Neue Technologien für den Tunnelbau

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Gefrorene Erde im Tiefbau: Baugrundvereisung hilft durch künstliches Gefrieren des Bodenwassers die Baugrube zu stabilisieren. Diesen und weiteren Techniken aus Tunnelbau und Instandsetzung geht die 3. VDI-Fachkonferenz „Tunnelbau“ am 2. und 3. Juli 2019 in Stuttgart auf den Grund.

Gefrorene Erde im Tiefbau: Baugrundvereisung hilft durch künstliches Gefrieren des Bodenwassers die Baugrube zu stabilisieren. Diesen und weiteren Techniken aus Tunnelbau und Instandsetzung geht die 3. VDI-Fachkonferenz „Tunnelbau“ am 2. und 3. Juli 2019 in Stuttgart auf den Grund.

Insbesondere im innerstädtischen Bereich hat sich die Baugrundvereisung im Tunnelbau in den letzten Jahren bewährt. Mehr Informationen dazu gibt es auf der 3. VDI-Fachkonferenz „Tunnelbau“ am 2. und 3. Juli 2019 in Stuttgart

Das Verfahren der Bodenvereisung findet im zeitgemäßen Tunnelbau immer häufiger Anwendung. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch das Gefrieren entsteht ein Frostkörper, der den Arbeitsfortschritt in der Baugrube erheblich vereinfacht und beschleunigt. Der Kälteträger befindet sich dabei in einem geschlossenen Kreislauf und gelangt nicht ins Erdreich. Somit ist der Ansatz laut Branchenexperten eine sichere und zudem umweltfreundliche Methode, um wassergesättigte Böden zu stabilisieren.

Allerdings sind beim Materialverhalten gefrorener Böden einige Besonderheiten zu beachten, die wiederum in die statistischen Messungen Eingang finden müssen. Was es konkret beim Bau eines unterirdischen Bahnhofs, mithilfe von Bodenvereisung zu beachten gibt, präsentiert Dr.-Ing. Wolfgang Orth, Geschäftsführer, Dr.-Ing. Orth GmbH, Ettlingen, in seinem Vortrag zur statischen Bemessung von Frostkörpern, auf der VDI-Fachkonferenz „Tunnelbau“ am 02. Juli in Stuttgart.

Zahlreiche Praxisbeispiele, insbesondere von Projekten aus dem innerstädtischen Bereich, gehören ebenso zu den Schwerpunkten der Fachkonferenz wie Neuentwicklungen, Konzepte im Bereich der hybriden Tunnelvortriebsmaschinen oder Themen aus dem Bereich der Wartung und Instandsetzung. Wie werden Tunnelbauverträge der Zukunft gestaltet sein, wie lässt sich eine partnerschaftliche Projektabwicklung gewährleisten und wie sehen verschiedene Vertragsmodelle im In- und Ausland aus? Darüber werden die Fachteilnehmer ebenso diskutieren wie über aktuelle Regelwerke und deren Anwendung. So wird die nationale Umsetzung der EU-Tunnelrichtlinie oder Neuigkeiten zur Richtlinie 853 für Eisenbahntunnel diskutiert.

Ebenfalls auf der Agenda stehen Themen der Digitalisierung und die Frage, welche Auswirkungen zukünftige Entwicklungssprünge bei BIM (Building Information Modeling) auf Tunnelprojekte haben werden. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Konferenz gehören diese Themenbereiche:

  • Baugrundvereisung — Bemessung und Ausführung von Frostkörpern
  • Hybridmaschinen/Stahlfaserbewehrte Tübbinge/Ringspaltverpressung Stuttgart, Brenner Basistunnel
  • aktuelle Regelwerke – Anwendungen
  • zukünftige Bauvertragsmodelle im In- und Ausland

Der separat buchbare Spezialtag, am 01. Juni 2019 mit dem Titel „BIM im Tunnelbau“ gibt Einblicke in die Implementierung von BIM in Infrastrukturprojekten, insbesondere im Tunnelbau.

Anmeldung und Programm unter https://www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-bau/tunnelbau/ oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Bild: Insbesondere im innerstädtischen Bereich hat sich die Baugrundvereisung im Tunnelbau in den letzten Jahren bewährt. Mehr Informationen dazu gibt es auf der 3. VDI-Fachkonferenz „Tunnelbau“ am 2. und 3. Juli 2019 in Stuttgart.

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