Intergeo Kongress-Keynote: Trendwende am Wohnungsmarkt?

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Professor Harald Simons ist als streitbarer Verkünder unliebsamer Prognosen bekannt. Als langjähriges Mitglied im Rat der Immobilienweisen im Spitzenverein der deutschen Immobilienwirtschaft ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss) und Vorstandsmitglied des Analysehauses empirica hat Simons mit der Veröffentlichung des Frühjahrsgutachtens zur Immobilienwirtschaft in Deutschland im Jahr 2018 eine Lawine an Repliken und Gegenargumenten losgetreten. Auf dem Intergeo Kongress wird er in seiner Keynote am Donnerstag, den 16. Oktober ab 9.30 Uhr vielleicht für Zündstoff sorgen.

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Professor Harald Simons ist als streitbarer Verkünder unliebsamer Prognosen bekannt. Als langjähriges Mitglied im Rat der Immobilienweisen im Spitzenverein der deutschen Immobilienwirtschaft ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss) und Vorstandsmitglied des Analysehauses empirica hat Simons mit der Veröffentlichung des Frühjahrsgutachtens zur Immobilienwirtschaft in Deutschland im Jahr 2018 eine Lawine an Repliken und Gegenargumenten losgetreten. Auf dem Intergeo Kongress wird er in seiner Keynote am Donnerstag, den 16. Oktober ab 9.30 Uhr vielleicht für Zündstoff sorgen.

Denn er wagt, eine Trendwende auf dem Immobilienmarkt in Deutschland vorherzusagen. Zu groß die Angst vor einem Gespenst aus volkswirtschaftlichem Schaden in einer Branche mit 800’000 Unternehmen, 2,7 Millionen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und einer Bruttowertschöpfung von 500 Milliarden Euro. „So viel Einfluss messe ich mir gar nicht zu“, lacht Simons über die Kritik an seinen Prognosen. Er habe spaßeshalber schon öfter gesagt, „gebt mir zehn Millionen und ich verkünde weiterhin steigende Immobilienpreise. Doch niemand war bereit, mir das Geld zu geben.“ So weit reiche seine Stimme dann scheinbar doch nicht. Mit oder ohne Millionenzuwendungen, Professor Harald Simons steht zu seinen Prognosen. „Ich bleibe dabei, die Preise in München und Berlin werden bröckeln“.

Es handele sich dabei noch nicht einmal um eine Prognose, die Indizien seien weithin sichtbar. Vergleiche man in diesen beiden Städten aktuelle Kaufpreise und die durchschnittlichen Mieten, so sei das Gefüge bereits jetzt völlig aus der Balance geraten. „Wenn das 45fache des Immobilienwerts beim Kauf über den Tisch gehen, müssen die Käufer davon ausgehen, dass sie kein Geld mit der Immobilie verdienen werden“, so Simons. Da sei jede Menge „Silly Money“ im Markt, und es bedürfe keiner höheren Mathematik, um zu verstehen, dass da zu teuer gekauft werde.

Sichtbar seien weiterhin folgende Trends: Die Nachfrage in München und Berlin, besonders unter den 20 bis 35-Jährigen bröckele stark. Die jungen Menschen richten sich nach anderen, günstigeren Städten, aus. Profiteure seien Leipzig, Erfurt, Rostock oder Erlangen, Augsburg und Bamberg. Hier gebe es schließlich alles, was es für ein angenehmes Leben brauche, und zwar zum halben Preis. Die Zahlen belegen, die beiden Metropolen seien schon heute Wanderungsverlierer in der innerdeutschen Wanderung, so Simons. Und die großen Wanderungswellen nach Deutschland seien auch erst einmal vorbei. „Dass die ganze Welt nach Deutschland will, wie es in den letzten Jahren zu beobachten war, ist einfach kein Normalzustand“, so Simons. Und während die Nachfrage also schwächelt, „beobachten wir einen deutlichen Anstieg des Bauens.“ Um weiter mit einem Anstieg der Immobilienpreise zu rechnen, brauche es eine perfekte Zukunft aus Angebot, Nachfrage und Zinsniveau. Die aber sei nicht zu erwarten. „Da muss man doch mal auf die Trommel hauen“, so der oberste Immobilienbeobachter in Deutschland.

Und diese Trommel klingt mächtig nach: real 25 bis 30 Prozent werden die Immobilienpreise zumindest in diesen beiden Hot-Spots des Immobilienbooms in den nächsten fünf Jahren sinken, so verlautete Simons in der Frühjahrsprognose des Immobilienmarkts 2018. Was nach viel klinge, bringe aber lediglich einen Rückgang auf das Preisniveau von 2015 und schade letztlich niemanden als den Investoren. „Ein Grundrecht auf Rendite gibt es einfach nicht.“ Für Mieter bleibe die Situation weiter angespannt und billiger werde es in den nächsten Jahren sicher auch nicht, so Simons Prognose.

Professor Harald Simons analysiert in seiner Keynote am Donnerstag, den 18.10. um 9.30 Uhr den deutschen Immobilienmarkt. Erwarten Sie einen fundierten, analytischen und charismatisch vorgetragenen Rundumblick auf alles, was in Deutschland Fundamente, Wände und Dächer hat.

Das Thema Immobilienbewertung und Wertermittlung ist zentraler Bestandteil des Kongressprogramms am Abschlusstag der Intergeo 2018 und ein Muss für alle, die ihr Geld rund um die Immobilie verdienen.

Tickets für Kongress und Messe unter www.intergeo.de/tickets

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