Building Information Modelings BIM 2024: Die große Expertenumfrage

Ein Gastbeitrag von Regine Appenzeller 20 min Lesedauer

Seit 2015 existiert ein Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“, der eine schrittweise Einführung von BIM vorsah. Am 31. Dezember 2020 startete dann offiziell die flächendeckende Einführung in Deutschland. Wo steht die Methode BIM 2024, wie wird sie angenommen und was passiert in Sachen Nachhaltigkeit und künstlicher Intelligenz? Wer könnte bessere Statements abgeben als 11 BIM-Spezialisten, die exklusiv unsere Fragen beantworten. 

(Bild: Murrstock, AdobeStock)
(Bild: Murrstock, AdobeStock)

FRAGEN AN DIE EXPERTEN

  • 1. BIM 2024: Wie steht es aktuell um den Einsatz und die Akzeptanz von BIM in der deutschen Bauwirtschaft? (Verpflichtungen, Wettbewerbsfaktoren, rechtliche ­Herausforderungen)

  • 2. BIM und Nachhaltigkeit: Wie lässt sich diese Synergie zwischen digitaler Technologie und ökologischer Verantwortung am besten umsetzen?

  • 3. KI und BIM: Wie kann künstliche Intelligenz (KI) den Planer bei der ­Gebäudemodellierung unterstützen? Welche Risiken gibt es?

  • 4. Zukunft: Wie wird sich BIM weiterentwickeln? Wohin soll es Ihrer Meinung nach gehen?

Stefan Kaufmann
Produkt-Manager BIM & New Technologies, ALLPLAN GmbH

Bildquelle: ALLPLAN GmbH

BIM 2024: Revolutionäre Architekturtechnologie prägt nachhaltiges Bauen

Der Nutzen von BIM wird heute nicht mehr in Frage gestellt – die Einführung von BIM hat in vielen Büros stattgefunden.

1. Das ist eine interessante Frage, die ich schon lange nicht mehr beantworten musste. Und das sagt eigentlich schon viel über die Akzeptanz von BIM aus. Der Nutzen von BIM wird 2024 nicht mehr in Frage gestellt. Die Einführung von BIM hat in vielen Büros stattgefunden. Organisatorische Hürden wurden durch das breite Schulungsangebot am Markt abgebaut, Ängste und Widerstände sind verschwunden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass BIM in allen Büros und Projekten eingesetzt wird. BIM wird heute dort eingesetzt, wo innovative Bauherren die Vorteile erkennen und die Modelle auch im Gebäudebetrieb nutzen. Solange gedruckte 2D-Pläne als rechtsverbindliche Dokumente benötigt werden, wird sich daran auch nichts ändern.

2. BIM 2024 und Nachhaltigkeit passen perfekt zusammen. Einerseits ist BIM per se schon nachhaltig, da weniger Papier gedruckt und versendet wird. BIM steht aber auch für nachhaltiges Datenmanagement. Digitale Modelle können mehrfach in unterschiedlichen Anwendungsfällen und – wenn man auf openBIM setzt – auch über sehr lange Zeiträume genutzt werden.

In der Planung entsteht eine hohe Effizienz in der Ökobilanzierung. Verkörperter Kohlenstoff und betrieblicher Kohlenstoff lassen sich auf der Grundlage von BIM-Modellen einfach prognostizieren. Auf der Baustelle entsteht weniger Abfall, da Planungsfehler deutlich reduziert werden. Das Zusammenspiel von BIM und Punktwolken ist hier besonders interessant. Lösungen wie Imerso schaffen durchgängige Transparenz und reduzieren Ausführungsfehler. Und natürlich schafft BIM auch eine wertvolle Datenbasis für den energiesparenden Betrieb und die thermische ­Sanierung von Bestandsbauwerken.

3. KI wird die Art und Weise, wie Experten Gebäude planen in den nächsten Jahren verändern. Wir arbeiten an verschiedenen neuartigen Funktionen, die Planer in vier Anwendungsbereichen unterstützen: Einfacherer und schnellerer Zugang zu relevantem Ingenieurwissen, Reduktion von repetitiven Planungsaufgaben durch bessere Unterstützung mit neuartigen Inspirationsquellen, verbessertes Projektdatenmanagement und Unterstützung bei der Optimierung der Planung hinsichtlich Kosten und Klimaschutz.

4. Der nächste große Schritt in BIM ist LOD 400. Die interdisziplinäre Erstellung detaillierter Modelle für die Werk- und Ausführungsplanung ist noch nicht für alle Bauprojekte wirtschaftlich darstellbar. Im Hinblick auf eine zunehmend industrialisierte Fertigung von Gebäuden spielen ausführungsreife BIM-Modelle jedoch eine zentrale Rolle.

Charis He
BIM Product Planner, ZWSOFT

Bildquelle: ZWSOFT

BIM und KI: Wegbereiter für nachhaltige Architektur und die Industrialisierung der Bauindustrie

2. Neben der Vermeidung von Planungsfehlern und der Optimierung von Bauressourcen kann die Integration von Digitalisierung mit nachhaltigen Baupraktiken den Einsatz digitaler Technologie in Bereichen wie Umweltschutz, Energieeinsparung, Echtzeit-Umweltüberwachung, Ressourcenoptimierungsmanagement und Modellierung ökologischer Umweltsimulationen fördern, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen. 

Selbst über die Planungs- und Bauphase hinaus wird BIM eine wichtige Rolle im Facility Management und im Betrieb von Gebäuden über den ­gesamten Lebenszyklus hinweg spielen.

3. In der Architekturmodellierung bietet KI starke Unter­stützung, indem sie eine Vielzahl an Designoptionen vorschlägt, die Entscheidungsfindung anhand vorgegebener Parameter unterstützt, schnelle Analysen durchführt, Entwürfe optimiert und sich wiederholende Aufgaben reduziert, wie etwa die Anordnung von Vorhangfassaden. Des Weiteren wird KI die Analyse und das Einhalten von Vorschriften unterstützen. Dabei sind jedoch einige Risiken zu berücksichtigen: Eine übermäßige Abhängigkeit der Designer von KI könnte mehrere Probleme mit sich bringen, unter anderem potenzielle Datenlecks, Rechtliche Fragen und Fragen nach der Haftbarkeit mit sich bringen. Zudem ist die Datenbasis für die Entwicklung von KI im Baubereich im Vergleich zu KI-Anwendungen wie Sprachmodellen, die wir von ChatGPT kennen, relativ begrenzt, da weniger öffentlich zugängliche ­Daten im Bausektor zur Verfügung stehen.

4. Industrialisierung der Bauindustrie: BIM wird die Integration des Bauprozesses von der Planung bis zur Produktion weiter vorantreiben, den Industrialisierungsprozess des Bauwesens beschleunigen und die Effizienz und Qualität der Bauproduktion steigern.

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Sektorübergreifende Expansion: Der Anwendungsbereich von BIM wird sich nicht nur auf den Architekturbereich beschränken, sondern sich schrittweise auf Bereiche wie Transport, Wasserwirtschaft und Energie ausweiten, um sektorübergreifende Zusammenarbeit im Design- und Bauwesen zu ermöglichen. Verbesserte Visualisierung und Simulation: Die Visualisierung von BIM-Modellen und die rechtzeitige Rückmeldung von Simulationsdaten werden zum Standard, sodass Fachleute Designkonzepte besser verstehen, potenzielle Probleme frühzeitig erkennen und anpassen sowie die Effizienz und Genauigkeit von Entscheidungsprozessen verbessern können.

Prof. Dr.-Ing. Cornelius Preidel
Vorstandsvorsitzender buildingSMART Deutschland e. V.

Bildquelle: buildingSMART Deutschland e. V.

Digitalisierung im Bauwesen: Eine umfassende Transformation durch BIM und KI

1. Die Potenziale von BIM sind 2024 klar erkannt, und es wird bereits in vielen Bereichen sehr effektiv eingesetzt. Es ist jedoch entscheidend, dass es nicht bei Pilotprojekten und einzelnen Ansätzen bleibt. Wir brauchen einen ­flächendeckenden Ansatz im Sinne einer umfassenden digitalen Transformation, die von Organisationen, Institutionen und der ­öffentlichen Hand als Ganzes angenommen werden muss. Die Digitalisierung ist dabei nicht nur eine technologische Frage, sondern ein zentraler Baustein, um die aktuellen Herausforderungen im Bauwesen anzugehen.

Auch wenn es derzeit eine gewisse Zurückhaltung bei der breiten Umsetzung gibt, bietet die Digitalisierung gerade jetzt Chancen, Prozesse effizienter und resilienter zu gestalten. Die Zeit war da, um diesen Wandel anzugehen, und es wird immer schwieriger, in einer angespannten Situation erst jetzt den ­digitalen Wandel ernsthaft in Angriff zu nehmen.

Die Politik kann hier eine Schlüsselrolle spielen, indem sie durch konsequente Maßnahmen Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützt und verbindliche Standards einführt. Nur so kann die Digitalisierung im Bauwesen flächendeckend vorangebracht und die Potenziale von BIM und ­digitalen Methoden vollständig ausgeschöpft werden.

2. Nachhaltigkeit bedeutet vor allem, bessere Entscheidungen zu treffen – und genau hier spielt die Digitalisierung eine zentrale Rolle. Durch das Erzeugen, Sammeln und Pflegen von Informationen schaffen wir die Grundlage, um fundierte Entscheidungen zu ermöglichen, die ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind.

Die Herausforderungen, die mit konventionellen Methoden bei der Erhebung und Auswertung von Daten verbunden sind, sind immens. Beispielsweise ist es bei einem Gebäuderessourcenpass oder bei Zertifizierungen enorm aufwendig, alle erforderlichen Informationen manuell zu sammeln, zu prüfen und zu verarbeiten. Oft fehlt es bei solchen traditionellen Verfahren an Transparenz und Nachvollziehbarkeit, was die Aussagekraft der Ergebnisse erheblich beeinträchtigen kann.

Im Gegensatz dazu bietet die Digitalisierung entscheidende Vorteile. Durch digitale Technologien können wir ­Daten automatisiert erfassen und in Echtzeit analysieren. Systeme zur Fehlererkennung sorgen dafür, dass Auffälligkeiten frühzeitig erkannt werden und notwendige Korrekturen vorgenommen werden können.

Auch Zertifizierungsprozesse werden durch digitale Systeme vereinfacht. Anstatt manuelle Prüfungen durchzuführen, werden Daten zentral gesammelt, digital überprüft und weiterverarbeitet. Dadurch werden Fehlerquellen minimiert und die Nachvollziehbarkeit verbessert. Diese Transparenz und Effizienz machen die Digitalisierung zu einem unverzichtbaren Werkzeug, um fundierte Entscheidungen zu treffen und nachhaltiger zu bauen.

3. Daten sind die wesentliche Grundlage, um KI im Bauwesen sinnvoll einzusetzen. KI-Modelle, die auf statistischen Prinzipien beruhen und durch maschinelles Lernen komplexe Muster erkennen, sind nur so leistungsfähig wie die Daten, auf denen sie trainiert werden. Zwar können große Datenmengen in gewissem Maße Defizite ausgleichen, doch die zentrale Frage im Bauwesen ist: Woher sollen diese Daten kommen, wenn wir nie flächendeckend angefangen haben, für vollständige, integre und konsistente Daten zu sorgen? Hier liegt das Gebot der Stunde für alle Beteiligten – unabhängig von KI – damit zu beginnen, diese Datenbasis aufzubauen. Erst dann werden die Potenziale der Digitalisierung und KI wirklich zur Geltung kommen.

Herstellerneutrale Werkzeuge und Datenmodelle, wie etwa das IFC-Schema von buildingSMART, spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie ermöglichen es, Informationen disziplin- und lebenszyklusübergreifend auszutauschen und gleichzeitig Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks hinweg zu sammeln. Diese konsistenten und strukturierten Daten können dann als Grundlage für das Training von KI-Anwendungen dienen, die Planern und Bauherren enorme Vorteile bringen könnten.

Jedoch auch die Herausforderungen dürfen nicht übersehen werden – insbesondere die Komplexität der Implementierung und die Notwendigkeit, Daten sicher und verlässlich zu managen. Ist die Datenbasis mangelhaft oder unvollständig, können KI-Modelle falsche oder ungenaue Ergebnisse liefern, was zu schlechten Entscheidungen führen könnte. Umso wichtiger ist es daher, die Datenqualität zu sichern. Letztlich ist es der Mensch, der die Kontrolle und qualitative Bewertung der Ergebnisse behalten muss. Die Grundlage für den Erfolg liegt in der Befähigung aller Beteiligten, Daten nicht nur zu erzeugen und zu pflegen, sondern auch zu bewerten und kritisch zu hinterfragen.

4. Man muss den modellbasierten Ansatz als einen ­wesentlichen ersten Schritt für das Bauwesen in Richtung umfassender Digitalisierung verstehen, der einen Grundstein für viele weitere Anwendungen legt, die darauf aufbauen. BIM ist ein Türöffner für eine neue Ära im Bauwesen, denn durch die Einführung und Nutzung von digitalen Bauwerksmodellen werden Strukturen geschaffen, die es ermöglichen, digitale Technologien umfassend zu integrieren und Prozesse nachhaltig zu verändern. Mit der Digitalisierung, die durch BIM 2024 angestoßen wird, öffnen sich zahlreiche Möglichkeiten: Von der Optimierung der Bauplanung und -ausführung bis hin zu Anwendungen, die heute vielleicht noch futuristisch erscheinen, wie Robotik oder automatisierte Bauprozesse. Auf Basis der Daten, die BIM liefert, lassen sich beispielsweise neue Technologien wie künstliche Intelligenz, virtuelle und erweiterte Realität oder das serielle Bauen effizient nutzen. Diese Entwicklungen sind nicht nur auf den Hochbau beschränkt – auch im Infrastrukturbau sehen wir durch Standards wie IFC 4.3, das kürzlich von ISO, CEN und DIN anerkannt wurde, enorme Fortschritte.

Das Ziel ist es, nicht nur einzelne Projekte oder Pilotvorhaben zu digitalisieren, sondern das gesamte Bauwesen. Die Unternehmen, die diesen Wandel nicht frühzeitig ­annehmen, laufen Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Die Konkurrenzfähigkeit wird künftig davon abhängen, wie gut Unternehmen in der Lage sind, diese neuen Technologien zu integrieren und die Potenziale voll auszuschöpfen.

Petr Mitev
Vice President, Solutions for Designers, Chaos Software Ltd.

Bildquelle: Chaos Software Ltd.

BIM 2024 und KI in der Baubranche: Treiber für Effizienz, Datenschutz und Nachhaltigkeit

1. Der Einsatz von BIM in der Baubranche ist in den letzten Jahren stark gestiegen, denn die umfangreichen Planungen und Analysen sind für die Digitalisierung der Branche unerlässlich. Diese Kompetenz wird zu einem Muss, denn BIM ist für Aufträge für gewisse Bundesbauten, besonders den Infrastrukturbau und Hochbauten, verpflichtend.

Da BIM-Projekte auf interdisziplinärer Zusammenarbeit und den Austausch von Daten basieren, müssen sich Planer mit datenschutz- und urheberrechtlichen Fragen auseinandersetzen.

2. Faktoren wie Energie- und Wärmeeffizienz lassen sich im gesamten Planungsprozess integrieren, und die ökologischen Auswirkungen früh darstellen, beispielsweise durch Enscape Impact. Architekten sind nicht mehr auf zeitaufwändige Analysen der Gebäudeperformance angewiesen, können diese in Echtzeit in ihre Designs integrieren. Das hilft ihnen sowie Kunden dabei, die Gebäudeperformance besser zu verstehen und bei Bedarf anzupassen.

Durch KI lassen sich repetitive Aufgaben automatisieren, was zu enormen Zeiteinsparungen führt.

3. BIM arbeitet mit umfangreichen Daten, die sich beispielsweise für die automatisierte Datenauswertung bis hin zur Unterstützung der Projektplanung eignen. 

Wir nutzen KI schwerpunkthaft, um die Qualität von Visualisierungen zu verbessern – und zwar einfacher und schneller als bisher möglich. Die Prüfung der KI-generierten Ergebnisse ist und bleibt eine Aufgabe für den Menschen – hier ist auch die angemessene Schulung des Personals ­unverzichtbar.

4. Die technischen und regulatorischen Entwicklungen rund um KI werden die BIM-Landschaft dauerhaft prägen. Ein weiteres Schlüsselthema bleibt die Nachhaltigkeit. Unsere Umwelt verändert sich, und unsere Bauten müssen das auch tun – dazu zählen CO2-Analysen während der gesamten Planung, aber auch Faktoren wie laufende Energieanalysen und Digital Twin-Technologie. Aus technischer Sicht wird die Kompatibilität zwischen BIM-Anwendungen in eine größere Rolle einnehmen.

Thomas Kirmayr
Geschäftsführer Fraunhofer Allianz Bau und Leiter Mittelstand Digital Zentrum Bau

Bildquelle: Fraunhofer Allianz Bau

KI ist sehr gut, wenn es darum geht, aus vielen Varianten und Möglichkeiten gute Lösungen zu extrahieren.

BIM in der Baubranche: Herausforderungen und Chancen für eine integrierte digitale Transformation

1. BIM kann sich zunehmend in den unterschiedlichen Planungs- und Fachplanungsbüros etablieren. Allerdings leidet der Durchdringungsgrad und damit auch der Kenntnis- und Implementierungsstand zu BIM 2024 nach wie vor unter einer sehr schleppenden und oft auch qualitativ schlechten Nachfrage zu BIM von Seiten der Bauherrenschaft. Größeren Handlungsbedarf sehe ich noch in der Anbindung weiterer Prozessbeteiligter wie der Bauausführung, der Bauprodukte oder des Gebäudebetriebes an BIM.

2. Nachhaltigkeitsziele lassen sich ohne eine valide ­Informations- und Datenbasis nicht gesichert ins Ziel steuern. BIM ist somit ein Instrument zur Nachhaltigkeit, in dem es ermöglicht, Bestands- und Neubauten hinsichtlich ihrer ökologischen Qualität zu beurteilen und anhand von Dekarbonisierungsfahrplänen kontrolliert zu optimieren. Die von der EU geforderte Taxonomie von Bauwerken hinsichtlich ihrer Umweltwirkungen ist ohne ein stabiles Datenfundament schier unmöglich.

3. Jede digitale Innovation sollte aus den Bedarfen und Anwendungsfällen heraus gesteuert werden, so auch KI. Wenn wir lernen, wie wir KI sinnvoll und kontrolliert zur Prozessverbesserung in der Planung einsetzen können, kann und wird es ein wertvoller Begleiter sein. KI ist sehr gut, wenn es darum geht, aus vielen Varianten und Möglichkeiten gute Lösungen zu extrahieren. Wichtig ist aber, dass der Planer den Prozess aus seinem Fachwissen heraus steuert. KI arbeitet mit den Informationen, die ihr zugänglich gemacht werden. Wenn wir also qualitative Ergebnisse aus der KI erwarten, müssen wir sie auch mit Qualität füttern. Das passiert aktuell nicht überall und birgt Risiken fehlerhafter Ergebnisse.

4. Der Bauwirtschaft muss es gelingen, den Datenfluss in Gang zu setzten. Dafür muss sich das BIM zu anderen digitalen Prozessen, wie etwa dem Gebäudebetrieb, öffnen. Harmonisierte und offene Formate wie IFC spielen dabei eine zentrale Rolle.

Gerold Kempter
Geschäftsführer mervisoft GmbH

Bildquelle: mervisoft GmbH

BIM 2024: Revolutionieren das Bauwesen durch Standardisierung und Fokus auf Bestandsbauten

1. Alle wollen es, keiner beherrscht es oder will sich damit auseinandersetzen. Auf Softwareebene gibt es noch viele Hürden hinsichtlich der Kompatibilität von Zeichnungen, die auf verschiedenen Plattformen erstellt wurden. Im täglichen Bauablauf ist es leider immer noch so, dass meist das Chaos herrscht und die unterschiedlichen Planungsbeteiligten entweder auf unterschiedlichen Planständen arbeiten oder sich nicht an Fristen und Termine halten, um den nachfolgenden Akteur die benötigten Unterlagen zu übergeben. Hier werden die Vorteile von BIM einfach nicht genutzt.

2. Beim Thema Nachhaltigkeit sollte man unbedingt auch das Bauen im Bestand erwähnen. Wir haben in Deutschland Millionen von Häusern, die in ihrer Grundsubstanz noch mehr als solide sind, die aber einer Aufwertung in Sachen Gebäudehaut, Technischer Ausrüstung oder Statik benötigen. Hier sehen wir im Bereich BIM 2024 noch eine große Lücke aber auch viele Chancen, da es mittlerweile mit Laserscannern und Drohnen viele tolle Möglichkeiten gibt, den Bestand zu erfassen, die heutigen CAD-Anwendungen aber noch nicht wirklich im Stande sind, eine krumme Wand zu zeichnen oder diese als solches zu erkennen. Genau da springen wir auf und sehen in den kommenden zehn Jahren ein großes Umschwenken im Markt, bei den Planern und Bauherrn. Damit soll die Flächenversiegelung durch Neubau eingedämmt werden, gleichzeitig soll das bereits Vorhandene möglichst effizient und nach neuen Standards genutzt werden können.

3. Ich denke im Neubau lässt sich der Gedanke, eine KI einzusetzen relativ einfach durchsetzen. Dank zahlreicher Normen und Bestimmungen sowie der Vorgaben aus Bebauungsplänen lässt sich für jedes Bauvorhaben eine Datenbank aus Regelwerken erstellen, die den Grundrahmen für die Planung liefert. Die so entstandenen Zwangspunkte ermöglichen es einer Automatik, sich unter Berücksichtigung aller Faktoren an das bestmögliche Ergebnis heranzuarbeiten. Ich denke, hier wird es in den nächsten Jahren große Schritte geben. Es erfordert aber die Beachtung und das Füttern der KI mit allen Landesrelevanten Gesetzen und Normen, die im jeweiligen Baugebiet zutreffen.

Beim Thema Nachhaltigkeit sollte man unbedingt auch das Bauen im Bestand erwähnen.

4. Wir sehen hier noch viel Potenzial beim Planen im Bestand sowie im Facility Management. Fast jedes zweite Haus, das zum Verkauf steht, ist sanierungsbedürftig, ebenso ein Drittel der Bürostandorte. Gleichzeitig haben wir einen nach wie vor unbedienten Bedarf an Wohnraum. Hier sehen wir bereits ein erstes Umschwenken bei den Planern, die sich mehr und mehr auf den Bestand fokussieren. Und hier sehen wir auch, dass viele etablierte CAD-Systeme nicht dafür ausgelegt, sind, teils sehr verformte oder historische Bauwerke entsprechend so aufzunehmen, wie sie in der Realität sind. Alles wirkt noch recht grade und rechtwinklig. Das hilft aber dem Zimmerer auf der Baustelle nicht, wenn er realisiert, dass das Dach in Wirklichkeit windschief ist. Wir arbeiten mit unserer Lösung daran, genau diese Themenfelder zu bedienen und denken, dass sich der Markt hierhin entwickelt.

Yves Padrines
CEO der Nemetschek Group

Bildquelle: Nemetschek Group

Schlüsseltechnologie für nachhaltiges Bauen unter strengen Klimaschutzauflagen

1. Gesetzliche Vorgaben, wie das Klimaschutzgesetz, das eine Reduktion der CO2-Emissionen im Gebäudesektor um 65 Prozent bis 2030 fordert, sowie der zunehmende Zeit- und Kostendruck und der Fachkräftemangel stellen die Branche vor große Herausforderungen. Auch deshalb gewinnt BIM 2024 in der deutschen Bauwirtschaft zunehmend an Bedeutung, da es ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für effizientes und nachhaltiges Bauen ist. Besonders kleine Unternehmen scheuen allerdings noch die hohen Investitionskosten und notwendige Anpassungen in den Arbeitsprozessen bei der Implementierung von BIM. Aber „Business as usual“ ist keine Option mehr.

Digitale Lösungen sollten von Anfang an auf Nachhaltigkeitsziele, Ressourceneffizienz und Umweltschutz ausgerichtet sein.

2. Diese Synergie lässt sich am besten durch einen integrierten Ansatz für den gesamten Gebäudelebenszyklus umsetzen. Eine durchgängige Digitalisierung ermöglicht eine effizientere Ressourcennutzung und CO2-Einsparungen. Digitale Zwillinge spielen dabei beispielsweise eine zentrale Rolle für eine präzise Planung, Optimierung und Verwaltung während der gesamten Nutzungsdauer. Schließlich sollten digitale Lösungen von Anfang an auf Nachhaltigkeitsziele, Ressourceneffizienz und Umweltschutz ausgerichtet sein.

3. Künstliche Intelligenz bietet erhebliches Potenzial zur Effizienzsteigerung in der Gebäudemodellierung – beispielsweise in der automatisierten Auswahl von Bauelementen. Entscheidend hierbei ist die Qualität der Ausgangsdaten für die Qualität der Ergebnisse. Dadurch entsteht die Gefahr von Fehlinterpretationen. Insbesondere, wenn Datensilos vorhanden sind, die KI also nicht auf alle relevanten Daten Zugriff hat.

4. Wir sehen eine stärkere Integration von KI und maschinellem Lernen in BIM-Systeme, was die Automatisierung von Planungsprozessen vorantreibt, komplexe Entscheidungen unterstützt und die Effizienz weiter steigert. Digitale Zwillinge werden zunehmend mit Echtzeitdaten angereichert, um den gesamten Gebäudelebenszyklus zu optimieren. Zudem liegt großes Potenzial in der Verknüpfung von BIM mit Nachhaltigkeitsaspekten. Schließlich werden die zunehmende Standardisierung und Interoperabilität von BIM-Systemen den Datenaustausch verbessern und die BIM-Akzeptanz in der Branche fördern.

Maik Herber
Senior-Pre-Sales-Manager, NEVARIS Bausoftware GmbH

Bildquelle: NEVARIS Bausoftware GmbH

BIM 2024 Revolutioniert die Bauwirtschaft

1. BIM gewinnt in der Bauwirtschaft an Bedeutung, besonders bei großen öffentlichen Ausschreibungen und Projekten. BIM bietet Unternehmen Wettbewerbsvorteile durch effizientere Planungen. Eine rechtliche Herausforderung besteht vor allem bei Haftungsfragen und der Vertragsgestaltung. 

2. Die Nachhaltigkeit wird durch präzise Materialplanung gefördert. Energieflüsse und Verbräuche lassen sich simulieren, um Gebäude energieeffizient zu gestalten. Zudem unterstützt BIM das Lebenszyklusmanagement, dieses erleichtert die Wartung und spätere Anpassungen, sowie den Rückbau. BIM trägt so zur Ressourcenschonung und Reduzierung von CO2-Emissionen bei.

3. Die Automatisierung von Planungsprozessen, Fehlererkennung und Optimierung von Planungen kann durch künstliche Intelligenz unterstützt werden. Die KI kann Muster in Daten analysieren, um effizientere Bauweisen zu empfehlen und die Projektzeit durch Lean-Management zu verkürzen. Risiken bestehen in der Datenabhängigkeit, möglichen Fehlern durch ungenaue Daten und unklaren Haftungsfragen, falls KI-Entscheidungen zu Baufehlern führen. Daher ist es wichtig, dass Daten und KI-basierte Empfehlungen stets beurteilt und durch menschlichen Verstand validiert werden, um fundierte und verantwortungsbewusste Entscheidungen im Bauprozess zu gewährleisten.

Die Akzeptanz von BIM wächst. Allerdings müssen Motivationsfaktoren für die Bauwirtschaft generiert werden, um die Verbreitung weiter zu fördern.

4. Als erstes sollte BIM 2024 großflächig eingesetzt werden. Dadurch wird es sich automatisch weiterentwickeln. Ich kann mir aber vorstellen, dass BIM sich in Richtung vollständiger Integration von KI, Cloud-Technologien und IoT entwickeln wird, um den gesamten Gebäudelebenszyklus effizient zu steuern. Zukünftig sollte BIM offene Standards fördern, um die Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren zu verbessern und gleichzeitig die Nachhaltigkeit und digitale Vernetzung in der Bauwirtschaft voranzutreiben.

Dr. Oliver Geibig
Bereichsgeschäftsführer Globales Projektgeschäft, Engineering & ­Segmente / Geschäftsführer der fischer Construction Engineering GmbH

Bildquelle: fischer Construction Engineering GmbH

BIM 2024: Strategischer Hebel für Nachhaltigkeit und Effizienz in der Bauindustrie

BIM sollte nutzerfreundlicher werden, um auch kleinere Unternehmen und weniger technikaffine ­Akteure einzubeziehen.

1. BIM-kompetente Unternehmen haben einen Wettbewerbsvorteil und profitieren von der Verbesserung der Prozesse. Der Einsatz von BIM ist bei Infrastruktur- und Hochbauprojekten des Bundes bestimmter Größenordnungen verpflichtend. Diese Anforderungen an BIM-Standards für öffentliche Aufträge spiegeln sich jedoch nicht in der Nachfrage privater Auftraggeber wider. Hemmnisse bestehen weiterhin in der Interoperabilität von Softwarelösungen, der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte, offenen Fragen zur Vergütung, dem Investitionsaufwand bei der Implementierung sowie der Komplexität des Themas.

2. BIM lässt sich für Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft sowie CO2-Reduktion und Energieeffizienz einsetzen. Die präzise Planung kann Material- und Energieverschwendung minimieren. Dank ­Simulation der Bauprozesse lassen sich Projekte ressourcenschonender und umweltfreundlicher gestalten. Die ­Integrationen von Informationen zu Materialien und deren Lebenszyklen in BIM unterstützt den Einsatz nachhaltiger Baustoffe und ermöglicht, Gebäude und Infrastrukturen auf Wiederverwertbarkeit hin zu planen. Planer können durch BIM 2024 zudem den Energieverbrauch eines Gebäudes simulieren und optimieren.

3. KI kann etwa Raumaufteilung, Energieverbrauch und Materialeinsatz in Entwürfen optimieren. Durch schnellere Simulation beschleunigt KI die Analysen, etwa zur Energieeffizienz oder Statik, und erlaubt so zügige Anpassungen. Sie kann Routineaufgaben, wie das Erstellen von 3D-Modellen und Bauplänen, automatisieren. KI birgt große Vorteile, aber auch Risiken, die sorgfältig gemanagt werden müssen. Wichtig ist, weiter in Kreativität, statt allein in Algorithmen zu vertrauen sowie eine hohe Datenqualität und somit genaue Modelle zu gewährleisten.

4. Es reicht nicht, inkrementell Planung und Bauabläufe zu verbessern – es bedarf disruptiven Innovationssprüngen, zum Beispiel durch Digitalisierung und ­Automation. Wichtig ist, dass BIM nachhaltige Bauweisen weiter fördert und die Kreislaufwirtschaft verbessert. BIM sollte nutzerfreundlicher werden, um auch kleinere Unternehmen und weniger technikaffine Akteure einzubeziehen. Es muss selbstverständlich werden, BIM-Methoden anzuwenden – entlang des gesamten Lebenszyklus des Bauwerks. Technologische Entwicklungen wie IoT und smarte Städte sollten stärker integriert werden, um Gebäude optimal mit ihrer Umgebung zu vernetzen und Daten in Echtzeit zu nutzen.

Armin Gandecki
BIM-Spezialist, G&W Software AG

Bildquelle: BIM-Spezialist, G&W Software AG

Wegbereiter für eine effiziente und transparente Bauwirtschaft

1. BIM wird in der deutschen Bauwirtschaft zunehmend genutzt, speziell bei großen öffentlichen Projekten. Seit 2015 für Bundesbauten über 25 Millionen Euro verpflichtend, soll die gesamte Branche bis 2027 auf die BIM-Methode umgestellt werden. Grundsätzlich profitieren alle Unternehmen von Effizienzgewinnen, allerdings kämpfen kleinere Firmen mit hohen Einstiegskosten und rechtlichen Unsicherheiten, etwa im Bereich Datensicherheit. Trotzdem ist BIM ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, um Projekte schneller und transparenter abzuwickeln. Viele Unternehmen investieren daher in Weiterbildung und Software, um eine höhere BIM-Kompetenz zu erreichen.

Die Bauwirtschaft muss die BIM-Methode nutzen, um sich auf nachhaltige Materialien und ressourcenschonende Praktiken zu konzentrieren und die ökologischen und ökonomischen Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

2. BIM ermöglicht frühzeitig präzise Simulationen des gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks und so eine optimierte Erstellung, Betrieb und Wiederverwendung. In Kombination mit IoT-Technologien managt ein digitaler Zwilling die Echtzeitüberwachung von Energieverbrauch und Ressourcennutzung. Zeit-, Kosten- und Ressourcenmanagement sorgt im BIM-Prozess dafür, dass Bauprojekte einfacher nachhaltig und effizienter gestaltet werden können.

3. KI kann die Gebäudemodellierung unterstützen, indem sie Varianten analysiert, Widersprüche erkennt und Optimierungen vorschlägt. Dies spart Zeit und verbessert die Genauigkeit der Planung. Risiken bestehen jedoch in der mangelnden Transparenz von KI-Entscheidungen sowie im Datenschutz, zum Beispiel beim Verwenden sensibler Gebäudedaten. Die letztendliche Entscheidung muss der menschliche Planer verantworten.

4. BIM wird sich als Standard etablieren und den Bauprozess effizienter machen. Dabei werden zukünftig Technologien wie VR, AR und IoT noch stärker kombiniert, um Bauprojekte realistischer und nachhaltiger zu planen, bauen und effizienter zu betreiben. Cloud-Systeme ermöglichen Zugriff auf die Daten jederzeit, von überall. Dabei ist der openBIM-Ansatz entscheidend für eine reibungslose ­Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Thomas Geißler
Head of BIM-Management, Formitas AG

Bildquelle: Formitas AG

BIM in der Bauwirtschaft: Unverzichtbar für Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit

1. Digitalisierung im Allgemeinen und die BIM-Methodik im Speziellen sind aus der deutschen Bauwirtschaft nicht mehr wegzudenken. Alle Protagonisten eines Projekts haben – auch für sich selbst – die unbestrittenen Vorteile des gemanagten Einsatzes von BIM 2024 erkannt. Durch die bauherrenseitige Verpflichtung der Beteiligten (durch private und öffentliche Hand), Projekte mit BIM umzusetzen, hat sich die professionelle Beherrschung der Methode BIM zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor entwickelt.

2. Die bauphysikalischen, material- und mengenbezogenen sowie topologischen Daten bilden die Grundlage für Simulationen, Auswertungen und Optimierungen. Nachhaltigkeitszertifizierungen basieren zu einem wesentlichen Teil auf diesen Daten, die im geführten BIM-Prozess entwickelt werden. Die konsequente Umsetzung des geführten Prozesses liefert die besten Ergebnisse.

3. In Teilbereichen schon länger genutzt, wird sich KI wie in allen digital gestützten Prozessen auch im Bereich BIM weiterentwickeln. Das Formulieren von Anforderungen, die Auswertung von Daten, das Programmieren von Tools werden bereits durch den Einsatz von KI unterstützt. Ansätze zur optimierten Planung durch KI-gestützte Simulationen bestehen ebenfalls. Entscheidend sind die Methodik des Prompting, die Verfeinerung der Ergebnisse sowie die kritische Bewertung der Lösung.

4. BIM hat sich in den Projektprozessen etabliert, wird sich aber auf die wesentlichen Themen konzentrieren und eine Standardisierung erfahren. Die bestehenden Lücken zwischen Planung, Realisierung und Betrieb werden geschlossen. Die anfängliche Euphorie wird sich zu einem pragmatischen, lösungsorientierten Ansatz wandeln, der das Kernziel der optimierten Projektumsetzung durch alle Beteiligten fokussiert.

Ein wesentlicher Vorteil der Methode BIM in Projekten ist das bauteilorientierte Führen von Daten, die im definierten Planungsprozess modellorientiert ausgetauscht und verarbeitet werden.