Wie angehende Bauingenieure 3D-Fachmodelle optimal nutzen können

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Damit der Informationsfluss auf Baustellen besser funktioniert, gibt es digitale Hilfsmittel wie 3D-Fachmodelle. Sie sind eine Art virtuelles Planungsbüro, in dem sämtliche Informationen und Daten des geplanten Gebäudes zusammenlaufen und immer aktuell für alle beteiligten Gewerke zur Verfügung stehen.
3D-Fachmodelle helfen angehenden Bauingenieuren bei der Projektkommunikation

Quelle: YP_Studio/shutterstock.com

Damit Bauprojekte glatt und schnell ablaufen, gibt es digitale Hilfen wie 3D-Fachmodelle. Eine gemeinsame Sprache für ihre Nutzung wird in Bochum gelehrt.

Wenn die Abstimmung zwischen Partnern auf dem Bau nicht funktioniert, steigen die Kosten – siehe Elbphilharmonie oder Berliner Flughafen. Um angehende Bauingenieurinnen und -ingenieure für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Nutzung digitaler Hilfsmittel fit zu machen, startet ein Team aus Pädagogischer Psychologie, Informatik im Bauwesen und Informations- und Technikmanagement der Ruhr-Universität Bochum (RUB) das Projekt „Kooperieren lernen im Bauingenieursstudium anhand digitaler 3D-Repräsentation von komplexen Informationen“, kurz Kolibri. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

3D-Fachmodelle: Eine gemeinsame Sprache finden

Damit der Informationsfluss auf Baustellen besser funktioniert, gibt es digitale Hilfsmittel wie 3D-Fachmodelle. Sie sind eine Art virtuelles Planungsbüro, in dem sämtliche Informationen und Daten des geplanten Gebäudes zusammenlaufen und immer aktuell für alle beteiligten Gewerke zur Verfügung stehen. Am virtuellen Planungstisch tauschen sich die Partner aus. „Dafür ist es wichtig, dass sie eine gemeinsame Sprache finden – das ist in der Praxis manchmal problematisch“, sagt Projektleiterin Prof. Dr. Nikol Rummel vom Lehrstuhl Pädagogische Psychologie der RUB. Das Projektteam entwickelt ein prototypisches digitales Fachkonzept für die Bauingenieursausbildung an Hochschulen, das Studierende befähigen soll, sich interdisziplinär auszutauschen und so die Vorteile von 3D-Fachmodellen optimal nutzen zu können.

Konzept in die Ausbildung integrieren

Damit das Fachkonzept nachhaltig in Studiengänge und Ausbildungsberufe im Bauwesen integriert wird, arbeitet das Team mit assoziierten Partnern zusammen: dem Fakultätentag für Bauingenieurwesen, Geodäsie und Umweltingenieurwesen, dem Arbeitskreis Bauinformatik, dem Bauindustrieverband NRW und dem Zentrum für Wissenschaftsdidaktik der RUB.

Kooperationspartner

Projektverantwortliche sind Nikol Rummel als Projektleiterin und Dr. Julia Eberle vom Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie, Prof. Dr. Markus König vom Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen sowie Prof. Dr. Thomas Herrmann vom Lehrstuhl für Informations- und Technikmanagement an der RUB.

Weitere Informationen: https://www.ruhr-uni-bochum.de/de

Erfahren Sie hier, wie das Bauingenieursstudium für Frauen attraktiver wird.

Lesen Sie auch: „Modulares Bauen: Schon in frühen Projektphasen fundiert entscheiden“.

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