Mauerwerksbau: Mit Planelementen Abläufe beschleunigen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Mauerwerksbau: Mit Planelementen Abläufe beschleunigen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Für den wirtschaftlichen Mauerwerksbau werden digitale Planungsdaten des Architekten werkseitig für das Unika-Planelemente-Bausystem übernommen, verarbeitet und zurückgesendet. Dies verspricht rationellere Bauabläufe.
Mauerwerksbau mit Planelementen

Quelle: UNIKA/Sven-Erik Tornow

Eine der zukunftsweisenden Arbeitstechniken für Architekten und Fachplaner ist BIM. Durch vernetzte Informationsbereitstellung erleichtert BIM sowohl die Projektsteuerung als auch die Zusammenarbeit aller Beteiligten in der Planungs-, Bau- und Betriebsphase. Bereits heute sind in vielen Bereichen des Bauens integrale Prozesse Wirklichkeit, auch wenn BIM erst in den Startlöchern steckt: Ein Beispiel ist der wirtschaftliche Mauerwerksbau mit Unika-Planelementen.

Mehr Freiheit, kürzere Bauzeiten

Hierzu werden digitale Planungsdaten des Architekten werkseitig für das Unika-Planelemente-Bausystem übernommen, verarbeitet und zurückgesendet. Dies verspricht rationellere Bauabläufe mit kurzen Bauzeiten bei hoher Qualität und Flexibilität. Schon in der Planungsphase eines Bauprojekts wird der Grundstein für die wirtschaftliche Nutzung von Unika-Planelementen gelegt. Der Planer selbst hat dabei völlige Gestaltungsfreiheit, denn er ist bei der Verwendung der Planelemente nicht an das sogenannte „oktametrische Raster“ nach DIN 4172 gebunden. Vielmehr werden die objektspezifischen Wandbausätze nach den individuellen Entwürfen des Architekten produziert und geliefert. Grundsätzlich lassen sich so sämtliche Mauerwerksbauten realisieren. Für das Erzielen günstiger Arbeitszeitwerte ist nicht die Größe der Öffnungen, sondern die Anzahl der Versetzhübe entscheidend. Deshalb wird im Rahmen der werkseitigen technischen Bearbeitung und digitalen Datenaufbereitung – der sogenannten Elementierung – die Anzahl der Hübe so weit wie möglich verringert. Viele Architektur- und Ingenieurbüros nutzen bereits in der Planungsphase das Know-how und den Service der Unika-Fachberater. Telefonisch oder im persönlichen Gespräch vor Ort werden so frühzeitig Optimierungspotenziale gemeinsam erarbeitet und können im Weiteren berücksichtigt werden.

Mauerwerksbau zeit- und kostenoptimiert

Aber nicht nur die Anzahl der Hübe, sondern auch das aufwändige Schneiden von Steinen sowie der Transport und die Entsorgung von Bauschutt und Restmaterial wird in diesem Prozess erheblich reduziert. Nach erfolgter Freigabe der vom Unika-Werk aufbereiteten objektbezogenen Wanderstellungpläne startet die Produktion der Regelelemente sowie der maßgenauen Passstücke. Wand für Wand werden die Unika-Planelemente für die Lieferung zusammengestellt. Deutlich beschriftet und numeriert gelangt nur das Material an die Baustelle, das benötigt wird. Auch die endgültigen Wanderstellungspläne liegen der Lieferung bei und werden auf Wunsch auch digital bereitgestellt. Langwieriges Suchen und zeitraubendes Zuschneiden sollen somit entfallen. Bei größeren Bauvorhaben sind Änderungen selbst bis zwölf Tage vor der Anlieferung an der Baustelle möglich.

Grundlage für weitere Aufgaben im Mauerwerksbau

Die werkseitigen Wanderstellungspläne unterstützen auch bei nachgeordneten Aufgaben. Zum Beispiel bei der Nachkalkulation oder bei der Abrechnung von Leistungen verschiedener Gewerke. Hierfür eignen sich die digitalen als auch die analogen Mauerwerksdokumentationen mit exakten Flächenausweisungen ideal. Auch das Mauerwerksaufmaß lässt sich damit einfach erstellen und macht ein Vermessen vor Ort überflüssig. Auf Wunsch können weitere Daten vom Unika-Werk aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden.

3D-CAD-Informationen in Planungs- und Produktionsprozess integrieren

Über entsprechende Schnittstellen kann zukünftig der digitale Wandplanungs- und Produktionsprozess des Unika-Planelemente Bausystems auch dreidimensionale Objektinformationen aus dem CAD-System des Planers verarbeiten und aktualisiert zurückspielen. Auf diesem Wege lassen sich Änderungen noch schneller umsetzen und Wandstärken, Durchdringungen oder Details digital optimieren, visualisieren und dokumentieren. Mit diesem Schritt wird der bisher erfolgreiche Prozess der objektbezogenen Planung und Produktion von Regelelementen und Passstücken komplett BIM-fähig.

Bild oben: Beim Unika-Planelemente-Bausystem werden die objektspezifischen Wandbausätze nach den individuellen Entwürfen des Architekten produziert und geliefert.

Eine Broschüre zum prozessoptimierten Bauen findet sich auf der Unika-Website: www.unika-kalksandstein.de

Erfahren Sie hier mehr über Tradition und modernes Mauerwerk am Schliersee.

Lesen Sie auch: „Raumakustik in sanierter Kirche: Nun klingt die Orgel wieder klar“.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

DIAL eine neue Version der Lichtplanungssoftware DIALux evo entwickelt. Mit dem Update ist die Software nicht nur schneller geworden, es gibt auch neue Features, die Anwendern die Arbeit mit der Software erleichtern. Neu sind unter anderem eine Hilfefunktion, ein Assistent zum Import von DWG-Plänen sowie die Ausgabe von etagenübergreifenden Bereichen.

Man stelle sich ein solches Gebäude vor: Wenn im Sommer die Sonne scheint, sorgen eine intelligente Fassade und ebensolche Fenster für angenehme Kühle im Inneren. Im Winter dagegen bleibt es behaglich warm, auch ohne dass eine zusätzliche Heizung notwendig ist. Was nach ferner Zukunftsmusik klingt, könnte bereits in wenigen Jahren Realität werden. Die Grundlagen dafür hat jetzt ein Team von Materialwissenschaftlern im Rahmen eines an der Friedrich-Schiller-Universität Jena koordinierten Forschungsvorhabens gelegt.

Ein vom Start-up-Unternehmen MotionPilot entwickelter Joystick ermöglicht es, Drohnen mit nur einer Hand intuitiv zu steuern. Eine Version des Geräts bietet auch einen Mechanismus für das haptische Feedback und damit ein Gefühl dafür, in welcher Position sich die Drohne gerade befindet. Anwender zeigten sich vom Prototypen beeindruckt, und ein entsprechendes Gerät könnte bald auf den Markt kommen.

Top Jobs

Vertriebsleiter / Geschäftsführer in spe (w/m/d)
über Redaktion München, Landkreis Leipzig
› weitere Top Jobs

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: MIT BIM AUF DER ÜBERHOLSPUR

Herausforderungen und Vorteile digitaler Transformation

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.