Additive Fertigung, additive manufacturing

Bei der „additiven Fertigung“ handelt es sich um einen automatisierten Prozess, mit dem maßstäblich dreidimensionale physische Objekte aus einen 3D-CAD-Datensatz erzeugt werden. Dabei wird das Bauteil schichtweise aufgebaut, wozu keine bauteilabhängigen Werkzeuge nötig sind.Neben den „subtraktiven Fertigungsverfahren“ wie Drehen, Bohren oder Fräsen und den „formativen Fertigungsverfahren“ wie Gießen oder Schmieden bildet die „additive Fertigung“ die dritte Säule der gesamten Fertigungstechnologie.Durch das Schichtbauprinzip lassen sich geometrisch komplexe Strukturen realisieren, die gleichzeitig extrem leicht und stabil sein können. Eingesetzte Materialien sind diverse Metalle, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe, die als Pulver verfügbar sind.Eine dünne Pulverschicht wird auf die Bauplattform aufgetragen und  von einem starken Laserstrahl aufgeschmolzen, exakt, wie es die Konstruktionsdaten diktieren. Nachdem sich die Bauplattform abgesenkt hat, wird erneut Pulver aufgetragen und verschmolzen, so dass sich die Schichten bei Wiedererstarren verbinden. Auf diese Weise wächst das Modell, bis es fertiggestellt ist.Die Vorteile der „additiven Fertigung“ liegen vor allem darin, in kleinen Stückzahlen effizient produzieren und stark individualisierte Produkte sogar in der Serienfertigung herstellen zu können.Die drei Treiberindustrien der additiven Fertigung sind die Medizin-, die Luft- und Raumfahrt- sowie die Automobilindustrie. (ak)

Im Bauhaus-Jubiläumsjahr können Besuchende der Jahresschau summaery2019 eine einzigartige robotische Installation erleben: In einem neuartigen 3D-Druckprozesses verarbeitet ein Seilroboter zementöses Material zu Modulen, die die Architektur des Forschungsbaus x.Stahl, eine offene Stahlstruktur, mit einer temporären Verkleidung überziehen.

Vierhundert unterschiedliche Werkstofflegierungen und ein Lager, das 6.000 Tonnen Material umfasst – Rosswag ist einer der großen Player, wenn es um das Schmieden geht. Aber auch für die additive Fertigung erhöht das Unternehmen zusehends die Anzahl an qualifizierten Werkstoffen. Eine wohl einmalige End-to-End-Prozesskette führt dabei zu Zeit- und Kostenvorteilen bei der Qualifizierung neuer Werkstoffe. › von Gregor Graf, Head of Engineering

Massivit 3D Printing Technologies, Anbieter von 3D-Druck-Lösungen im Großformat, hat mit dem neuen Massivit 1800 Pro sein Angebot erweitert. Das Gerät bietet Funktionen wie variable Auflösung, Weiterentwicklungen für optimierte Haltbarkeit und Produktauflösung sowie Fernsteuerungsoptionen.

Auf dem NEST-Gebäude der Empa und Eawag in Dübendorf, Schweiz, wird das DFAB HOUSE offiziell eröffnet. Es ist das weltweit erste bewohnte Haus, das nicht nur digital geplant, sondern – mit Robotern und 3D-Druckern – auch weitgehend digital gebaut wurde. Die eingesetzten Bautechnologien entwickelten Forschende der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit Industriepartnern.

Vom 13. bis 16. November präsentiert sich die FIT Additive Manufacturing Group auf der Formnext, der Leitmesse für die additive Fertigung. Der Messestand des Lupburger Unternehmens ist eine Premiere, denn das Stand-Design setzt sich aus mehr als 700 additiv gefertigten Verbindungselementen zusammen.

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