Industrieböden: Von mineralischen Beschichtungen dreifach profitieren

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Industrieböden: Von mineralischen Beschichtungen dreifach profitieren

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Industrieböden werden bislang überwiegend mit Produkten auf Epoxidharzbasis beschichtet. Mineralische Beschichtungen könnten sich aber als Alternative etablieren. Die Gründe.
Industrieböden mit mineralischer Beschichtung als Alternative

Quelle: Grottker/ Saint-Gobain Weber

  • Bei Epoxidharzbeschichtungen erwarten Fachleute vom Bundesverband Deutsche Bauchemie Lieferengpässe und stark steigende Preise
  • Für Industrieböden können sich zementäre Beschichtungen als kostengünstigere und schneller zu verarbeitende Alternative erweisen.

Zum Jahresauftakt 2021 hat der Bundesverband Deutsche Bauchemie e.V. seine Mitglieder vor Lieferengpässen und einem starken Preisanstieg bei Epoxidharzen gewarnt.  Dies bringt Projektverantwortliche im Industriebau in eine schwierige Lage, denn Fußböden in industriell oder gewerblich genutzten Gebäuden werden bislang überwiegend mit Produkten auf Epoxidharzbasis beschichtet. Das ist jedoch nicht in allen Fällen zwingend erforderlich. Für viele Nicht-Wohngebäude wie Produktionshallen, Hochregallager oder Tiefgaragen stellen mineralische Beschichtungen für Industrieböden eine hervorragende Alternative dar.

Der Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber bietet seit Jahren zementäre Beschichtungen wie weber.floor 4610 Industry Top und kann auf eine umfangreiche Expertise im mineralischen Bereich sowie zahlreiche Referenzobjekte verweisen. „Wir garantieren Lieferfähigkeit auch bei großen Objekten und bieten unseren Kunden damit Planbarkeit“, kommentiert Sandra Wouters, Vertriebsleiterin Boden- und Fliesensysteme bei Saint-Gobain Weber. „Zudem sind unsere mineralischen Beschichtungen durch die starken Kostensteigerungen bei Epoxidharzen auch preislich die deutlich attraktivere Alternative.“

Schneller und planbarer Baufortschritt

Der dritte wichtige Vorteil der mineralischen Industriebodenprodukte liegt in ihren Verarbeitungseigenschaften. Sie sind pumpfähig und lassen sich daher mit moderner Maschinentechnik in einem Bruchteil der herkömmlichen Verarbeitungszeit einbringen. Während man bei der Verarbeitung von Epoxidharzbeschichtungen zwei Komponenten mischen und dann das Material händisch einbringen muss, wird die zementgebundene Industriebodenbeschichtung weber.floor 4610 Industry Top verarbeitungsfertig im PumpTruck geliefert. Auch große Flächen von mehreren 1’000 Quadratmetern können damit innerhalb eines Tages eingebracht werden. Zudem kann die zementäre Beschichtung gleichzeitig als dünnschichtige Ausgleichsmasse verwendet werden. Dadurch entfällt ein kompletter Arbeitsschritt, so dass sich die Bauzeit nochmals beträchtlich verkürzt.

Saint-Gobain Weber empfiehlt diesen Aufbau für ein mineralisches Industriebodensystem. Grafik: Saint-Gobain Weber      

Während der späteren Gebäudenutzung sorgt das mineralische Industriebodensystem für eine gesunde Arbeitsumgebung. Sowohl weber.floor 4610 Industry Top als auch die passende Systemgrundierung geben praktisch keine Stoffe an die Raumluft ab und sind als sehr emissionsarme Produkte mit dem Emicode EC1 plus-Siegel ausgezeichnet.

Industrieböden sorgen für gesunde Arbeitsumgebung

„Früher hat man gelernt, dass Industrieböden mit Reaktionsharz-Produkten beschichtet werden. Obwohl mineralische Systeme in vielen Fällen die bessere Alternative sind, ist dieses gelernte Wissen noch bei vielen Planern und Verarbeitern in den Köpfen“, erklärt Maurice Bonfrere, Produktmanager Bodenverlegesysteme bei Weber. „Aber wer einmal eine mineralische Beschichtung mit dem Weber PumpTruck eingebracht hat, der ist begeistert. Die Vorteile sprechen einfach für sich.“

Bild oben: In vielen Industriebauten ist ein zementäres Industriebodensystem eine vorteilhafte Alternative zu herkömmlichen Epoxidharzbeschichtungen. Foto: Grottker/ Saint-Gobain Weber          

Weitere Informationen: https://www.de.weber/

Erfahren Sie hier mehr über elastische Bodenaufbauten, die den Lärmschutz in Fitness-Studios verbessern.

Lesen Sie auch: „Offenes Ökosystem: Was die Digitalisierung auf der Baustelle vorantreibt“

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