Weltklimakonferenz: Architekten nehmen Politik in die Pflicht

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Die International Union of Architects (UIA) fordert zur COP 25 politische Sofortmaßnahmen für verantwortungsvolles, ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen.
Weltklimakonferenz, Deklaration der UIA

Quelle: Lyu Hu/shutterstock.com

Anlässlich der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen (COP 25), die noch bis 13. Dezember in Madrid andauert, fordert die International Union of Architects (UIA) politische Sofortmaßnahmen, die eine verantwortungsvolle Baupraxis und eine nachhaltige Architektur und Stadtplanung in die Wege leiten. Diese Maßnahmen sollen umweltschädlichem und verschwenderischem Bauen einen Riegel vorschieben.

Architekten nehmen eine Schlüsselrolle ein, gilt es, die Umweltfragen unserer Zeit zu beantworten. Thomas Vonier, UIA President, sagt: „Hoffen wir, die globalen Umweltschäden zum Stillstand zu bringen oder rückgängig zu machen, dann müssen die Städte zwingend neue, effektive Planungslösungen einsetzen.“ Architektur habe ein enormes Potenzial, die Folgen des Klimawandels sowohl für die Natur als auch für unsere Lebensqualität abzufedern.

Deklaration der UIA an der Weltklimakonferenz

Die Ideen und Methoden, nachhaltige urbane Umgebungen zu schaffen, gibt es bereits, und sie entwickeln sich Tag für Tag weiter. Will man dieses Potenzial und die Kreativität ausschöpfen, bedarf es eines radikalen Neuanfangs in der Gesetzgebung. Die UIA ruft nationale und lokale Behörden dazu auf, für ökologische Nachhaltigkeit als Schlüsselkriterium in der Baupraxis einzustehen. Gemeindeverwaltungen und Regierungen sollen die willkürliche Zerstörung natürlicher Ressourcen sofort beenden, indem sie die Baulandentwicklung strikter steuern, stärker in umweltfreundlich erzeugte Rohstoffe investieren, die städtische Energieeffizienz fördern und das Wachstum der Städte umsichtig regulieren.

Die UIA fordert eine urbane Politik, welche die Fundamente einer nachhaltigen Architektur und Stadtentwicklung respektiert: Energieeffizienz, Wassereffizienz, Effizienz in der Baulandnutzung, Materialmanagement, emissionsarme Verkehrssysteme, Reduktion der Umweltverschmutzung.

Wenn entsprechende Maßnahmen in der Gesetzgebung Eingang finden, können Politiker, Architekten und Stadtplaner das Äußere unsere Städte verändern und dem menschlichen Einfluss auf die Welt, in der wir leben, etwas entgegen setzen.

Natalie Mossin, Co-Director der UIA Commission on Sustainable Development, führt die UIA-Delegation an der COP25 an. Zur Delegation gehören außerdem Architekten aus Dänemark und Spanien.

Die International Union of Architects (UIA) ist eine Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Paris. 1948 gegründet, ist sie die einzige Organisation, die Architekten weltweit repräsentiert, um ihren Einfluss auf die Bau- und Immobilienpolitik zu bündeln und die Architektur in den Dienst der Gesellschaft zu stellen.

Weitere Informationen: https://www.uia-architectes.org/webApi/en/about

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Architekten in Städten ein fußgängerfreundliches Umfeld erschaffen können.

Lesen Sie auch: „HOAI: Architekten wollen bisherige Mittelsätze als Regelsätze verankern“.

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