Smarte Gebäude: Aktueller Stand und Trends in Planung und Betrieb

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Der Markt für smarte Gebäude wächst. Eine neue Studie zeigt, welche Bedeutung sie zukünftig für eine nachhaltige Stadtplanung besitzen. Sie beleuchtet zudem den aktuellen Stand der Smartness und Trends in punkto Planung und Betrieb.
Smarte Gebäude: Studie beleuchtet Status Quo und Trends für Planung und Betrieb

Quelle: alice-photo/Shutterstock.com

  • Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veröffentlicht im Rahmen der Smart World Convention die Ergebnisse der gemeinsamen Smart-Buildings-Studie mit Otis und mm1 Consulting.
  • Die Studie zeigt, welche Bedeutung smarte Gebäude zukünftig für eine nachhaltige Stadtplanung besitzen.
  • Zudem fasst sie den aktuellen Stand zur Smartness von Gebäuden zusammen, identifiziert Chancen und Hemmnisse bei der weiteren Entwicklung und stellt Lösungsansätze vor.

Intelligent vernetzte Gebäude tragen in Zeiten des Klimawandels auch zur Steigerung der Energieeffizienz bei. Deshalb erlebt der Markt für smarte Gebäude derzeit ein großes Wachstum. Auch vor diesem Hintergrund veröffentlicht der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. die Ergebnisse der gemeinsamen Studie „Smart Buildings — Erfolgskritische Trends und Anwendungsfälle für Gebäudeplanung und Betrieb“ mit Otis und mm1 Consulting.

„Die Digitalisierung einer solch grundlegenden Infrastruktur ist ein großes Projekt und birgt viele Chancen und Möglichkeiten: von effizienteren Energielösungen über nachhaltige Bauweisen bis hin zur Vernetzung mit der digitalen Lebenswelt“, erläutert BVDW-Geschäftsführer Marco Junk. Neben Kooperationen und dem Austausch zwischen Herstellern bei Schnittstellen ist eine zukunftsgerichtete Perspektive entscheidend. Da Gebäude in der Regel 50 bis 150 Jahre stehen, muss vorausschauend geplant werden.

„Es gibt in Deutschland bislang hinsichtlich der ,Smartness‘ von Gebäuden keine Bestandsaufnahme. Auch ein Modell für die Feststellung der verschiedenen Reifegrade fehlt“, erklärt Junk. Die Studie schafft hier Abhilfe, indem sowohl der Status quo von smarten Gebäuden erfasst als auch ein einheitliches Reifegradmodell aufgezeigt wird.

Smarte Gebäude benötigen nachhaltige Datenstrategie

Intelligent vernetzte Gebäude tragen in Zeiten des Klimawandels auch zur Steigerung der Energieeffizienz bei. Deshalb erlebt der Markt für smarte Gebäude derzeit ein großes Wachstum. „Für die Umsetzung von Smart Cities bedarf es eines ganzheitlichen Ansatzes, denn smarte Gebäude benötigen auch eine nachhaltige Datenstrategie. Alles steht und fällt deshalb mit dem Aufbau von digitalen Kompetenzfelder im Gebäudewirtschaftssektor, für den wir uns stark machen“, konkretisiert BVDW-Vizepräsident Alexander Kiock.

„Neben dem digitalen Know-how sind für die künftige Entwicklung neue Kooperationsmodelle und eine starke Kommunikation und Abstimmung der relevanten Akteure der Gebäudewirtschaft untereinander entscheidend“, betont Julia Exner, Director Digital & Field Marketing EMEA von Otis. Europäische und internationale Standards können die Entwicklung von Smart Buildings ebenfalls beschleunigen. „Nicht zuletzt ist gerade das Aufzeigen von Mehrwerten der digitalen Lösungen im Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Anwendungsbereichen essenziell, um den Digitalisierungsgrad weiter zu steigern“, so David B. Hofmann, Managing Partner von mm1 Consulting.

Studie: https://www.bvdw.org/veroeffentlichungen/studien-marktzahlen/detail/artikel/smart-buildings/

Weitere Informationen: https://www.bvdw.org/, https://www.otis.com/de/de/home, https://mm1.com/

Erfahren Sie hier mehr über den Frasers Tower in Singapur, einen Entwurf für die Zukunft intelligenter Gebäude.

Lesen Sie auch: „Wie sich Bauwerksdaten langfristig und sicher speichern lassen“

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