Deutschlands erstes Wohnhaus aus dem 3D-Drucker ist fertig: Schicht für Schicht hat der computergesteuerte Betonspritzkopf die Innen- und Außenwände errichtet. Ein Pilotprojekt, dem viele weitere folgen sollen und das die Richtung für die Zukunft des Bauens vorgibt. So setzt der Architekt Waldemar Korte auch in den Bädern auf innovative Lösungen, wobei hier die Badausstattungen von Geberit eine perfekte Balance aus elegantem Design und innovativen Funktionen widerspiegeln sollen.
(Quelle: Geberit)
Das zweigeschossige Einfamilienhaus aus dem 3D-Drucker steht im nordrhein-westfälischen Beckum und hat eine Wohnfläche von circa 160 Quadratmetern. Das freistehende Wohnhaus, das in etwa acht Monaten Bauzeit errichtet wurde, zeichnet sich architektonisch durch eine eigenwillige Optik aus. „Wir haben das 3D-Druck-Wohnhaus in Form und Farbe außen wie innen sehr reduziert gehalten. Streng genommen müsste man dafür einen ganz eigenen Stil erfinden“, sagt der Architekt Waldemar Korte von Mense-Korte ingenieure + architekten, der für den Entwurf des Gebäudes verantwortlich zeichnet.
3D-Druck-Wohnhaus: Alle Genehmigungen erhalten
Sein Anspruch war es, ein 3D-gedrucktes Haus zu bauen, das die vielen strengen deutschen Regularien wie die Energieeinsparverordnung konsequent einhält: „Es sollte in allen Punkten behördlich genehmigt werden, was auch gelungen ist“. Dafür musste man alle Gewerke schon in der Planungsphase umfassend berücksichtigen und die kompletten Installationswege bereits im Vorfeld anlegen, um sie in den Druckprozess zu implementieren.
(Deutschlands erstes Wohnhaus aus dem 3D-Drucker steht im nordrhein-westfälischen Beckum und hat eine Wohnfläche von zirka 160 Quadratmetern. Bild: Geberit)
Moderne Bädergestaltung
In den drei Bädern (eins im Erdgeschoss, zwei im Obergeschoss) kommen Produkte von Geberit zum Einsatz. Korte entschied sich jedoch nicht nur bei der Sanitärausstattung für Geberit, sondern auch bei den Rohrleitungssystemen. Schon bei der Planung fiel die Wahl in enger Abstimmung mit dem Installateur auf das neue Trinkwassersystem FlowFit von Geberit. Das Ergebnis sei sehr durchdacht, was das ganze Projekt enorm erleichterte, so der Architekt.
Beim 3D-Druck eines Hauses wird die Planung lediglich durch die Einschränkungen der Druckmaschine limitiert. So hat der Druckkopf bestimmte Eigenschaften und man muss ein gewisses Freihaltemaß berücksichtigen. Die Ausführung selbst ist dann simpel: „Das 3D-Modell stellt den Plan dar und mit diesen Daten fährt die Maschine dann einfach ihren Weg ab“, erklärt Korte. Für diese Bauweise sind kaum Grenzen gesetzt. „Private Wohnhäuser sind damit genauso zu bauen wie Schul- und Verwaltungsbauten oder gewerbliche Immobilien. Auch Mehrfamilienhäuser sind realisierbar“, so Korte weiter. Die Gebäude müssen lediglich freistehend sein und dürfen eine gewisse Länge, Breite und Höhe nicht überschreiten. Ohne die Maschine zu bewegen, druckt sie eine Länge von etwa 18 Metern, eine Breite von rund 15 Metern und drei Geschosse, die maximal zehn Meter hoch sein dürfen.
(Geberit-ONE-Waschtisch: Der Siphon verschwindet in einer Funktionsbox in der Vorwand. Bild: Geberit)
Bereits vor dem Druck eines 3D-Hauses bedarf es einer sehr exakten Planung, die alle baulichen und zeitlichen Aspekte berücksichtigt. Die Herausforderung liegt vor allem darin, sich vorab mit allen Projektbeteiligten bis ins kleinste Detail abzustimmen und alle Installationskomponenten zu berücksichtigen, um gedruckte Wände später nicht zu beschädigen. Dementsprechend begann die Installation erst nach dem vollständigen Druck, worin der Architekt einen eindeutigen Vorteil sieht: „Bei herkömmlichen Objekten lassen sich viele Probleme häufig erst in der Bauphase lösen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Beim 3D-Druck entstehen solche Probleme erst gar nicht, weil man sie schon während der Planung beheben kann.“
So ließ sich durch eine präzise Ausführungsplanung Unvorhergesehenes bei der Installation nahezu ausschließen. In einem der drei Bäder habe man zum Beispiel einen großen Spiegelschrank der Serie Geberit ONE eingeplant. Die dafür vorgesehene Nische sei bereits im 3D-Modell so passgenau zu planen gewesen, dass der Einbau hinterher wunderbar funktioniert hätte.
(Das Haus ist geprägt von Sichtbeton mit minimalistischer Einrichtung. Bild: Geberit)
Qualität und Komfort im 3D-Druck-Wohnhaus
In allen drei Bädern wurden Produkte der Geberit-ONE-Badserie verbaut, die sanitärtechnisches Know-how mit Designkompetenz vereint und konsequent die Vorteile der Vorwandinstallation nutzt. Also alles, was man vor der Wand nicht unbedingt benötigt, wird in die Ebene dahinter verlegt, so dass die reduzierte Optik besonders gut zur Geltung kommt. So entstehen auch mehr Sauberkeit, Platz und Flexibilität im Bad.
Zudem garantiert die TurboFlush-Spültechnologie der WCs im Kinder- und Gästebad eine saubere und leise Ausspülung. Und dank der Rimfree-WC-Keramik, die ohne Spülrand auskommt, geht es besonders reinigungsfreundlich zu. Im elterlichen Bad wurde passend zur durchgängigen Designphilosophie ein besonderer Waschtisch montiert, dessen Siphon in einer Funktionsbox in der Vorwand verschwindet, was das Becken nahezu frei schweben lässt. Dort ließ Korte auch ein Dusch-WC einbauen mit WhirlSpray-Duschtechnik, Warmluftföhn, einer WC-Sitzheizung und berührungsloser WC-Deckel-Automatik. Viel Wert legte man auch auf optische Details. Etwa die berührungslose Betätigungsplatte Geberit Sigma80, die sich mit ihrem exklusiven Design ideal ins Wohnhaus einfügt.
Stand: 16.12.2025
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(Dusch-WC AquaClean Mera Comfort mit WhirlSpray-Duschtechnologie und Warmluftföhn, WC-Sitz-Heizung und berührungsloser WC-Deckel-Automatik. Bild: Geberit)
FlowFit und 3D-Druck
Der Einbau der Trinkwasserinstallationen unterscheidet sich beim 3D-Druck-Wohnhaus nur in den vertikalen Fallsträngen von der eines herkömmlichen Baus. Ein solch modernes und innovatives Haus verlangt nach entsprechend innovativen Lösungen. So entschied sich der Architekt in Absprache mit dem Installateur für das neue FlowFit-System von Geberit. Denn bereits bei der Planung wurden hohe Anforderungen an die Trinkwasser-hygiene der Versorgungsleitungen formuliert. Darauf legten Bauherren in den letzten Jahren immer mehr Wert, so Korte.
Die einzelnen Bauteile sind auf dem Transportweg vor eindringendem Schmutz geschützt. Leitungsquerschnitte lassen sich kleiner als gewohnt dimensionieren, weil die Durchströmung optimiert ist. Und das schlankere Leitungsnetz nutzt manch kürzeren Weg, um Ausstoßzeiten zu minimieren und die Gefahr durch Stagnation zu verringern. „Darüber hinaus hat mich die effiziente Montage des Systems, die sehr viel Zeit spart, absolut überzeugt“, sagt Korte. Das System lässt sich mit wesentlich kleineren Durchmessern berechnen und durch den Einsatz von vorgedämmten Rohren lassen sich im Bauprozess Kosten sparen.
Deutschlands erstes 3D-Druck-Wohnhaus ist für Waldemar Korte ein wichtiges Projekt mit großer Außenwirkung. Man habe die technische Ausführung so ausgeklügelt und konsequent realisieren können und alles sei von den Behörden problemlos durchgenehmigt worden. Zudem sähe er sich durch die öffentliche Resonanz mehr als bestätigt und sei rundum zufrieden. Besonders freue ihn die Zusammenarbeit mit Geberit, die das ganze Projekt engagiert und verlässlich mitbetreut haben.