Leitfaden „Geodäsie und BIM“ erschienen

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Erstmalig bereitet der Leitfaden „Geodäsie und BIM“ das Thema Building Information Modeling ausführlich, logisch gegliedert und vor allem mit Blick auf die sich entwickelnde Praxis als Handbuch und Nachschlagwerk auf. Auf rund 180 Seiten haben unter gemeinsamer Federführung der DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. und des Runden Tisches GIS e.V. über 50 Autoren aus Unternehmen, Behörden und wissenschaftlichen Institutionen ihr Wissen zusammengetragen. 

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Erstmalig bereitet der Leitfaden „Geodäsie und BIM“ das Thema Building Information Modeling ausführlich, logisch gegliedert und vor allem mit Blick auf die sich entwickelnde Praxis als Handbuch und Nachschlagwerk auf. Auf rund 180 Seiten haben unter gemeinsamer Federführung der DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. und des Runden Tisches GIS e.V. über 50 Autoren aus Unternehmen, Behörden und wissenschaftlichen Institutionen ihr Wissen zusammengetragen.

Geodäten, GIS-Experten und Geoinformatiker erhalten so kompakte und praxisnahe Informationen über ein Thema, dass die Baubranche in den kommenden Jahren vollständig verändern wird. Die jetzt vorliegende erste Fassung kann ab sofort als PDF unter https://rundertischgis.de/publikationen/leitfaeden.html#a_bim_geo oder http://www.dvw.de/merkblatt heruntergeladen werden.

Bevor irgendein Industrieunternehmen etwas herstellt, baut es zuvor einen digitalen Zwilling seines Produkts – vom Elektrorasierer bis zum Automobil macht diese digitale Risszeichnung des Produkts das komplexe Zusammenspiel hunderter oder sogar tausende Bauteile deutlich. Außerdem ist dieses digitale Modell mit einer Semantik verknüpft. Das bedeutet, der Hersteller kann Herkunft, Zulieferer, Material, Maße, Funktion und alle weiteren notwendigen Informationen noch für die kleinste Schraube seines Produkts jederzeit digital ablesen.

Bei Bauwerken heißt dieser digitale Zwilling BIM, ein Akronym für Building Information Modeling. Die Bauindustrie in Deutschland macht sich aktuell aber gerade erst auf den Weg, diesen wichtigen Aspekt der Digitalisierung ihrer Produkte und aller damit verbundenen Planungs- und Bauprozesse auf breiter Front zu starten. Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) hat als wichtiger Auftraggeber für den Bau von Verkehrsinfrastrukturen einen Stufenplan ausgerufen, damit BIM ab 2020 der Standard für alle neu zu planenden Bauprojekte im Infrastrukturbereich ist. Schon jetzt wird BIM als neue Methode in 26 Pilotprojekten des Bundes umfangreich getestet.

Vor diesem Hintergrund haben die DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. und der Runde Tisch GIS e.V. nun gemeinsam einen umfangreichen Leitfaden „Geodäsie und BIM“ veröffentlicht. Er richtet sich an Bauingenieure, Geodäten, Stadtplaner und GIS-Experten, die die Entwicklung und Einführung der BIM-Methode in der Bauwirtschaft aktiv gestalten und von ihr profitieren möchten. Geodäten sind ohnehin in vielen Prozessen der Bauwirtschaft direkt beteiligt. Dies beginnt mit der planungsbegleitenden Vermessung in der Entwurfsphase von Bauwerken und Bauvorhaben aller Art und reicht danach von der Bauvermessung vor und während der Bauausführung bis zur abschließenden Bestandsdokumentation von Gebäuden. Für diese Gruppe enthält der Leitfaden zum Beispiel zahlreiche praktische Handreichungen zu der Frage, worauf es mit Blick auf BIM künftig bei der Datenerhebung ankommt. Sogar rechtliche Fragen zum Einsatz von BIM werden beleuchtet.

Für GIS-Experten und Geoinformatiker beleuchtet der Leitfaden die aktuellen Standards bei der Datenhaltung und Datenverarbeitung, denn BIM ist mehr als nur eine digitale Bauakte. Es verändert die Perspektive: Eine isolierten Betrachtung der jeweils neuen Planung ist mit BIM kaum mehr sinnvoll. Der digitale Zwilling ist vielmehr bestens geeignet, sich in die Landschaftsmodelle, Landnutzungskartierungen und 3D-Stadtmodelle der Geoinformatik einzufügen. Der Leitfaden beschreibt darum, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es zwischen Bau- und GIS-Welt gibt, welche Aufgaben noch zu bewältigen sind und welche Lösungen bereits gefunden wurden, sowohl im Labor, wie auch in den erwähnten Pilotvorhaben.

Profitieren können schließlich Planer, Architekten, Bauingenieure, Stadtentwickler, Landmanager und Umweltexperten, weil BIM und GIS in der Kombination völlig neue Werkzeuge zur Simulation und Visualisierung von Planungsvorhaben und ihren Auswirkungen auf den Raum hervorbringen werden. Aber auch in der Bauplanung selbst werden entscheidende Verbesserungen zum Beispiel in Sachen Kostenplanung, Termintreue und Qualität erwartet.

Der neue Leitfaden breitet das Thema BIM auf 182 Seiten darum erstmals ausführlich und logisch gegliedert für die gesamte Geobranche auf. Über 50 Autoren aus Unternehmen, Behörden, wissenschaftlichen Institutionen und nicht zuletzt auch einige Bauherren haben dafür ihr Know-how und ihre Erfahrung zusammengetragen. Eine strukturierte Darstellung vorhandener Software und Dienstleistungen erlaubt sogar einen ersten Marktüberblick. Der Leitfaden Geodäsie und BIM versteht sich darum als kompakte Informationsquelle und als ein Nachschlagewerk für den dynamischen BIM-Markt. Er erscheint in digitaler Form und als kostenloser Download zu einer Zeit, in der wichtige Grundlagen für die Methode BIM erarbeitet werden und eine hohe Nachfrage nach Informationen zum Thema festzustellen ist. Es ist vorgesehen, den Leitfaden parallel zur Entwicklung des BIM-Umfeldes regelmäßig zu aktualisieren.

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