Workshop zu BIM-Leitfäden, Mustern und Handreichungen im BMVI Berlin

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Am 18. und 19. September 2018 kamen Vertreter von öffentlichen Vorhabenträgern im Bereich des Bundesfernstraßen- und Bundeswasserstraßenbaus sowie Vertreter von Verbänden und Organisationen im Bauwesen beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI in Berlin zusammen, um Leitfäden, Muster und Handreichungen zur Einführung der digitalen Methode des Building Information Modeling (BIM) in Infrastrukturprojekten zu diskutieren und kommentieren. 

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Am 18. und 19. September 2018 kamen Vertreter von öffentlichen Vorhabenträgern im Bereich des Bundesfernstraßen- und Bundeswasserstraßenbaus sowie Vertreter von Verbänden und Organisationen im Bauwesen beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI in Berlin zusammen, um Leitfäden, Muster und Handreichungen zur Einführung der digitalen Methode des Building Information Modeling (BIM) in Infrastrukturprojekten zu diskutieren und kommentieren.

Der Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ des BMVI sieht vor, ab dem Jahr 2020 alle Infrastrukturprojekte über einer relevanten Größe ausschließlich mit BIM zu planen und zu bauen. Um die Einführung von BIM für die öffentlichen Vorhabenträger erfolgreich zu gestalten, entwickelt die Arbeitsgemeinschaft zur Umsetzung des Stufenplans „Digitales Planen und Bauen“ (ARGE BIM4INFRA2020) im Auftrag des BMVI Leitfäden, Muster und Handreichungen.

Die im Rahmen des Arbeitspakets 4 „Leitfäden, Muster und Handreichungen“ erarbeiteten Handreichungen als praktische und konkrete Hilfestellungen wurden letzte Woche im Rahmen eines Workshops präsentiert und zur Diskussion gestellt. Zu dem gut besuchten Workshop am 18. und 19. September reisten über 80 Teilnehmer aus ganz Deutschland an. Am Dienstag standen die Handreichungen zu den Themen BIM-Gesamtprozess, Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA), BIM-Abwicklungsplan (BAP) sowie Leistungsbeschreibungen BIM und Muster zu Besonderen Vertragsbedingungen BIM (BIM-BVB) im Mittelpunkt des Programms.

Am zweiten Tag folgten technische Fragestellungen im Kontext der BIM-Einführung. Die Präsentationen behandelten dabei insbesondere wichtige BIM-Anwendungsfälle, BIM-Fachmodelle und Detaillierungsgrade, Fragen zu verfügbaren offenen Standards und neutralen Datenaustauschformaten wie IFC und Technologien im BIM-Umfeld. Bereits im Vorfeld des Workshops wurden die erarbeiteten Handreichungen als Entwürfe an die Teilnehmer versandt, um eine zielgerichtete Diskussion zu ermöglichen. Dr. Thomas Liebich, Leiter des Arbeitspaketes 4 der ARGE BIM4INFRA2020, zeigte sich zuversichtlich, die geplante Einführung von BIM gemäß dem Stufenplan mit diesen Handreichungen effektiv unterstützen zu können: „Dank der guten Vorbereitung und der angeregten Diskussionen konnten Unklarheiten beseitigt und bei vielen strittigen Punkten Einigkeit erzielt werden. Die Beiträge und das positive Feedback werden wir in die Fertigstellung der Handreichungen einfließen lassen.“ Im nächsten Schritt können die Muster- und Handreichungen bis Anfang November kommentiert werden, bevor sie finalisiert und den ausführenden Behörden zur Verfügung gestellt werden. Interessierte Parteien können sich an beratung@bim4infra.dewenden. Die Präsentationen aus dem Workshop finden Sie hier: https://bim4infra.de/downloads/

ARGE BIM4INFRA2020: Die 11 Partner der ARGE BIM4INFRA2020 sind seit Oktober 2016 vom BMVI damit beauftragt, die im 2015 veröffentlichten Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ definierte schrittweise Einführung von BIM im Zuständigkeitsbereich des BMVI vorzubereiten und zu begleiten. Dazu gehören neben der Entwicklung eines erreichbaren Leistungsniveaus für die Einführung von BIM die Begleitung der Pilotprojekte und Ausweitung der Pilotphase sowie die Bereitstellung entsprechender Leitfäden und Muster für die Vergabe und Abwicklung von BIM-Leistungen, insbesondere BIM-Anwendungsfälle. Weitere Informationen unter www.bim4infra.de.

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