Kloster Dießen: So gelang der innenarchitektonische Umbau in eine Klinik mit Hotelcharakter

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Vier Jahre lang dauerte der innenarchitektonische Umbau des Klosters in Dießen in eine psychosomatische Klinik. Heraus kamen moderne Räume mit Wohlfühlcharakter und Hotelflair, umgesetzt von der Firma PILATI Interior & Design.
Kloster Dießen

Quelle: Artemed Kliniken

Von 2015 bis 2019 wurde das alte Kloster in Dießen am Ammersee (des ursprünglichen Augustiner Chorherrn Stiftes), der Barmherzigen Schwestern der Vinzentinerinnen aus Augsburg, in eine Klinik für psychosomatische Krankheiten umgebaut. Das Projekt wurde von den ersten Entwürfen, über die planerische Umsetzung, bis zur Inbetriebnahme der Klinikräume innenarchitektonisch von der Firma PILATI Interior & Design begleitet. Die technischen Zeichnungen wurden mit AutoCad erstellt.

Dabei wurden 96 Patientenzimmer realisiert, zu denen ein jeweiliges Bad mit Dusche

neu geplant und umgesetzt wurde. Außerdem wurden Einzel- und Gruppentherapieräume, Aufenthaltsräume, Arztzimmer, Schwesternstützpunkte sowie Patientenrestaurant und Wintergarten entworfen, geplant und realisiert.

Ein besonderes Augenmerk wurde von der leitenden Innenarchitektin Pilar zu Salm Horstmar pilar.salm@pilati.com daraufgelegt, die historische Substanz und Gegebenheiten der Klosterräume zu bewahren und mit den Ansprüchen einer Klinik zu kombinieren. Hier gab es einen konstanten Austausch zwischen Architekten, Planern sowie dem Denkmalamt.

Räume sollten nicht wie typische Patientenzimmer aussehen

Ziel war es, die klösterliche Stimmung des Gebäudes in die neue Nutzung der Räume zu übertragen, ohne an Komfort für Patienten oder den klinischen Anforderungen der Artemed einzubüßen. Die Räume in ihrer Planung und Gestaltung sollten sich mehr an der Hotellerie als an typischen Patientenzimmer orientieren. Eine weitere Herausforderung war es, Denkmalschutz und Brandschutz in Einklang zu dem innenarchitektonischen Konzept zu bringen.

Speziell bei den Entwürfen der Patientenzimmer wurde darauf geachtet, ein gesundheitlich förderliches Farbkonzept einzubringen und mit warmen Materialien, individuell entworfenen Möbeln umzusetzen, um den Gästen ein Wohlfühlerlebnis während ihres Aufenthalts zu ermöglichen. Die landschaftliche Umgebung des Klosters wurde in den Farbnuancen der Innenräume widergespiegelt und die 3-seitige bauliche Vorgabe des Klosters genutzt, um die Farbwelten dem See (blau), dem Park (grün) und der Dorfseite (grau) einzubringen.

Ort, an dem Patienten zur Ruhe kommen und sich wohlfühlen

Das Layout des Erdgeschoss` ist mit der Nutzung der Besucher und Bewohner aufgeteilt. Im vorderen Eingangsbereich sind der Empfang und die dazu gehörigen Büros, wie auch die Einzeltherapieräume untergebracht. Weiter in das Gebäude hinein erstrecken sich Bibliothek und Gruppentherapieräume, während auf der gegenüberliegenden Seite die Arztzimmer untergebracht sind.

Das Untergeschoss öffnet sich zu dem Klostergarten – aus den alten Gewölbe-Räume entstand ein Patientenrestaurant mit Wintergarten, bei dem ebenfalls auf klösterliche Reduziertheit gesetzt wurde. Die dicken Klostermauern und baulichen Vorgaben des Gebäudes sowie die ausgewählten Materialien lassen ein ruhiges Sinnbild entstehen, in dem der Patient zur Ruhe finden kann.

Bauherr :                                Artemed Kliniken
Architekt:                               Hr. Neuner von Worbs & Neuner, München
Innenarchitekt:                     PILATI Interior & Design, München pilar.salm@pilati.com

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