AVA Baukostenmanagement: Dieses System bietet volle Transparenz und Kontrolle

Ein Gastbeitrag von Heike Blödorn 4 min Lesedauer

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Für den Architekten Bernd Mattern ist der Einsatz passender Software unabdingbar, um einerseits konkurrenzfähig zu sein, aber auch die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. So setzt er seit 2017 auf das AVA-System und Baukostenmanagement California, das ihn konsistent durch die Leistungsphasen eins bis neun führt und ihn mit seinen vielfältigen kaufmännischen Funktionen überzeugt. 

Einfamilienhaus für eine vierköpfige Familie.(Bild:  Bernd Mattern Architektur, Wellendingen)
Einfamilienhaus für eine vierköpfige Familie.
(Bild: Bernd Mattern Architektur, Wellendingen)

Mit viel Leidenschaft und Know-how sorgt der Planer aus dem schwäbischen Wellendingen für die Umsetzung der Objekte seiner öffentlichen, privaten und gewerblichen Auftraggeber. Dabei haben sich über die Jahre zwei Schwerpunkte ergeben: die Planung privater Wohnhäuser im gehobenen Standard und Feuerwehrhäuser kommunaler Auftraggeber. Zum großen Teil rekrutieren sich die Aufträge durch Wettbewerbe, Mehrfachaufträgen und Empfehlungen.

Da Mattern lediglich durch zwei freie Mitarbeiter unterstützt wird, ist für ihn der richtige Softwareeinsatz elementar wichtig. So gehören zu seinem Systemportfolio neben California ein BIM-fähiges CAD-System, Renderingsoftware, Design- und Grafikprogramme, Software des Büro- und Projektmanagements, Mängelmanagement und Bautagebuch. Die Entscheidung für den Einsatz von California fiel Ende 2016.

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Kostentransparenz im Baukostenmanagement

„Wir möchten, dass der Bauherr von Anfang eine volle Kostenkontrolle hat – von der „ersten Zahl“ bis zur Abrechnung. Deshalb haben wir uns für das System von G&W entschieden, da es als AVA-Programm starke kaufmännische Funktionen enthält“, sagt Mattern. Mit California deckt der Architekt den gesamten Planungsprozess ab und dokumentiert den Auftraggebern gegenüber jede Leistungsphase: von der ersten Kostenschätzung über die Kostenberechnung, Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung, einschließlich laufender Kostenkontrolle, bis hin zur Dokumentation der abgeschlossenen Projekte.

Um während des Bauablaufs die Auswirkungen auf die Kosten sämtlicher vorgenommener Änderungen bis in die einzelnen Positionen zu erfassen, friert Bernd Mattern mit dem System jeden einzelnen Kostenstand zu Vergleichszwecken ein, unabhängig davon, ob die Änderungen der Baustelle geschuldet sind oder gewünscht. Positiv ist für ihn auch, dass er als visuell geprägter Mensch etwa Kostenstände, Kostenentwicklung und Rechnungen mit Hochrechnung und Prognose nicht nur inhaltlich gestaltet, sondern auch das Layout seinen Anforderungen entsprechend anpasst.

Baukostenmanagement
CaliforniaX-Dashboard mit neuer Oberfläche.
(Bild: G&W Software AG)

Darüber hinaus ist mit California eine detaillierte Nachtragsverwaltung inklusive einer lückenlosen, transparenten Historie aller Projektstadien sowie aller Nachtragsstadien möglich. Gerade kommunale Auftraggeber legen viel Wert auf eine lückenlose und transparente Kostendokumentation.

Durchgängigkeit des Systems

Die Möglichkeit, in einem frühen Stadium auf verlässliche Kosten zuzugreifen und dem Bauherrn Alternativen präsentieren zu können, ist für den Architekten immens wichtig. Die erste Kostenermittlung enthält er entweder aus Referenzwerten bereits abgewickelter vergleichbarer Projekte oder aus der BKI-Baukostendatenbank.

BIM und 3D

Bereits seit seinem Studium plant Mattern in 3D und das unabhängig vom Objekt. Heute nutzt er zusätzlich bei allen Projekten die BIM-Technologie. Das Erweiterungsmodul BIM2AVA zum Raum- und Gebäudebuch von California visualisiert, analysiert und verknüpft die 3D-Modelldaten aus dem CAD-System zur automatisierten Mengenermittlung und Kostenplanung im BIM-Prozess. Die Bauteile werden für die automatisierte Mengenermittlung aufbereitet und für schnelle Kostenplanungen gruppiert. Dadurch kann Bernd Mattern die einmal gezeichneten Elemente mengenmäßig und typenmäßig als Langtext mit Kosten ins AVA-Programm übernehmen. BIM2AVA unterstützt eine konsistente Attribuierung im Autorensystem des CAD, indem wiederkehrende Bezeichnungen in der AVA dann automatisch erkannt und mit Leistungen einschließlich Einheitspreis hinterlegt werden.

Baukostenmanagement
BIM2AVA: interaktiver oder automatischer Import der Modelldaten.
(Bild: G&W Software AG)

Direkt aus dem Modell-Viewer lassen sich auch ohne erneuten Modell-import zusätzlich benötigte Attribute per Drag and Drop mit dem Raum- und Gebäudebuch verknüpfen. Falls ein Wert für die Kostenplanung benötigt wird, zieht Mattern diesen einfach in das Raum- und Gebäudebuch. Das Programm ergänzt den Wert in allen betroffenen Bauteilen und ist sofort für die Kostenplanung nutzbar. So kann der Architekt schnell auf Besonderheiten eines Bauvorhabens reagieren. Mattern erklärt: „Die 3D-Planung selbst bringt einerseits eine Zeitersparnis und zum anderen kann ich abhängig vom Detaillierungsgrad mit der BIM-Methode frühzeitig verschiedene Kostensituationen abbilden.

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Umstieg auf neue Generation im Baukostenmanagement

Als G&W Software im Dezember 2022 die neue Generation CaliforniaX ankündigt, ist Bernd Mattern sofort Feuer und Flamme. Zeichnet sich diese doch durch moderne Technologie, Cloudnutzung, 4K- und Multimonitorunterstützung sowie durch verbesserte Touch-Bedienung aus und kommt mit einer neuen modernen, grafisch ansprechenden Oberfläche mit selbsterklärenden Dialogen sowie aussagekräftigen und intuitiven Symbolen daher „Ich wollte so schnell wie möglich umsteigen, da die neue Benutzeroberfläche super intuitiv ist, mit den neuen Icons aufgeräumt erscheint und es einfach Spaß macht im neuen „Look and Feel“ zu arbeiten”, meint der Architekt. Der Umstieg verlief reibungslos, da CaliforniaX vollständig abwärtskompatibel zur bestehenden California-Datenbank ist, so dass der Ingenieur das neue Programm installieren und sofort weiterarbeiten konnte.

Durch die Arbeit mit California kann der Architekt seine wirtschaftlichen Ziele gut erreichen und die Kosten seiner Bauvorhaben nahtlos dokumentieren. Zudem ist die Kostenentwicklung stets nachvollziehbar, ob im Planungsstadium, in der Abrechnung, bei Nachträgen oder in der Prognose, um nur einige Bereiche zu nennen. Somit bietet das Programm dem Architekturbüro einen wirtschaftlichen Vorteil und den Bauherrn den Vorteil einer lückenlosen Dokumentation der Kosten über alle Projektstadien.