Software für Konzeptstudien: Durchgängig planen auf gemeinsamer Basis

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Software für Konzeptstudien: Durchgängig planen auf gemeinsamer Basis

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VenturisIT hat auf der digitalBAU 2020 ein intuitiv bedienbares Zeichenprogramm für schnelle Konzeptstudien für Fabrik- und Anlagenplaner vorgestellt.
Konzeptstudien mit neuer Software von VenturisIT intuitiv erstellen

Quelle: VenturisIT

  • In der Fabrik- und Anlagenplanung sind konsistente, durchgängige Prozesse in Planung und Konstruktion ein zentrales Thema.
  • Für Konzeptplanung und Detailausarbeitung fehlt oft eine gemeinsame Datengrundlage.
  • Eine neuartiges Zeichenprogramm für das Erstellen von Konzeptstudien soll das bald ändern.

VenturisIT hat auf der digitalBAU 2020 ein neues, intuitiv bedienbares Zeichenprogramm für schnelle Konzeptstudien vorgestellt – maßgeschneidert für alle Fabrik- und Anlagenplaner.

Den ersten Ideen freien Lauf lassen, ihnen Gestalt geben und mit anderen teilen – dafür stehen der Druckstift und das Blatt Papier bei Fabrik- und Anlagenplanern hoch im Kurs. Doch gibt es dabei einen eklatanten Nachteil: Steht das Konzept, muss nochmals ganz von vorne angefangen werden, mit dem 3D-CAD-Programm für die Ausdetaillierung, weil keine maschinenlesbaren Daten vorliegen.

Über Medienbrüche redet die IT-Industrie seit Jahrzehnten und hat immer wieder versprochen, diese endlich vergessen zu machen – zum Beispiel, indem sie Software auf Tablet-PCs präsentierte, die über spezielle Stifte bedient werden können. Damit lassen sich schnell aus Strichen Flächen und daraus 3D-Körper extrudieren – auf den ersten Blick vielversprechend, für eine konsequente Prozessunterstützung dann doch zu kurz gesprungen. So gilt es in der Gebäude- und Fabrikplanung viele Vorschriften und Werksnormen zu beachten. Wird also dem Ingenieur in der Konzeptphase zu viel Freiheit gewährt, muss der Konstrukteur im Anschluss aufwendige Korrekturen durchführen.

Lösung für Konzeptstudien weit gediehen

Der VenturisIT GmbH (Bad Soden) hat deshalb selbst eine Software für Konzeptstudien entwickelt. Einen Namen hat man dafür noch nicht, aber die Lösung ist bereits sehr weit gediehen. „Die Skizzen werden in der Draufsicht erstellt, im Grunde genommen wie mit jedem anderen Tool zum Freihandzeichnen auch, eben mit Stift auf einem Tablet-PC. Dabei spielt es keine Rolle, welche Hardware genutzt wird“, erklärt Holga Schwipp, Geschäftsführer von VenturisIT. Ziel sei es, wegzukommen vom Arbeiten mit verschiedenen Tools, je nachdem, für welche Disziplin die Entwürfe gerade erstellt werden: „Alle Konzeptplaner sollen im Prinzip mit den gleichen Objekten arbeiten können wie später die Konstrukteure bei der Detailausarbeitung auch.“

Konzeptstudien erstellen mit neuartiger Software:  Sabrina Lenz, Leiterin Marketing, und Holga Schwipp, Geschäftsführer Venturis-IT GmbH, auf der digitalBAU

Waren sehr zufrieden mit der digitalBAU in Köln: Sabrina Lenz, Leiterin Marketing, und Holga Schwipp, Geschäftsführer Venturis-IT GmbH.
Bild: WIN-Verlag

Freiheiten der 3D-Modellierung können stören

Für Schwipp liegt es auf der Hand, dass die aufwändige 3D-Modellierung einfach nur stört, wenn schnell mal eine Skizze erstellt werden soll; daher das Zeichnen mit dem Stift. Aber: „Der Planer bekommt alle Objekte vorgegeben, etwa Förderbänder, Lackierkabinen, Anhaltspunkte für Roboter und so weiter, denen bereits bestimmte Eigenschaften zugewiesen sind.“ So bewegt er sich wie in einem Raster mit seinen Ideen. Ein Förderband zum Beispiel kann durch einen Strich symbolisiert werden, der zwei Punkte verbindet. „Viele Metadaten und die zu Grunde liegenden logischen Zusammenhänge bleiben dem Zeichner verborgen, weil er sie fürs erste Konzept nicht benötigt.“ Der Anwender nutzt den Stift, um per Drag & Drop die Objekte aus der Bibliothek zu holen und sie zu placieren. Dabei kann der Detailkonstrukteur sehr wohl auf die Metadaten zugreifen, die mit den Objekten verknüpft sind, und diese Daten liegen in 3D vor, mit allen Vorgaben, Werksnormen und allgemeinen Vorschriften.

„Wir bieten dem Anwender eine sehr reduzierte Benutzeroberfläche mit ganz wenigen Menüpunkten“, versichert Schwipp und erklärt: „Ein Roboter kann sich ja auch nur auf fest vorgegebenen Bahnen bewegen, zum Beispiel in einer Lackieranlage, wobei wir natürlich auch Drehbewegungen berücksichtigen.“

Konzeptstudien: Fundament für eine durchgängige Planung

„Vom ersten Schritt an wird nach definierten Standards geplant, Doppelarbeiten werden vermieden, und alle Planer arbeiten auf Basis einer gemeinsamen Grundlage“, sagt Schwipp. Die Daten können vollständig im weiteren Prozess genutzt werden, da sie parametrisch-assoziativ zur Verfügung gestellt werden. Auch kann bereits in der Konzeptphase ein erster Massenauszug für die Grobkalkulation erstellt werden. Die Lizenz für dieses Sketchtool soll zumal deutlich günstiger sein als eine CAD-Lizenz für die Fabrikplanung.

Bild oben: Unter dem Codenamen „Concept Tool“ hat Venturis-IT ein 2D-Sketch-Tool entwickelt, das sich vollständig in den 3D-Planungsprozess integrieren lässt. Bildquelle: VenturisIT GmbH

Weitere Informationen: https://venturisit.de/

Erfahren Sie hier mehr über eine Methode zur automatisierten Planung und Bewertung von Fabriklayouts.

Lesen Sie auch: „Gebäudeplanung: Wenn die virtuelle hinter der realen Welt entschwindet“.

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