Vom Autohaus zum Museum

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House 3 wurde im Verkaufsraum eines alten Citroën-Autohauses in Brüssel enthüllt. Das komplett aus Holz bestehende Bauwerk wurde von Architekturstudenten des ersten und zweiten Semesters an der EPFL entworfen und in Handarbeit errichtet.

epfl

House 3 wurde im Verkaufsraum eines alten Citroën-Autohauses in Brüssel enthüllt. Das komplett aus Holz bestehende Bauwerk wurde von Architekturstudenten des ersten und zweiten Semesters an der EPFL entworfen und in Handarbeit errichtet.

Das Projekt ist Teil einer Initiative, das Gebäude in ein renommiertes Museum zu verwandeln. House 3 wird die kommenden 13 Monate an seinem neuen Standort in Brüssel verbringen. Das prototypische Haus resultiert aus der Arbeit von jungen 150 Architekturstudenten der Ecole Polytechnique Fédérale des Lausanne EPFL. Die regionalen Behörden planen das alte Autohaus im kommenden Jahr in ein zeitgenössisches Museum für Kunst und Architektur umzuwandeln.

Auf eine Anfrage des Brüsseler Architekturzentrums (CIVA) hin, steuerte die EPFL die Leihgabe des House 3 für die Neuinterpretation des Autohauses bei. Das Grundgerüst entstand im ehemaligen Verkaufsraum, der 7‘200 m² misst und mit einer Deckenhöhe von 21 m aufwartet. Die für den Entwurf verantwortlichen Studenten mussten einige Regel einhalten, die das ALICE-Architekturlabor der EPFL vorgab, um den Lerneffekt zu steigern.

Zuerst musste jeder Raum des Hauses von einer anderen Gruppe entworfen werden und dabei sollten dennoch alle Räume strukturell und konzeptionell zusammenpassen. Der gesamte Plan sollte eine Reihe von Räumen umfassen, in denen man gemeinschaftlich leben kann. Dazu gehören eine Diele, hängende Gärten, ein Frühstücksraum, eine Bühne, ein Strand und ein Balkon im oberen Geschoss. House 3 wurde in den Werkstätten der EPFL vorgefertigt und vor Ort in Brüssel per Handarbeit innert zwei Wochen zusammengesetzt.

Das Autohaus mit dem Verkaufsraum, 1934 erbaut, ist das Werk des französischen Architekten Maurice-Jacques  Ravazé  gemeinsam mit den  belgischen Architekten  Alexis  Dumont  und  Marcel  Van  Goethem. Als Teil des belgischen kulturellen Erbes wahrgenommen, befindet sich das modernistische Bauwerk an einem Kanal nahe der Brüsseler Altstadt. Bis Dezember 2017 blieb es ungenutzt, und die Umbauarbeiten zum Museum werden im Frühjahr 2019 beginnen.

In den vergangenen drei Jahren hat das ALICE-Labor unter der Leitung von Professor Dieter Dietz den Studenten im ersten Jahr die Chance eröffnet, am Bau eines neuartigen hölzernen Hauses mitzuwirken. Die erste Arbeit, House 1, erstand vor zwei Jahren auf dem EPFL-Campus. Die nächste Gruppe entwarf und errichtete House 2 in zwei Phasen: der komplette Bau ging nach Zürich, und eine kleinere Variante wurde in einem der größten brachliegenden Industriegelände der Romandie in Malley bei Lausanne zusammengebaut. House 2 war für den Hochparterre-Preis in der Kategorie Design nominiert. House 1 gewann im Dezember 2017 den Design Preis Schweiz. Professor Dietz und sein Team werden im Herbst in Brüssel im Rahmen eines Symposiums über das House 3-Design sprechen, und zwar im ehemaligen Verkaufsraum, der das Haus beherbergen wird.

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.civa.brussels/en/exhibitions-events/house-3-laboratoire-alice-epfl

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