Optimierte Raumakustik in historischer Industriearchitektur

In einer ehemaligen Kanonenwerkstatt auf dem Hanomag-Gelände Hannover entstand ein Großraumbüro für einen Technologiekonzern. Ein wichtiger Aspekt der Neuplanung war die Optimierung der Raumakustik. Hier kamen Akustik-Paneele von Rossoacoustic zum Einsatz.

Roter Backstein, Industriecharme und der Geist längst vergangener Tage prägen das Hanomag-Gelände in Hannover, einem bedeutenden Beispiel deutscher Industriearchitektur des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die ehemaligen Fertigungshallen, die 1916 entstanden, werden heute überwiegend von Unternehmen als Büroräume genutzt. In einer früheren Kanonenwerkstatt entstanden die neuen Büros des Technologiekonzerns Rohde & Schwarz. Das offene, weite Raumgefüge in ein modernes Großraumbüro zu verwandeln und dabei den historischen Charme zu bewahren, war die Aufgabe von BBU.Projekt Architekten aus Hannover, welche die Umgestaltung verantworten. Eingesetzt wurden unter anderem PADs und Paneele von Rossoacoustic, um die Raumakustik zu verbessern.

Unsichtbar, aber hochwirksam

Wesentlicher Bestandteil der Neuplanung der Großraumbüros und Cafeteria mit kommunikativen und ruhigen Bereichen war die Optimierung der Raumakustik. „Akustische Messungen sind deshalb so wichtig, weil die Wirkung des Schalls im Raum nicht sichtbar ist. Oft kommen Lösungen nach dem „Bauchgefühl“ zum Einsatz, die keine oder im schlechtesten Fall sogar eine negative Wirkung auf die Raumakustik haben,“ erklärt Gerd Sinz, Architekt und Projektsteuerer bei Rossoacoustic. Für das neue Büro von Rohde & Schwarz kamen Raumteiler in Form von transparenten Wabenplatten aus dem Rossoacoustic CP 30 System zum Einsatz, die die Tischgruppen, Kommunikationszonen und einzelne Arbeitsbereiche akustisch voneinander separieren. Akustikpads aus der Rossoacoustic PAD Produktfamilie absorbieren zudem den Schall an den Decken und Wänden ebenso wie die grob strukturierten Holzwolle-Leichtbauplatten unter den Decken.

Entspanntes Arbeiten

BBU.Projekt Architekten entschieden sich bei dem 2017 fertiggestellten Projekt für die Zusammenarbeit mit Rossoacoustic aufgrund der langjährigen, fundierten Expertise des Unternehmens und, wie die Architekten betonen, „aufgrund der gelungenen Mischung aus akustischer Wirksamkeit und der transparenten, leicht und industriell anmutenden Ästhetik der Produkte“. Die hohe Materialqualität der Produkte wird durch spannende Strukturen und Farben ergänzt. Für die originelle Bürogestaltung von Rohde & Schwarz leiteten BBU.Projekt Architekten das Farbspektrum von der Corporate Identity des Unternehmens ab und ergänzten wenige, klare Blaunuancen, um vereinzelte Highlights zu setzen. Entstanden sind moderne, luftige Arbeitsplätze mit optimaler akustischer Wirkung und einer angenehmen Raumatmosphäre.

Bild oben: Markant aus rotem Backstein ist das Hanomag-Gelände in Hannover ein imposantes Beispiel deutscher Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts. Foto: Jörg Hempel

  • Um in den offenen, weitläufigen Räumen der ehemaligen Fabrikhalle ideale Arbeitsbedingungen zu schaffen, entwickelten die Architekten ein stimmiges Akustikkonzept. Foto: Jörg Hempel
  • Die einzelnen Arbeitsplätze trennen Raumteiler in Form von transparenten Wabenplatten aus dem Rossoacoustic CP 30 System voneinander ab. Foto: Jörg Hempel
  • Unter der Decke wurden Akustikpads aus der Rossoacoustic PAD Produktfamilie installiert, um den Schall zu absorbieren. Foto: Jörg Hempel
  • In der Reihung erzeugen die Rossoacoustic PADs eine optimale Wirkung und klare Optik. Foto: Jörg Hempel
  • Bei der farblichen Gestaltung orientierten sich die Architekten an der Corporate Identity von Rohde & Schwarz und ergänzten wenige dunkelblaue Akzente. Foto: Jörg Hempel
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