Wie individuelle Fassaden vom 3D-Druck profitieren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Wie individuelle Fassaden vom 3D-Druck profitieren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Für ihr neues Boarding House hat die FIT Additive Manufacturing Group ein Verfahren für eine ungewöhnliche Fassade mit Unikatcharakter entwickelt. Ein Präzedenzfall dafür, wie der Trend zur Individualisierung in Architektur und Bauwesen durch 3D-gedruckte Produktionsmittel vorangetrieben werden kann.

fit_fassade_fitag_02

Für ihr neues Boarding House hat die FIT Additive Manufacturing Group ein Verfahren für eine ungewöhnliche Fassade mit Unikatcharakter entwickelt. Ein Präzedenzfall dafür, wie der Trend zur Individualisierung in Architektur und Bauwesen durch 3D-gedruckte Produktionsmittel vorangetrieben werden kann.

In den kommenden Jahren könnten Architekten und Bauunternehmen immer mehr vom enormen Potenzial der Additiven Fertigung profitieren. „Die Hotelkapazitäten an unserem Standort sind für unser Wachstum ein limitierender Faktor“, erklärt Carl Fruth, CEO der FIT AG. „Denn als internationales Unternehmen begrüßen wir immer mehr Kunden aus Übersee. Darüber hinaus wollen wir auch für hoch qualifizierte Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber sein“, so Fruth weiter. Aus diesem Grund hat FIT ein eigenes Boarding House auf seinem AM-Campus gebaut, das neben seiner notwendigen Funktionalität auch die Designkompetenz des AM-Spezialisten unterstreichen sollte.

Markante Architektur

Für den Neubau haben die Produktdesigner der FIT Additive Manufacturing Group zusammen mit den Architekten Berschneider + Berschneider und dem Systemhersteller für Fassaden STO ein besonderes Fassadenkonzept verwirklicht, dessen matt-dunkle Oberfläche mit komplex angeordneten Vertiefungen abhängig von den Lichtverhältnissen für ein lebendiges Spiel von Licht und Schatten sorgt. Die Formensprache greift die Polygone der Mesh-Strukturen auf, die sogenannten STL-Dreiecke, aus denen die Datensätze der Additiven Fertigung bestehen. So wird ein zentrales Thema des Unternehmens auf die Fassade projiziert.

Produktionsmittel sind eine wichtige Anwendung der additiven Fertigung. Das Projekt „Fassade 3000“ ist eine Fallstudie für 3D-gedruckte Produktionsmittel im Bereich Architektur. Die besondere Herausforderung an die Umsetzung bestand darin, für STO ein kostengünstiges Werkzeug für die Sonderanfertigung der Verlegeplatten herzustellen, die zugleich schnell und wirtschaftlich produziert werden sollten, auch für eine große Fassadenfläche. Die Erstellung dieses Werkzeugs ist eine Leistung des Geschäftsfelds Produktionsmittel bei FIT.

Optimierte Produktion

Konstruiert und gefertigt wurden die Einleger als Produktionsmittel zur Herstellung der Relief-Vertiefungen bei FIT. Durch das komplexe Design war es deutlich günstiger, diese Formen im Laserschmelzen aus Aluminium herzustellen statt mit konventionellen Verfahren. Die additiv gefertigten Elemente mussten lediglich gestrahlt und plan geschliffen werden und waren ansonsten sofort einsatzfähig. Sie konnten bei STO einfach und schnell im Fassadenwerkzeug verbaut werden. Die Platten wurden dann mitsamt ihrem Reliefdekor in einem industriellen Prozess gepresst und entformt. Mit diesem optimierten Workflow war eine Produktionsgeschwindigkeit von 20 Platten gleichzeitig in Rotation möglich. „Mit dem notwendigen additiven Know-how werden individualisierte Häuserfassaden in 5 Jahren nur mehr unwesentlich mehr kosten als Standardfassaden“, prognostiziert Carl Fruth. Ein Modell des Fassadenwerkzeugs ist bis 16. November am Stand der FIT Additive Manufacturing Group auf der formnext ausgestellt.

Weitere Informationen: https://fit.technology

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Der VDI und die Dr.-Wilhelmy-Stiftung fördern und würdigen gemeinsam junge Nachwuchswissenschaftlerinnen in den Ingenieurwissenschaften. Der mit 3'000 Euro dotierte Preis zeichnet herausragende Dissertationen aus, die eine hohe Bedeutung für die Wissenschaft und den Technikstandort Deutschland haben.

Eine Stadtrundfahrt wird zur Reise in die Vergangenheit: Was zunächst nach Science-Fiction klingt, ist in Luxemburg Stadt ab sofort möglich. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung hat die Digital Devotion Group ein zukunftsweisendes Tourismusangebot präsentiert. Im Rahmen einer Busrundfahrt durch den Stadtteil „Pfaffenthal“ erleben Besucher mit einer Virtual-Reality-Brille den historischen Stadtkern, wie er im 19. Jahrhundert aussah. Das Projekt „VR Timetravel“ ist Teil des Konzepts „Smart City“ der luxemburgischen Hauptstadt.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Wir sind die Zukunft des Bauens

BAU 2021: Weiter auf Kurs

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.