Internationaler Architekturwettbewerb für Europäisches Parlament

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Das Europäische Parlament hat einen internationalen Architekturwettbewerb für die Erneuerung seines Plenargebäudes (SPAAK) im Zentrum Brüssels initiiert.
Architekturwettbewerb für Plenargebäude des Europäischen Parlaments

Quelle: UIA - INTERNATIONAL UNION OF ARCHITECTS

  • Das Europäische Parlament hat einen internationalen Architekturwettbewerb für die Erneuerung seines Plenargebäudes (SPAAK) initiiert, das sich im Zentrum von Brüssel befindet.
  • Das offene Vorauswahlverfahren für die Wettbewerber unter den Kandidaten wurde am 26. Mai 2020 eingeleitet.
  • Architekten, die an der Erneuerung des SPAAK-Gebäudes mitwirken wollen, sind eingeladen, sich zu bewerben.

Der vom Europäischen Parlament organisierte beschränkte internationale einstufige Architekturwettbewerb wird gemäß den UNESCO-Standardregeln für internationale Wettbewerbe in Architektur und Stadtplanung und den Empfehlungen der Union Internationale des Architectes UIA für bewährte Praktiken durchgeführt. Die Wettbewerbsveranstalter suchen nach einem nachhaltigen Ansatz mit einer starken Betonung auf „Funktionsfähigkeit, Wartbarkeit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit“. Das neue Europäische Parlament sollte „die besten Praktiken der Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit mit einem wohlüberlegten Gleichgewicht zwischen Einfachheit und durchdachter Technologie verkörpern“.

Verfahren für den Architekturwettbewerb

Das Europäische Parlament wird die Kandidaten shortlisten (Gruppen von Architekten, als federführende Mitglieder, zusammen mit Bauingenieuren und Umweltexperten). Am Ende des Vorauswahlverfahrens werden die in die engere Wahl gekommenen Kandidaten aufgefordert, ihre Designvorschläge einzureichen, die dann von der Jury bewertet werden. Die Jury wird die Liste der Gewinner zusammen mit ihrem Bericht zur Beauftragung und Empfehlungen für die Entwicklung nach dem Wettbewerb dem Europäischen Parlament vorlegen.

Jury

Die Jury besteht aus 11 stimmberechtigten Juroren:

  • Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlaments
  • Pedro Silva Pereira, Vizepräsident des Europäischen Parlaments
  • Rudy Vervoort, Ministerpräsident der Region Brüssel-Hauptstadt
  • Bety Waknine, Leiterin des regionalen öffentlichen Dienstes für Planung und Kulturerbe in Brüssel
  • Marilyne Andersen, Physikerin und Umweltspezialistin, Lausanne, Schweiz
  • Kristiaan Borret, Stadtplaner, BouwMeester Architekt der Region Brüssel-Hauptstadt
  • Manuelle Gautrand, Architektin, Paris, Frankreich
  • Dorte Mandrup, Architektin, Kopenhagen, Dänemark
  • Carme Pigem, Architektin, Olot, Spanien
  • Kazuyo Sejima, Architekt, Tokio, Japan
  • Dimitri Tenezakis, Architekt, Leiter des Referats Großbauprojekte in Luxemburg und Straßburg – DG INLO – Europäisches Parlament

Preise

Jeder Wettbewerber, der von der Jury auf der Grundlage seines vollständigen Entwurfsprojekts in Übereinstimmung mit den Wettbewerbsregeln vorausgewählt wurde, erhält den Betrag von 75’000 EUR (ohne Mehrwertsteuer).

Die Jury wählt unter den eingereichten Designkonzepten 5 Preisträger aus und vergibt unter ihnen Preise. Das Gesamtpreisgeld beläuft sich auf 400’000 EUR (ohne Mehrwertsteuer).

Die Preise werden wie folgt vergeben:

  • 1. Preis: 120’000 EUR
  • 2. Preis: 100’000 EUR
  • 3. Preis: 80’000 EUR
  • 4. Preis: 60’000 EUR
  • 5. Preis: 40’000 EUR

Timeline für den Architekturwettbewerb:

  • Zeitraum für Fragen während des Bewerbungsverfahrens (Online-Forum) : 24. Juni 2020
  • Bewerbungsschluss: 9. Juli 2020
  • Versand der Einladungen für den Designwettbewerb : September 2020
  • Teilnehmer-Kolloquium : Datum der Einladung + 2 Wochen
  • Erste Deadline für die Einreichung von Projekten : Datum der Einladung + 12 Wochen
  • Zweite Deadline für die Einreichung von Modell und Renderings : Erste Frist + 2 Wochen
  • Jury-Sitzung : Ende Januar 2021
  • Projektbestätigung durch das Europäische Parlament : Februar bis März 2021

Weitere Informationen zum Architekturwettbewerb: https://www.european-parliament-design-competition.eu/projects_european-parliament-design-competition_home.htm

Lesen Sie auch: „Autodesk BIM 360: Digitale Zwillinge von Baustellen integrieren“

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