Personenflüsse besser analysieren und simulieren

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Bauträger, Eigentümer und Facility Manager würden gern frühzeitig wissen, was Gebäude letztlich leisten. Durchdachte Räume und reibungsloser Personenfluss bedeuten mehr Wohlbefinden für Benutzer, höhere Renditen und schnellere ROIs. 

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Bauträger, Eigentümer und Facility Manager würden gern frühzeitig wissen, was Gebäude letztlich leisten. Durchdachte Räume und reibungsloser Personenfluss bedeuten mehr Wohlbefinden für Benutzer, höhere Renditen und schnellere ROIs.

Doch ein Trade-off zwischen Zahl der Benutzer, finanziellem Ertrag und Effizienz kann sich als schwierig erweisen. Ein Gebäude, das die maximal mögliche Anzahl von Personen beherbergt, mag finanziell attraktiv sein, aber es erweist sich oft als Flaschenhals für die Benutzer.

Digitale Kopie des Gebäudes

Eine Lösung namens Virtual Building Service, ein Innovationsprojekt von EIT Digital, soll es Bauträgern, Eigentümern und Architekten ermöglichen, den Personenfluss und die Gebäudebelegung zu testen und zu optimieren. Der Aufzughersteller KONE und IBM sind Partner in der Initiative. Der Simulator wird als neue Funktion den Beratungs- und Planungsservice für den Personenfluss bei KONE erweitern. Die für die Simulation notwendigen Daten werden von Sensoren erfasst oder im Falle neuer Gebäude aus früheren Analysen und Datensammlungen gewonnen.

Juha-Matti Kuusinen, Head of People Flow Optimisation bei KONE, sagt: „Wir haben die Simulationsfähigkeit erheblich verbessert. Wir können beispielsweise den Personenfluss in der Lobby eines Bürogebäudes berechnen; verstehen, wie das zusammen mit den Wartezeiten vor den Aufzügen aussehen könnte“,

„Wir können nicht nur die Effizienz von Gebäuden berechnen, sondern diese auch mit der ähnlicher Gebäude vergleichen und daraus erschließen, ob das Gebäude seiner Funktion gut gerecht wird oder ob noch Raum für Verbesserungen besteht.“

KONE, einer der größten Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen, hat sich traditionell mit der vertikalen Effizienz beschäftigt, also dem Transport von Menschen von Geschoss zu Geschoss.

„Wir haben jedoch festgestellt, dass, wenn man den Personenfluss nicht von Anfang bis Ende durchdenkt und dafür auch den horizontalen Personenfluss einbezieht, unsere Kunden schwerlich beurteilen können, ob ein Gebäude wirklich effizient ist. Daher haben wir begonnen, den gesamten Personenfluss zu optimieren und die vertikale und horizontale Achse zu kombinieren“, so Kuusinen.

Tarmo Kekki von IBM sieht im Simulator eine neue Möglichkeit, das Nutzererlebnis in Hochhäusern zu visualisieren und zu verbessern. Das Simulationsvermögen wird sich mit der Zeit weiter entwickeln. Noch in diesem Jahr sollen neue Funktionen für die Personenflussplanung und -beratung hinzukommen. Weiterhin soll der Simulator mit Sensoren gekoppelt werden, die Echtzeitdaten über den Gebäudezustand liefern. Auf diese Weise würde ein exakter digitaler Zwilling entstehen, der sich mit der realen Umgebung vergleichen lässt. KONE könnte so neue Dienste für den Gebäudelebenszyklus bereitstellen.

Virtual Building Service, ein Innovationsprojekt von EIT Digital, soll es Bauträgern, Eigentümern und Architekten ermöglichen, den Personenfluss und die Gebäudebelegung zu testen und zu optimieren.

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