Architekturbiennale Venedig 3D-Betondruck ohne grau in grau

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 3 min Lesedauer

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Farbige Eisenoxid-Pigmente verleihen dem 3D-Betondruck neue gestalterische Möglichkeiten. Das Kunstwerk „Duality of Skin and Core” hypostasiert nachhaltiges Bauen und zirkuläre Konstruktionsprinzipien.

3D-gedruckte Säule, eingefärbt mit Bayferrox-Pigmenten, ausgestellt auf der Architekturbiennale in Venedig, 2025. (Bild:  Sukgyo Lloyd Lee)
3D-gedruckte Säule, eingefärbt mit Bayferrox-Pigmenten, ausgestellt auf der Architekturbiennale in Venedig, 2025.
(Bild: Sukgyo Lloyd Lee)

Die Säule „Duality of Skin and Core“, ein architektonisches Experiment, ist aktuell auf der Architekturbiennale Venedig 2025 zu betrachten. Für die farbige Gestaltung des Betons kamen Pigmente des Chemiespezialisten Lanxess zur Anwendung. Diese sorgen für eine gleichbleibend hohe Farbqualität und Konsistenz und lassen sich uneingeschränkt im 3D-Betondruck einsetzen.

Neue gestalterische Möglichkeiten im 3D-Betondruck

Anorganische Pigmente von Lanxess eröffnen neue gestalterische Möglichkeiten im 3D-Betondruck. Ein aktuelles Beispiel ist die Betonskulptur „Duality of Skin and Core“, die mit roten und schwarzen Eisenoxid-Pigmenten gestaltet wurde. Sie ist derzeit in der Ausstellung „Time. Space. Existence.“ im Rahmen der Architekturbiennale in Venedig zu sehen. Assistant Professor Cristina Nan und Architekt Mattia Zucco vom Department of the Built Environment der Technischen Universität Eindhoven haben die Betonskulptur als architektonisches Experiment inszeniert. Die Realisierung der modularen Säule erfolgte gemeinsam mit Lanxess und dem niederländischen 3D-Druck-Spezialisten Vertico.

Das Projekt zeigt, wie sich Farbe, computergenerierte Muster und Materialperformance in digital gesteuerte Fertigungsprozesse integrieren lassen. So eröffnen sich neue ästhetische und konstruktive Möglichkeiten für die Architektur von morgen.

Neuartige Gestaltung und Materialität im 3D-Betondruck

Anorganische Pigmente von Lanxess eröffnen neue gestalterische Möglichkeiten im 3D-Betondruck. Ein aktuelles Beispiel ist die Betonskulptur „Duality of Skin and Core“, die mit roten und schwarzen Eisenoxid-Pigmenten gestaltet wurde. Sie ist derzeit in der Ausstellung „Time. Space. Existence.“ im Rahmen der Architekturbiennale in Venedig zu sehen. Assistant Professor Cristina Nan und Architekt Mattia Zucco vom Department of the Built Environment der Technischen Universität Eindhoven haben die Betonskulptur als architektonisches Experiment inszeniert. Die Realisierung der modularen Säule erfolgte gemeinsam mit Lanxess und dem niederländischen 3D-Druck-Spezialisten Vertico.Das Projekt zeigt, wie sich Farbe, computergenerierte Muster und Materialperformance in digital gesteuerte Fertigungsprozesse integrieren lassen. So eröffnen sich neue ästhetische und konstruktive Möglichkeiten für die Architektur von morgen.

Ungewöhnliche Materialität

„Duality of Skin and Core“ interpretiert die klassische architektonische Säule neu. Eine schlitzartige Öffnung in der Verkleidung gibt den Blick auf das farbige Innere frei – daher der Name. Bisher dominierte bei vergleichbaren Anwendungen eine monolithische, graue Ästhetik. Durch die hier gezeigte Design- und Fertigungsstrategie erweitern sich die Möglichkeiten des 3D-Drucks mit Beton erheblich. Anstatt nämlich Bauteile in einem Durchgang zu drucken, verfolgt das Projekt eine modulare Strategie. Inspiriert von antiken griechischen und römischen Säulen besteht das Kunstwerk aus neun Trommeln und vier Flügeln. Jedes Einzelelement wiegt weniger als 30 Kilogramm. Dieses Prinzip erleichtert den Transport, ermöglicht eine flexible Montage, Demontage und Wiederverwendung und verlängert so den Lebenszyklus der Bauteile – ein wichtiger Beitrag zu nachhaltigem Bauen und zirkulären Konstruktionsprinzipien.

Pigmente ohne Einfluss auf Betoneigenschaften

Um das Potenzial farbiger Betone im 3D-Druck nicht nur gestalterisch, sondern auch technologisch abzusichern, forscht Lanxess gemeinsam mit Partnern wie dem Institut für Baustoffe an der Technischen Universität Dresden an den Eigenschaften seiner Pigmente unter additiven Fertigungsbedingungen. Im Rahmen gemeinsamer Untersuchungen haben die Partner analysiert, wie sich Bayferrox- und Colortherm-Pigmente im 3D-Betondruck verhalten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Pigmente die Betoneigenschaften nicht beeinflussen und gleichzeitig eine hohe Farbqualität sowie Konsistenz ermöglichen. Sie lassen sich somit uneingeschränkt dazu verwenden, das bislang meist graue Material im 3D-Druck individuell umzufärben

Weitere Informationen zu den Pigmenten von Lanxess für die Einfärbung von Beton: https://lanxess.com/de-de/produkte-und-lösungen/marken/bayferrox/-baustoffe verfügbar.

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