3D-Druck

Bei einem 3D-Druck wird, ausgehend von einem digitalisierten (CAD-)Datensatz, ein Objekt schichtweise dreidimensional aufgebaut, wobei sich die Schichten fest miteinander verbinden. Die Materialien dafür können flüssig sein oder in Form von Pulvern (Metalle, Keramik, Kunststoffe, Kunstharze) vorliegen. Das Verfahren stammt aus den 80er Jahren und wurde dazu genutzt, Prototypen drucktechnisch anzufertigen (Rapid Prototyping). Der größte Vorteil  des 3D-Drucks besteht darin, dass keine aufwendigen Formen hergestellt werden müssen und Formenwechsel entfallen. Das macht die Methode effizient und kostengünstig. Und auch eine zunehmende Verbesserung der Druckqualität tut das Ihre dazu, breitere Anwendungsbereiche zu erschließen. Bis hinunter zur Losgröße 1 lassen sich Objekte günstig herstellen. Der 3D-Druck kommt vor allem auf den Gebieten Architektur, Modell-, Maschinen- und Automobilbau zum Einsatz, aber auch in Kunst, Design und im heimischen Bereich. (ak)

Im Bauhaus-Jubiläumsjahr können Besuchende der Jahresschau summaery2019 eine einzigartige robotische Installation erleben: In einem neuartigen 3D-Druckprozesses verarbeitet ein Seilroboter zementöses Material zu Modulen, die die Architektur des Forschungsbaus x.Stahl, eine offene Stahlstruktur, mit einer temporären Verkleidung überziehen.

Für den Ausbau seiner Cloud-Dienste hat sich der Softwarespezialist Kisters AG für den Einsatz der Storage-Lösung InfiniBox von Infinidat entschieden. Die in Aachen ansässige Kisters AG stellt Softwarelösungen für Versorgungsunternehmen her und bietet unter anderem Stadt- und Wasserwerken, Energieerzeugern und der Umweltwirtschaft neben Cloud-basierter Software auch Ingenieurleistungen, Umwelt-Consulting sowie Großformat-Drucker und -Scanner an.

Massivit 3D Printing Technologies, Anbieter von 3D-Druck-Lösungen im Großformat, hat mit dem neuen Massivit 1800 Pro sein Angebot erweitert. Das Gerät bietet Funktionen wie variable Auflösung, Weiterentwicklungen für optimierte Haltbarkeit und Produktauflösung sowie Fernsteuerungsoptionen.

Vom 13. bis 16. November präsentiert sich die FIT Additive Manufacturing Group auf der Formnext, der Leitmesse für die additive Fertigung. Der Messestand des Lupburger Unternehmens ist eine Premiere, denn das Stand-Design setzt sich aus mehr als 700 additiv gefertigten Verbindungselementen zusammen.

Mit Licht polymerisierbare Materialien eignen sich besonders für den 3D-Druck von Teilen – von Architekturmodellen bis hin zu funktionsfähigen menschlichen Organen. Aber was mit den mechanischen und Fließeigenschaften beim Aushärten des Materials auf Voxel-Ebene, dem 3D-Äquivalent eines Pixels in einem digitalen Foto, vor sich geht, blieb ein Geheimnis. Bis jetzt.

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