04.01.2023 – Kategorie: Baustoffe

Sortenreine Baurestmassen ermöglichen viele Leben: Das kann der KS-Kreislaufstein

KS-KreislaufsteinQuelle: Kai Nielsen / KS-Original

Auf der [email protected] im Dezember hat der Markenverbund KS-Original den KS-Kreislaufstein vorgestellt.

  • Geschlossene Kreisläufe bilden die Grundlage für nachhaltiges Wirtschaften.
  • Deshalb arbeiten mittelständische KS-Original Hersteller an einem Verfahren zur Produktion von Kalksandsteinen mit sortenreinen Baurestmassen – mit Erfolg.
  • Denn auf der [email protected] in Frankfurt am 7. und 8. Dezember stellte der Markenverbund nun erstmals den KS-Kreislaufstein vor.

Für das mineralische KS-Abbruchmaterial lassen sich bereits seit vielen Jahren verschiedene Pfade der Weiterverwertung nutzen. „Das allein genügt allerdings nicht, um nachhaltiger zu wirtschaften und dem Klimawandel sowie der Abfallbelastung entgegenzuwirken“, ist Geschäftsführer Peter Theissing überzeugt. „Darum ist die Wiederverwertung eingesetzter Ressourcen ein zentraler Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie.“ In seinem Ausstellungsbereich präsentierte KS-Original den Besuchern der kuratierten Messe den KS-Kreislaufstein, der äußerlich nicht auf eine Innovation schließen lässt. Denn mit dem Verfahrens lassen sich die zerkleinerten Kalksandsteine mit dem herkömmlichen Gemenge aus Sand, Kalk und Wasser vermischen. Anschließend gelangen sie in den energiearmen Produktionsprozess. Hierbei kann es sich um sortenreines Material aus dem Rückbau von Bestandsgebäuden oder Reststoffe aus der eigenen Produktion handeln. Der Anteil liegt derzeit bei 10 bis 15 Prozent. Der KS-Kreislaufstein benötigt zur Herstellung keinen veränderten Fertigungsablauf und ist in allen relevanten Eigenschaften identisch zum klassisch produzierten Kalksandstein.

KS-Kreislaufstein für die Realisierung nachhaltiger Gebäude

 „Unser Ziel ist es, den Recyclinganteil im Produkt weiter zu erhöhen und den KS-Kreislaufstein bundesweit zur Realisierung nachhaltiger Gebäude anzubieten“, erklärt Theissing. Darüber hinaus soll im Rahmen eines Pilotprojekts in Osnabrück, in Kooperation mit dem Berliner Unternehmen Concular durchgeführt, die Wiederverwendung von rückgebautem Kalksandstein-Mauerwerk geprüft werden. „Die funktionsgetrennte KS-Bauweise bietet optimale Voraussetzungen für eine sortenreine Trennung und anschließende Wiederverwertung der Materialien. Wenn wir diese Potenziale nutzen, können wir den Ressourcenverbrauch und das Abfallaufkommen deutlich reduzieren, ohne Kompromisse hinsichtlich Langlebigkeit und Qualität unseres Mauersteins einzugehen“, so Theissing abschließend.

Bild: In den KS-Kreislaufsteinen von KS-Original sind derzeit bis zu 15 Prozent Recyclingmaterial enthalten. Bild: Kai Nielsen / KS-Original

Weitere Informationen: https://www.ks-original.de/

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