Open Innovation im Holzbau

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Metsä Wood ruft Architekten und Ingenieure auf, ihre Ideen im Holzbau mit anderen Fachleuten aus der Branche zu teilen. Das Ziel besteht darin, das Wissen über vorgefertigte Elemente im Rahmen einer Open-Source-Plattform zu verbreiten und die Verwendung von Holz beim Bauen zu fördern. Metsä teilt auch die eigenen Innovationen, etwa, was die Kerto-Furnierschichtholzelemente betrifft, und bietet 30‘000 Euro für außergewöhnliche Entwürfe, die bis Ende 2017 eingereicht werden können.

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Metsä Wood ruft Architekten und Ingenieure auf, ihre Ideen im Holzbau mit anderen Fachleuten aus der Branche zu teilen. Das Ziel besteht darin, das Wissen über vorgefertigte Elemente im Rahmen einer Open-Source-Plattform zu verbreiten und die Verwendung von Holz beim Bauen zu fördern. Metsä teilt auch die eigenen Innovationen, etwa, was die Kerto-Furnierschichtholzelemente betrifft, und bietet 30‘000 Euro für außergewöhnliche Entwürfe, die bis Ende 2017 eingereicht werden können.

Offen zu sein und Wissen zu teilen, beschleunige die technische Entwicklung von Holzbauwerken, weil ein vielseitiges Netzwerk von Leuten mit unterschiedlichen Fähigkeiten involviert sei, so Jussi Björman, Director of Technical Customer Service, Metsä Wood. Das Unternehmen arbeitet mit Architekten zusammen, die neuartige modulare Holzelemente für das Design verwenden. Das eröffnet den Vorreitern in der Holzkonstruktion die Möglichkeit, ihre Entwürfe am Schreibtisch in reale Projekte zu verwandelt.

Das weltweite Teilen von Ideen , Erfindungen und Erkenntnissen mit den Kollegen aus der Branche soll es ermöglichen, sich einen internationalen Ruf zu erarbeiten. Gleichzeitig können Interessenten vom Rat und von der Kritik des Expertenpanels der Plattform profitieren. Die Open Source Wood Initiative bietet zudem auch die Chance, effektiv und standortunabhängig  mit den Kollegen zusammenzuarbeiten.

Metsä Wood hat Experten gefragt, was sie von der Open Source-Idee halten. Einige haben bereits Entwürfe eingesandt. Philip Tidwell, Aalto Universität, Finnland, sagt: „Wenn ich eines in meiner Lehrzeit gelernt habe, dann das: Gute Ideen kommen selten aus dem hohlen Bauch.  Sie kommen eher mit der Zeit durch die Einbindung und die Entwicklung von Ideen und Praktiken und nicht als plötzlicher Durchbruch. Das gilt besonders in der Architektur und im Bauwesen. Heute brauchen wir größere Netzwerke, um unsere Ideen zu teilen und Wissen, das von anderen stammt, für ähnlich gelagerte Aufgaben  nutzbar zu machen.“

Wie es funktioniert

Mit der Open Source Wood Plattform von Metsä Wood können interessierte Holzbaufachleute ihre Ideen teilen und zusammenarbeiten. Die Plattform soll Anfang 2018 ihre Arbeit aufnehmen. Vor dem Start der Plattform können Interessenten ihre Entwürfe über ein Web-Formular hochladen. Designs, die bis Ende Jahr eingeschickt wurden, qualifizieren sich für die Metsä Wood Awards 2017. Das Preisgeld von 30’000 Euro geht an einen Entwurf mit einem oder mehreren Elementen, die Kerto LVL (Furnierschichtholz) einsetzen. Weitere Kriterien sind:

  • Schnell: der Entwurf ermöglicht einen schnellen Bauprozess;
  • Leicht: der Entwurf lässt Leichtbauweise zu;
  • Grün: der Entwurf verbessert die CO2-Bilanz des Bauwerks

Weitere Informationen: www.opensourcewood.com

 

Bild: Mit der Open-Innovation-Plattform rund um den modularen Holzbau will Metsä Wood der lokalen Holzbaubranchen das weltweite Wissen verfügbar machen, um Zusammenarbeit und Wachstum zu fördern. 

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