Schutzvisier: Architekturbüro entwickelt Open-Source-Design

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Im Kampf gegen Covid-19 hat Foster + Partners ein Schutzvisier entwickelt, das sich reinigen, wiederverwenden und in großen Mengen produzieren lässt.
Schutzvisier vom Architekturbüro Foster + Partners: Alternative zum 3D-Druck

Quelle: Foster + Partners

Um den Kampf gegen Covid-19 zu unterstützen, hat Foster + Partners ein vielseitig einsetzbares Schutzvisier entwickelt, das sich reinigen und wiederverwenden lässt. Es ist speziell auf eine schnelle Massenproduktion ausgerichtet

Das Architekturbüro Foster + Partners stellt die Designvorlagen und Materialspezifikationen für das Schutzvisier als Open-Source-Design bereit. Dies soll sowohl Designer als auch insbesondere Großhersteller ermutigen, das Potenzial von Digital- und Laserschneidmaschinen als Alternative zur 3D-Drucktechnologie zu untersuchen.

Schutzvisier aus drei Komponenten

Der von einem Team aus Industriedesignern, Modellbauern, Architekten und Analytikern entworfene Visier-Prototyp besteht aus drei Komponenten: einem Visier aus 0,5 mm optisch klarem PETG, einem ineinander greifenden weichen PP-Kopfband und einem Silikon-Kopfband, das die beiden miteinander verbindet. Diese werden alle auf dem digitalen Flachbett-Schneideplotter des Büros geschnitten. Jedes Schutzvisier lässt sich in weniger als 30 Sekunden aus Platten schneiden, und die Elemente lassen sich in weniger als einer Minute zusammenfügen. Mit der Einzelschneidemaschine konnten Komponenten für 1’000 Visiermasken an einem Tag zugeschnitten und zusammengebaut werden, was eine Reduzierung der Zeit für die Herstellung von 3D-gedruckten Alternativen um Tage bedeutet.

Wiederverwendbarkeit spart Material

Die Schutzvisiere können in kurzer Zeit in großen Mengen hergestellt und montiert oder flach verpackt und verteilt werden. Ein wichtiger Vorteil besteht darin, dass das Visier leicht zerlegt, gereinigt, desinfiziert und wiederverwendet werden kann, wodurch dem wachsenden Mangel an Rohstoffen für die Visierproduktion begegnet wird. Foster + Partners liefert diese Schutzvisiere jetzt an eine Reihe von Londoner Krankenhäusern, wo sie getestet werden. Das Unternehmen prüft auch Möglichkeiten, wie das Design für die Massenproduktion und die Verwendung durch das Gesundheitspersonal genehmigt werden kann.

Bild: Jedes Schutzvisier lässt sich in weniger als 30 Sekunden aus Platten schneiden, und die Elemente lassen sich in weniger als einer Minute zusammenfügen. Mit der Einzelschneidemaschine konnten Komponenten für 1’000 Visiermasken an einem Tag zugeschnitten und zusammengebaut werden. Quelle: Foster + Partners

Montageanleitungen, Dateien und Nutzungsbedingungen unter: https://www.fosterandpartners.com/news/archive/2020/04/foster-partners-shares-the-prototype-design-for-a-reusable-face-visor/

Weitere Informationen: https://www.fosterandpartners.com/

Lesen Sie auch: „Additive Fertigung: Mit 3D-Druck gegen die Pandemie, Teil 2“.

Erfahren Sie hier mehr über Infektionsschutz im Gebäude.

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