasst werden. Das eröffnet mittel- bis langfristig enormes Potenzial für die Kreislaufwirtschaft im Bau.

Bei den Bauvorhaben der öffentlichen Wohnraumförderung wird es insbesondere darum gehen, Erkenntnisse über Abläufe und Verfahrensweisen auf dem Weg zu einem standardisierten, digitalen Gebäuderessourcenpass zu erwerben. Dabei soll auf die Einfachheit und Praktikabilität in der Umsetzung ein besonderer Fokus gelegt werden. Concular wird dabei gegenüber dem Ministerium bei der Erarbeitung von Standards und Definitionen sowie entsprechender Kriterienkataloge unter-stützend wirken. 

Der geschlossenen Kooperationsvereinbarung können Partnerinnen und Partner aus den am Bau beteiligten Organisationen und Verbänden so-wie die Kommunalen Spitzenverbände durch gesonderte Unterzeichnung beitreten.

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