Leichtbau bei Brücken im Trend

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Leichter und schneller bauen, bei längeren Standzeiten und besserer Witterungsbeständigkeit: Glasfaserverstärkte Werkstoffe eröffnen vielversprechende Perspektiven für den Brückenbau. Die Internationale VDI-Konferenz „Bridges“ am 25. und 26. Juni 2019 in Rotterdam rückt neue Materialien in den Fokus.
 

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Leichter und schneller bauen, bei längeren Standzeiten und besserer Witterungsbeständigkeit: Glasfaserverstärkte Werkstoffe eröffnen vielversprechende Perspektiven für den Brückenbau. Die Internationale VDI-Konferenz „Bridges“ am 25. und 26. Juni 2019 in Rotterdam rückt neue Materialien in den Fokus.

In vielen europäischen Ländern, beispielsweise in den Niederlanden oder in Skandinavien, gehören Brückenbauten aus faserverstärktem Kunststoff schon fast zum Standard. In Deutschland bildet diese Bautechnik eher noch die Ausnahme. Mit neuen Werkstoffen, deren Chancen, aber auch Herausforderungen wird sich die Konferenz mit dem Titel „Bridges – Challenges of Planning, Design and Construction“ intensiv beschäftigen.

Mehrere hundert Brückenbauten aus faserverstärktem Kunststoff, allein in den Niederlanden, machen die Potenziale der Werkstoffkombinationen deutlich. Die im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren ungleich leichteren Bauteile lassen sich entsprechend einfacher transportieren und handhaben, bis hin zu einer Vormontage. Diese Vorteile führen zu erheblich verkürzten Bauzeiten und geringeren störenden Eingriffen in den Verkehrsfluss. Gleichzeitig weisen Leichtbaumaterialien eine hohe Robustheit und Langlebigkeit auf, verbunden mit hervorragenden Korrosionseigenschaften. Das minimiert den laufenden Wartungsaufwand und steigert die Wirtschaftlichkeit des Brückenbaus über die gesamte Nutzungszeit hinweg. Welche Perspektiven sich mit den Verbundwerkstoffen verbinden und welche Herausforderungen gleichzeitig bei Planung und Bau zu beachten sind, diskutieren die Fachbesucher der Konferenz.

Drohnen und Big Data im Brückenbau

Leichtbau-Methoden bilden nur einen der zahlreichen Schwerpunkte der zweitägigen Veranstaltung. Berichte zu internationalen Brückenbauprojekten, zu aktuellen Regularien sowie zu neuen Ansätzen in der Wartung, beispielsweise unter Nutzung der Drohnentechnik, stehen ebenfalls im Mittelpunkt.

Big Data, Digitalisierung und Building Information (BIM) als weitere Zukunftsthemen runden das praxisorientierte Konferenzprogramm ab. An der Ausarbeitung des Programms haben renommierte Branchen-Insider wie Rüdiger Schidzig, Direktor der SZG GmbH, Mike Schlaich, Professor an der TU Berlin und Partner bei „schlaich bergmann partner“, sowie Joris Smits, Lead Architect & Bridge Designer bei der Royal Haskoning DHV, mitgewirkt. Die internationalen Referenten stammen u.a. aus den Niederlanden, Finnland, Indien, Deutschland und Großbritannien.

Zu den Schwerpunkten der Konferenz gehören diese Themenbereiche:

  • Zukunft des Brückenbaus
  • Herausforderungen in der Konstruktion von Brückenbauwerken
  • Innovationen, neue Technologien
  • Neue Materialien und ihre Eigenschaften
  • Die Bedeutung von Wartung und Kontrolle

Termin und Ort:
25. – 26. Juni 2019
Rotterdam, Novotel Rotterdam Brainpark

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Anmeldung und Programm unter https://www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-bau/bridges

Bild: Glasfaserverstärkte Werkstoffe versprechen schnellere Bauphasen bei längeren Standzeiten von Brücken: Die Internationale VDI-Konferenz „Bridges 2019“ am 25. und 26. Juni in Rotterdam, rückt neue Materialien in den Fokus. (Bild: Fahrul-Azmi/ Unsplash)

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