XaaS? Neue Geschäftsmodelle in der Gebäudetechnik

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Produkte und Dienstleistungen der Licht- und Gebäudetechnik werden zunehmend im Abo-Modell vermarktet. Der Trend nennt sich “X as a Service” (XaaS). Die Messe Light + Building macht entsprechende Geschäftsmodelle vom 8. bis 13. März in Frankfurt am Main zum Thema.
XaaS für die Gebäudetechnik

Quelle: Messe Frankfurt

Produkte und Dienstleistungen der Licht- und Gebäudetechnik werden zunehmend im Abo-Modell vermarktet. Der Trend nennt sich “X as a Service” (XaaS), also “Light as a Service” (LaaS), “Security as a Service” oder “Safety as a Service” und bietet Vorteile für Anbieter und Kunden. Die Digitalisierung beschleunigt diese Entwicklung und ermöglicht neuartige Geschäftsmodelle. Die Branchenleitmesse Light + Building macht die Innovationen vom 8. bis 13. März in Frankfurt am Main zum Thema.

Die Idee dahinter: Letztlich wollen die Kunden nicht unbedingt Leuchten kaufen, sie wollen das Licht. In Service-Verträgen sichern sie sich deshalb die optimale Beleuchtung für ihr Objekt ohne hohe Investitionskosten. Sie profitieren von weniger Aufwand, stets aktueller Technik und buchhalterischen Vorteilen.

XaaS: Digitalisierung ermöglicht neues Angebot

Die zunehmende Digitalisierung befeuert den Trend weiter. „Beleuchtung wird zukünftig Teil des Internet der Dinge“, sagt Dr. Jürgen Waldorf, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbandes Licht und der ZVEI-Brancheninitiative licht.de. „Die Technologie bietet die Möglichkeit, das Licht an die jeweiligen Bedürfnisse der Nutzer anzupassen.“ Im Zusammenspiel mit Sonnenschutz, Klimatisierung und Nutzerverhalten kann der Betrieb der Beleuchtungsanlage optimiert werden.    

Da bei den Servicebetreibern die Daten aus zahlreichen Objekten zusammenfließen, können sie Algorithmen entwickeln, die wiederum allen Kunden zu Gute kommen. Sie helfen unter anderem die Beleuchtungssituation besser auszusteuern und Energie zu sparen.

Sicherheit als Service

Auch unter dem Begriff „Betreibermodell“ halten „as a Service“-Konzepte Einzug in nahezu allen Bereichen der Gebäudetechnik, so beispielsweise in der Sicherheit oder im Brandschutz. Sicherheitsanbieter integrieren verschiedenste Technologien und Dienstleistungen, um den Zutritt zu regulieren und Bedrohungen rechtzeitig auszuschließen. Auch Kameras, Schrankenanlagen und Drehkreuze werden nicht gekauft, sondern zum Bestandteil eines umfassenden Services. Projektierung, Installation, Software, Wartung und Betrieb stammen aus einer Hand. Die Kosten sind über die gesamte Vertragslaufzeit stabil und gut kalkulierbar.

Experten gehen davon aus, dass in einigen Jahren die meisten Systeme als Dienstleistungen bezogen werden.

Light + Building 2020: Marktüberblick und Innovationsmesse

Die Weltleitmesse Light + Building vom 8. bis 13. März 2020 in Frankfurt am Main bietet einen Überblick zu den aktuellen Entwicklungen in der Licht- und Gebäudetechnik. Anlaufpunkt zu XaaS ist unter anderem das Sonderareal des Fachverbands Licht im ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Halle 3.0. Aktuelle Beispiele aus dem Bereich „Security as a Service“ bringt das Intersec Forum im Rahmen der Intersec Building aufs Podium. Die Konferenz zur vernetzten Sicherheitstechnik findet in Halle 9.1 an allen Tagen der Light + Building statt.

Bild: Light + Building 2020: Digital vernetzte Gebäude ermöglichen neuartige Services (Quelle: Messe Frankfurt)

Weitere Informationen: https://light-building.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html und https://intersec-building.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html

Erfahren Sie hier mehr über sieben Sicherheitsversprechen für das Gebäude der Zukunft.

Lesen Sie auch: „Sicherheitstechnik mit BIM frühzeitig einplanen und vernetzen“

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