Renovierung bei Nestlé: Was die neue intelligente Verglasung leistet

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Renovierung bei Nestlé: Was die neue intelligente Verglasung leistet

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Mit der neuen intelligenten Verglasung im Rahmen der Renovierung von Gebäude B am Hauptsitz in Vevey löst Nestlé drei zentrale Aufgaben für Projekte dieser Größenordnung.
Verglasung: Nestlé setzt auf intelligente Lösung bei Gebäude B

Quelle: Außenansicht des mit SageGlass Smart Glazing ausgestatteten Hauptsitzes von Nestle © SageGlass - Fotograf Adrien Barakat, Architekturbüro Brönnimann et Gottreux Architectes SA

  • An seinem globalen Hauptsitz in Vevey hat der Lebensmittelspezialist Nestlé das Gebäude B, einen 1977 errichteten, 258’333 Quadratmeter großen Anbau, renoviert, um ihn energieeffizienter zu machen.
  • Er soll in punkto Komfort, Energieeffizienz und Design hohe Ansprüche erfüllen.
  • Die elektrochrome Verglasung von SageGlass, die sowohl Wärme als auch Licht im Gebäude reguliert, war das Produkt der Wahl für das Projektmanagement-Team, die Architekten Brönnimann et Gottreux Architectes SA und die Fassadenberater Buri Müller Partner GmbH.

Die neue intelligente Verglasung am Hauptsitz von Nestlé löst drei zentrale Herausforderungen für Projekte dieser Größenordnung:

  • die Optimierung des Mitarbeiterkomforts,
  • die Verbesserung der Energieeffizienz des in die Jahre gekommenen Gebäudes und
  • die Wahrung des Erscheinungsbildes der ursprünglichen Hülle, die die benachbarte Struktur widerspiegelt und an der keine externe Beschattung angebracht werden konnte

„SageGlass-Verglasungen lassen sich sowohl in neuen Gebäuden als auch in solchen, die zu renovieren sind, verwenden. Bei diesem Projekt ermöglichte uns ihre innovative Technologie, das Aussehen der bestehenden Hülle zu respektieren und gleichzeitig das Gebäude auf den neuesten Stand der Energiestandards zu bringen. Sie löste auch das Problem des Sonnenschutzes und des architektonischen Erscheinungsbildes“, sagt Architekt Joël Brönnimann.

47’361 Quadratmeter intelligentes Glas hat der Fassadenspezialist Hevron SA installiert. Die Arbeiten fanden in zwei Etappen statt. Die Renovierung des Südflügels (L: 278 ft x H: 77 ft), der entlang des Genfer Sees verläuft, erfolgte 2019. Der Nordflügel (L: 240 ft x H: 77 ft), der der Avenue Nestlé zugewandt ist, folgte im Jahr 2021.

Nestle-Hauptsitz mit intelligenter Verglasung von SageGlass. Bildquelle: © SageGlass – Fotograf Adrien Barakat, Architekturbüro Brönnimann et Gottreux Architectes SA

Neue Verglasung sorgt für Mitarbeiterkomfort und Energieeffizienz

Die gewählte Lösung von SageGlass war die LightZone-Verglasung. Sie umfasst drei unabhängige getönte Bereiche zur gezielten und fein abgestimmten Steuerung des Sonnenlichts im Innenraum. Im Laufe des Tages wird die Menge an natürlichem Licht und Wärme, die in das Gebäude eindringt, automatisch reguliert. Die Mitarbeiter werden vor Blendung geschützt und profitieren von idealen Arbeitsbedingungen. In den Besprechungsräumen können sie die Verglasung auch manuell abtönen – zum Beispiel, wenn sie eine Präsentation projizieren wollen.

Auch im getönten Zustand bleibt die SageGlass-Verglasung transparent und stellt eine visuelle Verbindung zur Außenwelt her. So haben die Nestlé-Mitarbeiter bei jedem Wetter einen schönen Blick auf den Genfer See und die umliegenden Berge.

Die intelligente Verglasung von SageGlass reguliert die Menge an Wärme und Licht, die in das Gebäude eindringt, und reduziert so den Bedarf an Klimaanlagen und künstlicher Beleuchtung. In Verbindung mit anderen zentralisierten Gebäudemanagementsystemen senkt die Verglasung die Energierechnung.

Respekt vor dem Aussehen der ursprünglichen Hülle

Das Jean-Tschumi-Gebäude (A), das dieser Renovierung gegenüberliegt, ist als Schweizer Kulturgut von nationaler Bedeutung aufgeführt. Die neue Fassade von Gebäude B musste daher das ursprüngliche architektonische Konzept übernehmen, um den Charakter des Orts zu bewahren. Die Architekten durften sie nicht mit Jalousien oder einer doppelschaligen Fassade ausstatten. Sie bauten die SageGlass-Verglasung ein, behielten aber das 47-Zoll-Raster und die Aluminiumstruktur aus vertikalen und horizontalen Elementen bei.

Auf die SageGlass-Verglasung wurde eine Bright Silver-Beschichtung aufgetragen, um den reflektierenden Aspekt der ursprünglichen Hülle beizubehalten und die benachbarte Struktur und die umgebende Landschaft widerzuspiegeln. Die Farbe passt zu den massiven Teilen unter den Fenstern und der Fassade des Nachbargebäudes.

Eine lange Testphase und fortgeschrittene Programmplanung

Während der Bewertungsphase führten der Hauptauftragnehmer und die Projektmanager verschiedene Tests durch, bevor sie sich für die SageGlass-Lösung entschieden, nachdem sie die Lichtqualität im Inneren, die Auswirkungen auf die Mitarbeiter und die Energiesimulationen in einem Testraum beobachtet hatten.

Für die präzise Steuerung der Verglasung werden zahlreiche Parameter berücksichtigt, darunter die verschiedenen Tönungszonen der Verglasung, die Konfiguration der Räume, die Belegung der Räume, das Profil der umliegenden Berge und Gebäude sowie die Daten der Sensoren an den Fassaden. Die Verglasung ist auch mit dem Gebäudemanagementsystem verbunden.

Bild oben: Außenansicht des mit SageGlass Smart Glazing ausgestatteten Hauptsitzes von Nestle. Bildquelle: © SageGlass — Fotograf Adrien Barakat, Architekturbüro Brönnimann et Gottreux Architectes SA

Weitere Informationen: https://www.sageglass.com/

Architekturbüro Brönnimann et Gottreux Architectes SA: http://www.archibg.ch/

Hevron SA: https://hevron.ch/chantiers

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Glas ästhetisch und wirtschaftlich in Form kommt.

Lesen Sie auch: „BIM im Hochbau: So sieht ein idealtypischer Projektaufbau aus“

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Im Rahmen einer Kooperation verbinden Actano und IPO.Plan ein kollaboratives Projektmanagement mit einer aussagekräftigen 3D-Visualisierung von digitalen Modellen. Die Software RPLAN 4D soll durch bessere Übersicht und Orientierung bis zu 30 Prozent Zeitersparnis mit sich bringen. Auf der Fachmesse LogiMAT vom 14. bis 16. März in Stuttgart erleben die Besucher in Halle 1, Stand 1F31 von IPO.Plan erstmals das 4D Projektmanagement.

Die Stadt Rennes, Hauptstadt der französischen Region Bretagne und Zentrum eines Ballungsraums mit mehr als 450'000 Einwohnern, will die Stadtplanung weiter digitalisieren. Dafür kommt die Lösung 3DExperiencity von Dassault Systèmes zum Einsatz, die zukünftige Projekte, Produkte  und Dienstleistungen für die Bürger bereitstellen und optimieren helfen soll.

Die enge Wechselbeziehung zwischen natürlichem und künstlichem Licht geht einher mit einer vergleichbaren Verbindung zwischen Fenstersystem und Beleuchtungssystem. Beide sind in einem Projekt äußerst wichtige Instrumente für die Planung von Licht und standen im Mittelpunk der architektonischen Idee des neuen Kundenzentrums Finstral.

Top Jobs

Bilanzbuchhalter (w/m/d) in der Fördertechnik
über REDAKTION MÜNCHEN, München
Teamleiter Service (w/m/d) in der Fördertechnik
über REDAKTION MÜNCHEN, Wien (Österreich)
Teamleiter Service (w/m/d) in der Fördertechnik
über REDAKTION MÜNCHEN, Ratingen
› weitere Top Jobs

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: DIGITALE PROZESSE IN DER BAUINDUSTRIE

.

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.