Wie sich Bauwerksdaten langfristig und sicher speichern lassen

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Verlässliche Bauwerksdaten sorgen dafür, dass sich Bauwerke wie Brücken, Tunnel und Gebäude auch lange Zeit nach ihrer Errichtung ohne hohen Kostenaufwand auf ihre Sicherheit hin überprüfen lassen.
Bauwerksdaten effizient und sicher speichern: Forschungsprojekt an der BAM

Quelle: sabthai/Shutterstock.com

  • Ein neues Projekt an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) soll es ermöglichen, Bauwerksdaten sicher und effizient zu speichern.
  • Ziel ist es, die Grundlagen dafür zu schaffen, dass Bauwerke wie Brücken, Tunnel und Gebäude auch lange Zeit nach ihrer Errichtung ohne hohen Kostenaufwand auf ihre Sicherheit hin überprüft werden können.

Insbesondere bei älteren Bauwerken sind die Pläne heute oft nicht mehr in ausreichendem Umfang vorhanden. Wenn jedoch ihr aktueller Zustand beurteilt werden soll, sind diese Unterlagen unerlässlich. Oft muss dann im Nachhinein die Konstruktionsweise eines Bauwerks kostenintensiv nachvollzogen werden, um es anschließend bewerten zu können. Die öffentliche Hand will ihre Gebäude und Infrastrukturen möglichst vollkommen digital planen und verwalten. Dafür ist es wichtig, alle Daten der Planung und der Bauausführung aus dem Building Information Modelling (BIM) und der geforderten regelmäßigen Bauwerksprüfung auch langfristig und manipulationssicher zu speichern. Die BAM erarbeitet daher in einem vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Projekt die technologischen Grundlagen, um solche Bauwerksdaten effizient und sicher zu speichern. Bei der Entwicklung einer prototypische Datenablage kommen Technologien zum Einsatz, die allgemein aus dem Blockchain-Bereich bekannt sind.

Demonstrator mit digitalen Bauwerksdaten einer realen Brücke

Beteiligt an dem Vorhaben, das von der BAM koordiniert wird, sind die Universität der Bundeswehr München, das Fraunhofer Institut IESE in Kaiserlautern sowie mehrere mittelständische Unternehmen, deren Expertise sowohl die Verschlüsselung von Daten, die Programmierung von Datenbanken als auch die Anwendung der BIM-Technologie im Bauwesen umfasst.

Parallel zur Plattform wird ein Demonstrator entwickelt, in den die digitalen Informationen einer realen Brücke einfließen werden. Anhand dieses „digitalen Zwillings“ soll die Nutzbarkeit der Technologie überprüft werden. Sie soll künftig öffentlichen Straßenbauverwaltungen, aber auch privaten Interessenten zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen: https://www.bam.de/

Erfahren Sie hier mehr über 7 wichtige Trends bei Bauschäden in Ingenieur- und Bauprojekten.

Lesen Sie auch: „Was Unterflursysteme zu Vermittlern zwischen den Gewerken macht“

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