Projekt: Neuanfang in Brodersby

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Als sich die Sanierung seines Wochenendhauses im schleswig-holsteinischen Brodersby als nicht wirtschaftlich erwies, entschied sich Eigentümer und Architekt Lorenz Riethmüller für einen Abriss und anschließenden Neubau. Dieser sollte erneut als Nurdachhaus erfolgen. 

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Als sich die Sanierung seines Wochenendhauses im schleswig-holsteinischen Brodersby als nicht wirtschaftlich erwies, entschied sich Eigentümer und Architekt Lorenz Riethmüller für einen Abriss und anschließenden Neubau. Dieser sollte erneut als Nurdachhaus erfolgen.

Für die Gestaltung des Daches entschied Riethmüller sich für das System Klick-Dach von Lindab aus vorgefalzten Stahlprofilen im Farbton Dunkelgrau. Diese verleihen dem Gebäude nicht nur eine elegante Optik, sie sind außerdem umweltfreundlich, leicht montierbar und wartungsarm.

Die beschauliche Gemeinde Brodersby im Kreis Schleswig-Flensburg zählt gerade einmal 526 Einwohner. Der anerkannte Erholungsort erfreut sich jedoch im Sommerhalbjahr bei Touristen großer Beliebtheit. Mehr als 3’000 Besucher strömen dann zum beliebten Yachthafen oder zu den idyllisch gelegenen Badestränden. Die meisten von ihnen wohnen in dieser Zeit in einem der über 200 Ferienhäuser. Auch der Hamburger Architekt Lorenz Riethmüller war dem Charme des Örtchens an der Schlei erlegen, als er dort 2003 ein Wochenendhaus erwarb.

Neubau statt Sanierung

Das Anfang der 1970er Jahre errichtete Gebäude sackte jedoch mit den Jahren immer mehr ab, so dass schließlich dringender Sanierungsbedarf bestand. Zusammen mit weiteren anfallenden Arbeiten, wie einer Erneuerung des Dachs und der Fenster gemäß aktueller energetischer Anforderungen, ergaben sich Kosten, die eine Sanierung im Bestand als nicht wirtschaftlich erwiesen. Lorenz Riethmüller entschied sich deswegen für einen Abriss mit Neubau, im Zuge dessen auch eine Erweiterung der Grundfläche des Hauses von 50 auf 75 Quadratmeter erfolgen sollte.

Optik und Material

Der gültige Bebauungsplan legte ein Nurdachhaus mit 60 Grad Dachneigung fest. Vorgeschrieben war außerdem eine dunkle Bedachung aus Wellasbestzement. Da dieser heutzutage nicht mehr zulässig ist, war alternativ eine Stehfalzbedachung vorgesehen. „Ich habe die geforderten Festsetzungen des Bebauungsplans auf eine moderne Art und Weise interpretiert“, erläutert Riethmüller. „Ich wollte, dass die eigentliche Dachfläche als elegante Fassade wirkt.“ Aus diesem Grund suchte er nach einem Material, dass ein geringes Gewicht aufweist und trotzdem widerstandsfähig gegenüber den in der Region häufig auftretenden starken Stürmen ist. Bei Lindab wurde er fündig: Der Architekt entschied sich für das System Klick-Dach aus vorgefalzten Stahlprofilen in dunkelgrauer Ausführung und mit Verstärkungsrillen. Dieses überzeugte neben der Optik und Robustheit auch aufgrund seiner ökologischen GreenCoat-Beschichtung.

Montage

Die Verarbeiter der Zimmerei Witt aus dem naheliegenden Süderbrarup übernahmen die Dachmontage. Dazu schufen sie zunächst eine Unterkonstruktion in Form einer vollen Verschalung auf der Tragkonstruktion des Kehlbalkendachs mit entsprechender Strukturbahn. Als nächstes brachten sie die Scharen mit Dachfenstern, Lüftungshaube und Schornsteineinfassung mittels Plantafeln auf. Dann verarbeiteten sie die Firste und Ortgänge. In dem ganzen Prozess kann auf Spezialwerkzeug verzichtet werden, da die Stahlprofile lediglich per Klick Verbindung zusammengefügt und durch eine versteckte Verschraubung auf der Unterkonstruktion angebracht werden.

„Die Verarbeitung des Systems ist so einfach und erfolgt so schnell“, schwärmt der erfahrene Architekt, der zum ersten Mal mit der Produktserie von Lindab gearbeitet hat. „Dadurch gibt es nur geringe handwerkliche Fehlermöglichkeiten und damit kaum eine Chance für künftige Mängel.“

Projekt mit Vorbildcharakter

Der Abriss erfolgte im April 2017, der Neubau wurde im Oktober desselben Jahres fertiggestellt. Lorenz Riethmüller ist sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis: „Über unser schönes Haus freuen wir uns jedes Wochenende und konnten das Frühjahr kaum erwarten. Der Winter war doch recht lang. Der schwere Oststurm hat ganz schön an den Nerven und am Material gezerrt. Jetzt wissen wir aber, das auch ein Sturm dem Haus nichts anhaben kann.“ Die neue Dachgestaltung kommt nicht nur beim Bauherren gut an: Ein Nachbar hat sich ebenfalls dazu entschieden, das Dach seines Wochenendhauses mit Lindab Klick-Dach zu sanieren.

Bild oben: Das Lindab-Klickdach ist widerstandsfähig gegenüber den für die Region typischen Stürmen. Foto: RADC

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