Mobile Arbeitsmaschinen Automatisieren und Vernetzen aus einer Hand

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 3 min Lesedauer

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STW präsentiert sich auf der Bauma 2025 in München. Der Technologiespezialist zeigt Lösungen, mit denen sich mobile Arbeitsmaschinen automatisieren und vernetzen lassen.

(Bild:  zphoto83)
(Bild: zphoto83)

Neben robusten Elektroniklösungen und dem Softwareangebot zum Systemdesign und zur Applikationsentwicklung wird das Unternehmen aus Kaufbeuren vom 7. bis 13. April 2025 sein Service- und Cyber-Security-Angebot vorstellen. Die Anforderungen an mobile Arbeitsmaschinen steigen kontinuierlich. Die Maschinen müssen einerseits maximal robust, andererseits sehr effizient arbeiten, so einfach wie möglich zu bedienen und sicher im Betrieb sein. Mit der im Jahr 2027 in Kraft tretenden Maschinenverordnung MVO und dem Cyber Resilience Act CRA der EU kommen in naher Zukunft nochmals neue Herausforderungen auf lokale Maschinenhersteller und Importeure in den EU-Raum zu. Gleichzeitig geht der Trend hin zur Software Defined Machine – Komfortfunktionen oder zusätzliche Leistung lassen sich nach Bedarf freischalten.

Neue Verordnungen erfordern Spezialwissen

Neben klassischem Konstruktions- und Engineering-Knowhow brauchen OEMs somit immer größeres Nischenwissen, das gerade für kleinere und mittlere Hersteller kaum selbst aufzubringen ist. Diese Maschinenhersteller können künftig auf die STW-Expertise im Bereich Applikationsentwicklung und -portierung, gerade hinsichtlich funktional sicherer Anwendungen, sowie auf das Know-how in Bezug auf Cyber Security setzen.

STW wird dieses Wissen verstärkt im Rahmen von Servicedienstleistungen vermitteln, um OEMs dabei zu unterstützen, zukunftssichere und leistungsstarke Maschinen und Applikationen zu entwickeln.

Verzahntes Angebot unterstützt Optimierung mobiler Arbeitsmaschinen

In Kombination mit dem performanten und skalierbaren Portfolio an Steuerungs- und Vernetzungslösungen und mit bedarfsgerechter Sensorik sollen Maschinenhersteller von einem nahtlos ineinandergreifenden Hard- und Software- sowie Beratungs- und Programmierungsangebot aus einer Hand profitieren.

Im Zentrum des Messeauftritts steht daher ein Demonstrator, der die Möglichkeiten dieser Lösungen aufzeigt und zusätzlich seine Umgebung „wahrnimmt“. Die Plattform HPX.vision bündelt dabei Informationen verschiedener Kameras, nutzt KI und ermöglicht einen Rundumblick, erkennt Objekte, kann deren Abstand bestimmen und so den Bediener unterstützen und die Maschine sicherer machen. Praktisch für den Nutzer: Die KI kann angepasst oder ausgetauscht werden, sie kann aber ebenso einfach genutzt werden – der Programmierer fokussiert sich auf die Nutzung der errechneten Daten und die Abstimmung mit Steuerungen und Displays.

Skalierbarkeit und Variantenvielfalt

Ebenfalls im Fokus steht die ESX.4-Familie, die auf Basis der leistungsstarken Infineon Aurix Plattform entwickelt wurde. Ethernet-Funktionalität – ob klassisch oder als Single Pair, CAN-Bus-Kommunikation mit neuesten Protokollstacks, Flexibilität in der Anzahl der I/Os und unterschiedliche Prozessor-Leistungsklassen bieten Skalierbarkeit und Variantenvielfalt bei höchster Portierbarkeit der Applikation zwischen den einzelnen Steuerungen. Die Prozessoren selbst sind mit einem dezidiertem Prozessorkern für funktional sichere Applikationen prädestiniert für anspruchsvollste Baumaschinen-Anwendungen. Somit sind OEMs bestens für zukünftige Anforderungen aufgestellt.

Sensoren des Typs SMX.igs-a messen mit integrierten MEMS Beschleunigungen und Drehraten in drei Achsen in einem Gehäuse, das durch Form und Funktion besticht. Zur Verbesserung der Messwertstabilität in dynamischen Anwendungen stehen verschiedene, konfigurierbare Filteralgorithmen zur Verfügung, darunter Tiefpassfilter wie Butterworth und „kritisch gedämpft“, aber auch eine Variante mit Kalman-Filter. Ganz neu präsentiert STW eine funktional sichere Variante (SIL2 / PL d).

Integration in die Automatisierungsarchitektur

Die Connectivity-Module der TCG-Serie ermöglichen mit kompakten Abmessungen und vielen Schnittstellen eine anwenderfreundliche Integration in die Automatisierungsarchitektur sowie Anbindung an Cloud- oder M2M-Kommunikationssysteme. Die TCG-Serie ist der anwenderfreundlichste Zugang zu AWS (Amazon Web Services) IoT-Lösungen. Einmal eingerichtet, erhalten Maschinenhersteller Zugriff auf das AWS-Ökosystem und können mit geringem Aufwand Services implementieren, die dabei helfen, Prozesse in der Bau-, Land-, Forst- und Kommunalwirtschaft zu optimieren. Natürlich können die TCG-Module auch als herkömmliche Lokalisierungs-, Datenerfassungs- und Edge-Computing-Lösung eingesetzt werden – mit der Robustheit, die für die mobilen Arbeitsmaschinen benötigt wird.

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STW auf der Bauma in München: Halle A2, Stand 225

Weitere Informationen: https://www.stw-mobile-machines.com/