Nachhaltige Konzepte auf der Architect@Work Blechprofilroste als Fassadenelemente

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Auf der Architect@Work in Amsterdam (30.–31. Oktober 2025) und Düsseldorf (3. bis 4. Dezember 2025) zeigt Graepel, ein Hersteller von Blechprodukten mit Hauptsitz im niedersächsischen Löningen, wie sich Blechprofilroste in der Architektur einsetzen lassen.

Erweiterungsbau des Militärhistorischen Museums Dresden: Die markante Fassade von Daniel Libeskind wurde mit eloxierten Aluminiumrosten von Graepel realisiert.(Bild:  Karin Koehein)
Erweiterungsbau des Militärhistorischen Museums Dresden: Die markante Fassade von Daniel Libeskind wurde mit eloxierten Aluminiumrosten von Graepel realisiert.
(Bild: Karin Koehein)

Der zentrale aktuelle Aspekt ist der Fokus auf ihre ökologische Dimension. Die Kombination aus Robustheit, Funktionalität und gestalterischer Vielfalt macht die Blechprofilroste nicht nur zu einem langlebigen Bauteil, sondern zunehmend zu einer nachhaltigen Alternative zu klassischen Fassadenmaterialien.

Blechprofilroste sind als Treppenstufen, Laufstege oder Plattformen bekannt. Auch als Fassadenelemente in der Architektur haben sie sich bereits einen Stellenwert erarbeitet. Denn durch ihre unterschiedlichen Materialvarianten, Oberflächen und Profilierungen eröffnen sie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. An vielen Gebäuden wird ihre besondere ästhetische Wirkung bereits deutlich. Zudem lassen sich Struktur, Transparenz, Lichteinfall und Luftzirkulation gezielt steuern. Obendrein mindern sie Sonneneinstrahlung und bieten mechanischen Schutz.

Blechprofilroste: Langlebig, pflegeleicht, zu 100 Prozent recycelbar

Neu im Fokus steht die ökologische Bilanz. Blechprofilroste sind langlebig, pflegeleicht und zu 100 Prozent recycelbar – Eigenschaften, die sie zu einer nachhaltigen Alternative zu Holz oder Kunststoff machen. Zudem setzt Graepel inzwischen in der Produktion zunehmend auf recycelten oder „grünen“ Stahl. So lassen sich laut Hersteller im Vergleich zu herkömmlichem Stahl CO₂-Emissionen um bis zu 58 Prozent, der Wasserverbrauch um 40 Prozent und die Luftverschmutzung um 86 Prozent reduzieren.

Auch im niederländischen Apeldoorn prägen Blechprofilroste von Graepel das Erscheinungsbild. Bei dem innovativen Projekt wurde Corten-Stahl als Fassadenlösung eingesetzt. Graepel(Bild:  Karin Koehein)
Auch im niederländischen Apeldoorn prägen Blechprofilroste von Graepel das Erscheinungsbild. Bei dem innovativen Projekt wurde Corten-Stahl als Fassadenlösung eingesetzt. Graepel
(Bild: Karin Koehein)

Wie sich Ästhetik und Funktionalität verbinden lassen, zeigen zahlreiche realisierte Projekte. Zu den bekanntesten zählt der Erweiterungsbau des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden, gestaltet von Daniel Libeskind. Der markante Keil des Neubaus ist mit eloxierten Aluminiumrosten von Graepel verkleidet – eine Lösung, die architektonische Symbolik, Materialästhetik und Funktionalität miteinander verbindet. Auch internationale Projekte wie die Zentrale Einsatzleitstelle in Apeldoorn (Niederlande) oder die Regionalverwaltung in Barcelona (Spanien) nutzen Blechprofilroste von Graepel als prägnantes Gestaltungselement.

Neuartige architektonische Ausdrucksformen

Maximilian Irps, Geschäftsführer am Standort in Seehausen, Sachsen-Anhalt, wo Graepel die individuellen Teile für Fassaden fertigt, erklärt: „Mit Blechprofilrosten ermöglichen wir einzigartige, neue architektonische Ausdrucksformen. Dank zahlreicher Materialvarianten wie Stahl, Edelstahl und Aluminium sowie verschiedener Oberflächen und Beschichtungen lassen sie sich perfekt in Gestaltungskonzepte integrieren.“

Mit den Präsentationen auf der Architect@Work richtet sich Graepel an die Fachwelt der Architektur. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich ein bewährtes Konzept durch den Einsatz nachhaltiger Materialien konsequent weiterentwickeln lässt und wie Funktion, Gestaltung und Verantwortung für die Umwelt zu einer Einheit werden können.

Weiterführende Links

Graepel bei der Architekt@Work 2025

ARCHITECT@WORK Amsterdam

ARCHITECT@WORK Düsseldorf

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