Holzbau: Ist erst der Himmel die Grenze?

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Australien will bald den Titel des welthöchsten Bürogebäudes aus Holz, das in der Stadt Brisbane emporwachsen soll, für sich in Anspruch nehmen können. Mit der Unterstützung eines Forschungszentrum der Universität von Queensland sollen mit Holz errichtete Hochhäuser bald zur Norm werden.

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Australien will bald den Titel des welthöchsten Bürogebäudes aus Holz, das in der Stadt Brisbane emporwachsen soll, für sich in Anspruch nehmen können. Mit der Unterstützung eines Forschungszentrum der Universität von Queensland sollen mit Holz errichtete Hochhäuser bald zur Norm werden.

Der kürzlich ins Leben gerufene ARC Future Timber Hub soll sich als Australiens führende Plattform etablieren, was die Zusammenarbeit in der Bauholz-Forschung betrifft. Sie bringt Fachleute aus Industrie, Behörden und Hochschulen zusammen.

Der Leiter des Hubs, Professor Sritawat Kitipornchai von der Faculty of Engineering, Architecture and Information Technology verspricht sich von der Einrichtung tatkräftige Unterstützung aus der Industrie, um erhebliche Veränderungen im Bauentwurf, der Herstellung von Werkstoffen und in der Branche selbst.

Das Forschungszentrum repräsentiere nicht nur eine Möglichkeit zu veränderten Fähigkeiten, nachhaltige und widerstandsfähige hohe Gebäude mit Holz  zu entwerfen und zu bauen, sondern auch eine, die gesamte Industrie zu begeistern und zu verändern, von den nachhaltigen bewirtschafteten Wäldern, die das Rohholz bereitstellen bis hin zum Zusammenbau vor Ort.

Die Umwelt profitiere von Holz als Baustoff, wobei das verarbeitete Holz als CO2-Senke fungiere, anstatt, wie die Alternative Stahl oder Beton, das Treibhausgas erst noch zu emittieren. Bauingenieure könnten mit nachhaltig gewonnenem Holz und vorgefertigten Bautechnologien Abfall einsparen und die Qualität und Leistung von Gebäuden steigern. Holz sei außerdem ein fantastischer natürlicher Isolatur und lasse sich schnell und einfach im Bau einsetzen.

Zum Team sollen Produkthersteller, Baumanager, Brandschutzexperten, Architekten und Bauingenieure gehören. Die Beteiligten wollen neue Holzprodukte, die für den Einsatz in Australien maßgeschneidert sind, und hybride (mit Beton) Systeme entwickeln. Darüber hinaus gilt ihre Aufmerksamkeit dem Brandschutz in Holzbauwerken.

Der Hub entstand als interdisziplinäre Partnerschaft zwischen der School of Civil Engineering, dem Queensland State Government Department of Agriculture and Fisheries, Arup, Hyne Timber, Lend Lease, den Queensland Fire and Emergency Services, Scion NZ, Griffith University, der University of British Columbia und der University of Canterbury.

Bild: 5 King St in Brisbane soll das weltweit höchste kommerziell genutzte Gebäude aus Holz werden. 

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